Beiträge von Carponaut_Stefan

    Info9: ich habe gefragt ob man es respektieren soll, und zwar aus rein pragmatischen Erwägungen. Das hab ich hier gelernt, spurkie hat weiter oben darauf hingewiesen dass man niemand zu was zwingen kann.


    Die von dir heiß ersehnte Antwort hat der Anbieter vor geschätzten drei Jahren in seinen AGB gegeben.


    Zitat

    7.4. Der Kunde hat die simyo Karte bei Beendigung des Vertragsverhältnisses an simyo zurückzugeben. Er ist insofern vorleistungspflichtig im Verhältnis zu seinen etwaigen Ansprüchen gegen simyo infolge der Beendigung des Vertrages.


    Du sagst zu mir "viel blabla" - ich sag dir: viel Lärm um Nichts!


    Vorleistungspflichtig heisst für mich: ich muss zuerst was tun (SIM-Karte aus Handy nehmen, Brief schreiben, beides in Umschlag reintun, Kleberand befeuchten, zupappen, frankieren, zur Post bringen...) , bevor ich erwarten kann dass der andere was tut (Brief öffnen, lesen, SIM in Datenbank deaktivieren, SIM in Datenschutzbox geben).


    Nur weil manche Anbieter formlose bzw. schlampige Kündigungen auch akzeptieren, heisst das nicht dass es bei jedem reicht. Da viele die SIM-Karte für ein unbedeutendes Stück Plastik halten anstatt für einen vollwertigen Microcomputer mit 100 chemischen Elementen der entsorgt werden müsste, ist keine Sensibilität für das Rücksenden der SIM da.


    Ich sehe das positiv: eine (v.a. rechtzeitige) Mobilfunk-Kündigung ist etwas woran Charakter, Nervenstärke und Eigeninitiative wachsen können :D


    DannyTT: das mit der Doppeldeutigkeit in dem anderen Thread: 100 % Ack.

    Die Nische, in welcher sich ein "herrschaftsfreier Diskurs" zwischen Simyo und seinen Kunden - gleichsam auf Augenhöhe, und sei es auch nur vorübergehend, zeitweilig und durch virtuelle Energiezufuhr und Anerkennungsvorschuß seitens des Anbieters angetrieben - entfalten könnte ist schmal und relativ wenig definiert.


    Von seiten des Anbieters begrenzt durch die klare Ansage gerade keinen Support hier leisten zu wollen.


    Von seiten der Teilnehmer / Kunden / Kundinnen (gibt es hier welche oder lassen sich die durch ihre Ehemänner vertreten??) ist es - zeitweilig, momentan - durch die quasi selbstverständliche Voraussetzung begrenzt, hauptsächlich Support bekommen zu wollen. Und zwar ohne lästige Mehrwertrufnummern ...


    Diese Situation könnte aufgebrochen und belebt werden durch den Eintritt weiterer Diskutanden, die das vorhergehende Raster nicht erfüllen.


    Für diese Situation muss man aber Verständnis aufbringen. Das Kirche sei keine Demokratie sondern eine Hierarchie (heilige Herrschaft) sagte der Papst, sinngemäss gilt das genauso für die Wirtschaft. Das Volk kennt - und ist geprägt durch - Zustände, in denen es nur zu einem Papi aufschaut, der ihm nach langem Betteln einen Schnulli, Duzi oder ein Gutti kauft / schenkt / aufdrängt. Entsprechend verhält es sich auch wenn ein Unternehmen "mit ihm sprechen will" und die bürgerlichen Kreise die das Unternehmertum verkörpern dürfen sich nicht wundern, denn diese patriarchalische Kommunikationsstruktur haben sie selbst über lange Zeit wachsen lassen.


    Hinzu kommt, dass in Ratgebern für professionelle Kommunikation eher abgeraten wird, sich Kommunikationssituationen auszusetzen die zu einem Tribunal geraten können.


    Leider wird es auch Gesprächspartnern schwer gemacht sich zu artikulieren und positiv einzubringen, wenn sie sich als Schachfiguren in einem bereits vollzogenen Entscheidungsgefüge erkennen müssen (siehe Mindestaufladungs-Thread) und die Machtproblematik zwischen Unternehmen und Kunden nicht auf zeitgemässere Weise gelöst , transparent gemacht wird. Selbst der überlegteste Zugang bisher hat immer auch eine kleine Note des Kotau in sich, woran wir - oft sehenden Auges, aber hilflos - leider auch nicht ganz unbeteiligt sind.


    EDIT. ein Großteil der Emotionen ist auch durch durch die Kündigungsthematik entstanden, die für simyo naturgemäß ein besonders sensibles Thema darstellen könnte. Es stellt sich die Frage, da es im anderen thread als gelöst betrachtet werden kann, ob man es sozusagen als "Tabu" respektieren soll.

    Zitat

    Original geschrieben von waraku
    Hallo


    Wird es eigentlich auch bei Simyo eine Preisanpassung geben?
    Ich nutze den Tarif 5ct intern und 15ct extern. Bei Vodafone gibt es jetzt ja einen besseren Tarif 1ct intern und 15ct extern. Eigentlich hält mich dann nur noch der Inet preis von 24ct.
    Selbst Aldi hat da einen besseren Tarif.
    Es wäre schön wenn sich da langsam mal was tut.


    Was ist denn das für ein komischer Vorschlag? Preisanpassung ist doch der Euphemismus für "Preiserhöhung", bloß das nicht! :rolleyes:


    Der von dir beschriebene Vodafone-Tarif setzt monatliche Mindestaufladung von 15 Euro voraus.


    Wenn man bedenkt dass hier und in einem anderen Thread intensiv darum gerungen wird, simyo die Erhöhung der Mindestaufladung auf 15 Euro auszureden ist das wirklich kontraproduktiv :mad:
    Es wird gerade Zeit, dass sich hier nichts tut!!


    Umso mehr, als es dieses oder ein mindestens ebensogutes Preismodell für den Basictarif bereits gibt:


    die Flat-Option für 30 Tage. Kostet ebenfalls exakt 15 Euro in diesem Zeitraum.


    Anstatt für 1/15 cent intern/extern telefonierst du sogar für 0/15 Cent intern / extern. :p
    EDIT: Und für 0 ct ins Festnetz!


    Zwar ist die 'Community' für das "intern" nicht so groß aber dafür hast du hier eine kostenlose Mailbox die es bei VF nicht gibt! :cool:

    Hmmm... ob es extraterrestrische Intelligenz gibt? :p


    Zitat

    Original geschrieben von Little.Alien
    Juerglein, vielen Dank für Deine Idee. Es wäre natürlich noch eine Möglichkeit- aber was ist, wenn derjenige die Karte dann wieder auflädt oder sogar selbst freischaltet? Dann stehe ich wieder da..


    Wenn er die Karte wie juerglein vorschlug, auf sich umregistriert hat, ist es nicht nur kein Problem, sondern auch in jeder Hinsicht einwandfrei, wenn er sie freischalten darf - ja sogar telefonieren darf er dann, es ist ja dann seine Karte.

    Die Pflicht eine Rufnummer auf den Inhaber zu registrieren ist m.W. im Telekommunikationsgesetz geregelt, die AGB reichen das nur weiter. Aber wenn ein Chef zehn Leute für sich telefonieren lassen kann, hat er sicher auch die Kohle einen Haus-Justitiar anständig zu bezahlen damit der ihm dieses Problem löst.

    Zitat

    Original geschrieben von Little.Alien
    (..) Dabei habe ich chicobonito und Carponaut_Stefan's Ratschläge beachtet und meinen Kündigungswunsch klar formuliert :-)


    Du berufst dich auf mich und an Klarheit und vor allem an Nachdrücklichkeit fehlt es deinen Willensäußerungen ja nun überhaupt nicht. Offensichtlich bist du gewohnt, dass deine Vorstellungen von deiner Umgebung befolgt werden.


    Und nun tanzt mal jemand nicht nach deiner Pfeife und schon wird der Geschäftspartner lautstärkst an seine Pflicht erinnert und nach noch stärkeren Mitteln gerufen und auch vor den AGB machst du nicht halt.


    Aber hast du dich schonmal gefragt, ob es vielleicht einen Grund haben kann, dass der Anbieter dir deinen Willen nicht tun will und sich seinerseits auf die AGB beruft?


    Dass nicht nur dein Gegenüber Pflichten hat?


    Wie siehts denn mit dir aus?


    Zitat SImyo AGB:

    Zitat

    "9. Pflichten des Kunden im Umgang mit Benutzerkennung und "PIN"


    9.1. Die persönlichen Identifikationsnummern (PIN) und die persönlichen Entsperrungscodes (PUK) sind gegenüber dritten Personen geheim zu halten, so dass die unbefugte Nutzung der Karte durch Dritte oder ein Missbrauch, der persönlichen Informationen welche auf der simyo Karte gespeichert sind, vermieden werden."


    und:
    10. Pflichten des Kunden im Umgang mit der simyo Karte


    10.1. Die simyo Karte wird dem Kunden zum vertrags- und funktionsgerechten Gebrauch überlassen. Sie bleibt Eigentum von simyo und ist bei Beendigung des Vertragsverhältnisses an simyo zurückzugeben. simyo ist berechtigt die simyo Karte jederzeit gegen eine Ersatzkarte austauschen.


    10.2. Die simyo Karte ist vom Kunden sorgfältig aufzubewahren, so dass Missbrauch und Verlust vermieden werden."


    immer noch der Ansicht, dass du nicht bekommst was dir zusteht? :D

    sagen wir so: Simyo verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen.


    Für den TE ist es evtl. angenehm gewesen, die Karte nicht umzumelden und fallweise 14,95 Euro Umregistriergebühr zu sparen .


    Und für Simyo ist es nützlich , einen Kunden noch ein paar Monate zu behalten, den es zwar vielleicht läßlicherweise namentlich nicht kennt (da unregistriert), der aber nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit besser gestimmt (und womöglich aufladefreudiger) ist als der TE...


    Ausser der neue Karteninhaber schreibt unablässig kompromittierende SMS im Namen des TE, das wäre weder angenehm noch nützlich (für den TE).

    Zitat

    Original geschrieben von juerglein
    Schön und gut - die Praxis sieht aber anscheinend anders aus.
    Siehe Beitrag von h52 am 18.11. http://www.telefon-treff.de/showthread.php?threadid=376971
    Er hat die Karten mitgeschickt, die Kündigung wurde aber trotzdem nicht durchgeführt. Er wollte zwar kein Guthaben ausgezahlt haben, die Karten sollten aber gekündigt werden.


    (..)


    Mit h52 ists ein Sonderfall schon weil die SIM-Chef Oberfläche da interferiert. Für alle anderen 99% der Fälle vermute ich, dass entweder vergessen wurde, Simyo
    1.- die Bankverbindung für die Guthabenrückzahlung
    1a- ODER eine Verzichtserklärung mitzuschicken,
    2- die SIM-Karte zurückzuschicken.


    In den Fällen wo durch Fax oder Email "gekündigt" wurde, ist i.d.R. auch automatisch Punkt (2) erfüllt. Das könnte als widersprüchliches Verhalten ausgelegt werden.


    Es ist ein bißchen wie mit 'aus einem Hotelzimmer auschecken' aber 'den Zimmerschlüssel behalten und mit nach Hause nehmen wollen'.