Zitat
Original geschrieben von Spindrifter
Grüße und Kopf hoch - das Leben geht manchmal verschlungenere Wege als Abi- Studium - Job
Da gebe ich Spindrifter ebenfalls vollkommen Recht! :top:
Niemand sagt, dass ein Studium immer und in jedem Fall stromlinienförmig und wie geleckt durchlaufen muss - letztlich zählt nur eines: Abschluss vs. kein Abschluss! 
Wie Du zum Abschluss gekommen bist (ob mit einem Semester kreativer Pause, einem/zwei Auslandssemester/n, zusätzlichen Praktika, oder oder oder), ist nahezu egal, wenn Du eine gute Begründung für Deinen Weg auf Lager hast.
Ich habe zB während meines Studiums auch zwei Praktika von je 7 Monaten gemacht, um mir sowohl eine breitere Basis als auch etwas Abwechslung ins Boot zu holen. Und es hat sich sowas von ausgezahlt, dass es eine wahre Freude ist. 
Nochmal zurück zu frustrierenden Resultaten von Klausuren:
Das, was Du später im Job an Frust und Tiefschlägen einstecken können musst, ist ggf. nochmal eine Zehnerpotenz größer als das, was im Studium passiert.
Andersherum heisst das: Wenn es im Studium mal beschissen läuft, dann kann man diese Situation auch als "Training" für eine spätere Fähigkeit, mit solchen Situationen umzugehen, ansehen.
Natürlich hüpft man deswegen dann nicht jubilierend über den Campus, weil man sich über den Trainingseffekt einer schlechten Note freut. 
Aber man kann die Kröte leichter schlucken, wenn man sich vor Augen hält, dass einem diese Kröte später noch einmal nützlich sein wird... 
Und last but not least: Du willst doch Deinen Enkeln später mal nicht sagen müssen: "Der letzte Schein in meinem Studium war der Taxischein..." - oder? 