Beiträge von Carponaut_Stefan

    ich fürchte die bisherigen Mini-Flats zu 15 oder 20 Euro passen überhaupt nicht mehr in die Landschaft (und erst recht nicht zum o2 o Konzept) weil sie die Verdienstmöglichkeiten zu sehr einschränken.


    Gut möglich dass die wegfallen. Das Pendel schlägt in die andere Richtung.


    Think big and take it easy... was sind schon 60 Euro im Monat gegen eine Billion Dollar mit denen die Politik zur Zeit hantiert? Ein gewisser Abstumpfungseffekt , in dessen Kielwasser die Wirtschaft hinterhersegeln könnte...


    Im Falle der Callya kann man sagen Ja, im Falle der Xtra wohl nicht, da man diese ja erst ab Minimum 15 Euro aufladen kann. Andererseits wäre zu klären ob das bei der Xtra überhaupt der Grund war warum es nicht geklappt hat. Ist hier auf TT aber schonmal erörtert worden, weiss nur nicht auswendig wo.

    1. bist du direkt beim jeweiligen Netzbetreiber Kunde oder bei einem service-provider (debitel, mobilcom, phonehouse ...) ?
    2. befindet sich Startguthaben auf der Karte oder selbst aufgeladenes? --> erst nach Aufladung sind Premium -SMS freigeschaltet.


    Bitte mehr Details liefern und dann Rückmeldung ob die Sache aufgeklärt wurde.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    "Belästigungsmerkmal" könnte ich unterschreiben, wobei sich noch andere "Leistungsmerkmale" von Mobilfunkbetreibern bei genauerem Hinsehen als "Belästigungsmerkmal" herausstellen :D


    Das von dir angeführte Vodafone-Beispiel (Verschwinden von compact) scheint doch gerade zu beweisen, dass selbst bei (unterstellter) Abnahme von Mailbox-Schaltungen die kostenpflichtige Mailboxabfrage für den Anbieter lukrativer ist.


    So ist es! Der Preiszuwachs überkompensiert die durch die Kostenpflicht hervorgerufene Abnahme der Nachfragemenge bei weitem. Durchaus leider!


    Was wäre aber los, wenn die Mailbox für Anrufer immer kostenlos wäre und nur das Abrufen Geld kostet? jemand der sparen will und direkt die Anrufer zurückruft bekommt vielleicht zu hören: 'das was ich auf deine Mailbox gesprochen hab erzähl ich dir nicht nochmal alles', und die Leute würden sich ärgern, weil die Anrufer verführt würden draufloszuquatschen, sie an die "wichtigen" Infos wenn sie denn mal drauf sind, aber nur noch gegen Kohle rankämen.


    Das wäre sozusagen der umgekehrte Fall.
    Richtig reibungslos klappt es nur, wenn sowohl Aufsprechen als auch Abrufen entweder beide kostenlos oder beide gebührenpflichtig sind. Oder wenn der "Anrufbeantworter im Netz" gar nie erfunden worden wäre :cool:


    Dass keine Umleitungen zu 0800 möglich sind gehört anscheinend zu den vielen kleinen anbieterspezifischen Gemeinheiten ....

    Dann könnte man überspitzt formulieren, dass eine Mailbox anstatt 'Leistungsmerkmal' eines Mobilfunkanschlusses zu sein, eher ein 'Belästigungsmerkmal' ist?


    Somit würde der Mailboxpreis von 15 Cent pro Minute dazu führen dass dieses Angebot sich selbst abwürgt und dem Betreiber letztlich keinerlei Einnahmen bringt.
    (Umsatz = Nachfrage x Preis bei Nachfrage = Null)


    Hat der Netzbetreiber mit o2 o das aber wirklich so geplant? :D

    Zitat

    >Es geht mir nicht um irgendwelche Kosten und Airtime der Netzbetreiber, sondern darum dass DU für etwas nicht zahlen willst, deinen Anrufern dasselbe aber ohne Wahl zumutest.


    ich hätte vielleicht darauf hinweisen sollen, dass es ein Handy gibt das ständig 24/7 eingeschaltet am Netzkabel hängt -> dieses schaltet erst nach ca. 40 Sekunden auf Mailbox - meine Anrufer wissen dann dass ich nicht zuhause bin und legen vorher auf.


    Die anderen Handys für unterwegs sind unterschiedlich konfiguriert, mal Rufumleitung aufs Festnetz (ersatzhandy), mal Mailbox. Meine Anrufer sind insoweit schon informiert, wie sie ihr Ziel ohne vermeidbare Kosten erreichen.


    Das habe ich in meinen vorigen Postings nur implizit eingeschlossen. Soweit du sozusagen den "erzieherischen Effekt" befürwortest, Anrufer nicht leichtfertig und vor allem ohne dass sie die Wahl haben, auf die Mailbox auflaufen zu lassen, könnte ich das Argument akzeptieren. Jedoch ist es immer gefährlich in einer Welt in der die Unternehmen die Welt gestalten, als kleines Verbraucherlein die Klappe aufzumachen und mehr / zusaetzliche/ höhere Tarife zu fordern - weil irgendwer führt die dann tatsächlich ein! :( :eek:


    Als Fazit aus der Diskussion - einschliesslich Airtime - Argumentation :) - ist zu ziehen:
    auch ich wende mich natürlich dagegen , dass die Netzbetreiber für die Airtime, die Stimme des Anrufers zu hören, doppelt kassieren. Und das tun sie ganz wie du schreibst, wenn die Mailboxabfrage kostenpflichtig gemacht wird :flop:

    Zitat

    Original geschrieben von gregorius007
    du vergleichst hier zwei unterschiedliche infrastrukturen. bei den mobilfunkern mußt du daran denken, daß sie viele sendemasten unterhalten, die mit funkstrecken bzw. per leased lines (gemietet) angebunden sind. das kostet geld. und die kapazität ist nicht für festnetz-anschlüsse ausgelegt. wenn du jetzt als anbieter sowas haben willst, ist deine zellen- bzw. sender-kapazität ausgeschöpft und die festnetz-telefonate blockieren deine zelle und du kannst keine anderen kunden, die für ihre gespräche zahlen, bedienen.


    - Witzigerweise gibt es auch im Festnetz seit Jahrzehnten Richtfunkverbindungen, und auch dort beruht das ganze Modell auf Verkehrsmischung. Der Anbieter o.tel.o (später von arcor übernommen) hat glaube ich Firmen auf der letzten Meile per Richtfunk anbinden und so die Kosten der Telekom unterbieten wollen - auf diese Idee wäre niemand gekommen, wenn Richtfunk per se teurer wäre.


    - Dass "Festnetztelefonate" länger und "Mobilfunktelefonate" kürzer sind, dürfte inzwischen überholt sein dank Flatrates und die allgemeine Preisentwicklung!


    - Auch innerhalb der Funkzelle gibt es Verkehrsmischung, es sei denn diese hat weniger als 2 Kanäle :p


    - Die leased lines dürften gerade bei o2 radikal an Bedeutung verloren haben seit Telefonica und o2 ihre Netze verschmolzen haben:


    Bereits seit dem vergangenen Sommer schickt der Mobilfunkanbieter o2 Germany seinen Sprach- und Datenverkehr über das Netz von Telefónica.


    Im Oktober 2007 gab die spanische Telefonica bekannt, dass man die deutsche Mobilfunk-Tochter, die O2-Germany mit rund 3,5 Milliarden Euro aufrüsten und modernisieren wolle. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden jetzt die Netze der Telefonica Deutschland und der O2-Germany zusammengelegt. Konkret bedeutet das, die O2-Germany bindet ihr Mobilfunknetz an das Netz der Telefonica und somit werden zukünftig sämtliche Daten zwischen den einzelnen Vermittlungsstellen über das IP-Netz der Telefonica transportiert.





    Zitat


    eingehende gespräche blockieren nämlich genauso die zelle wie ausgehende.


    und wenn du jetzt unterwegs nicht telefonieren kannst (zelle "besetzt"), weil andere ihre festnetz-gespräche über diese zelle machen, dann würdest du dich auch gleich beim provider beschweren, was das für ne sauerei ist. :-)


    beim VoIP hast du ja nur dein kabel, kaum laufende kosten und du nimmst nicht anderen ihre kapazität weg. das ist bei mobilfunk etwas anders.


    Nochmal: Wieso soll das bei Mobilfunk anders sein? :confused:
    was hat ein zusätzlicher Zeileneintrag in irgendeiner Datenbank (fuer die Rufnummer) mit realen Kapazitäten zu tun? :confused: