Zitat
Original geschrieben von ArtIst.Max
Zu vermeiden eine 0815-Bewerbung zu verfassen ist zwar sinnreich, aber ich denke, dass es durchaus bessere Möglichkeiten gibt, wie z.B. die Anrede, sowie etwas sehr persönliches reinzunehmen, was sich eben nicht liest wie eine normale Bewerbung, sondern Appetit auf mehr macht. Eine Floskel jedoch liest sich zu vertraut, und birgt imho daher eher die Gefahr, in die 0815er-Schublade zu rutschen.
Full ack!
In einer schriftlichen Bewerbung (die ja i.d.R. den Erstkontakt darstellt) mit Floskeln oder flapsigen Phrasen dennoch den richtigen Ton zu treffen, ist ein Ritt auf der Klinge.
Wie bereits geschrieben, gehören solche "menschelnden" Elemente eher in ein Gespräch, wenn man das Gefühl hat, etwas lockerer zu Werke gehen zu können!
Da kann man den Gegenüber nämlich direkt taxieren, was auf dem Schriftwege eben nicht geht.
Aber auch im Gepräch gilt: Es kann ein halber Satz zuviel oder ein Griff in die falsche Floskelschublade der Auslöser für den Schleudersitz sein. 
Pauschale Urteile pro oder contra Floskeln sind sicherlich per se falsch - aber die "sicherere" Variante ist der Verzicht auf "gefährliche" Elemente in der Bewerbung. Denn Du weisst a priori nicht, ob Deine Bewerbung von einem Sauertopf bearbeitet wird oder von einem für Flapsigkeiten aufgeschlossenen Mitarbeiter...
EDIT:
@AdminDR:
Wenn allein ein paar Floskeln dazu genügen sollen, eine 0815-Bewerbung zur Nicht-0815-Bewerbung zu machen, dann gute Nacht in Sachen Qualifikationsprofil und Selbst-Darstellung des Kandidaten... 