Alles anzeigenJa, mich wundert diese Strategie der DT ebenfalls:
dass sie 1.) so wenig L800 in Großstädten einsetzt (damit könnte man ja die Indoorsituation um einiges entschärfen)
Hängt das mit Interferenzen zusammen? Wenn man in einem dicht bebauten Gebiet mit vielen Makrostandorten viel L800 hätte, würden sich diese aufgrund der recht hohen Reichweite von L800 gegenseitig stören?
dass sie 2.) solche Probleme mit alten GSM/UMTS only Standorte haben, sie auf LTE aufzurüsten - hier in der Hinsicht, dass selbst in Großstädten wie in Karlsruhe, DD etc. solche Standorte nicht zeitnah umgebaut werden können, denn anders als im Ländlichen sollte die Anbindung aufgrund der Infrastruktur nicht das Problem darstellen... (sind es dann andere Gründe?)
Was sagt
[USER="213083"]Telekom hilft[/USER] dazu?
zu 1. Das ganz klare Problem mit zuviel LTE800 in Großstädten ist, dass aufgrund von Interferenzen der Datendurchsatz deutlich schlechter wird oder auf Null runter geht, obwohl du Indoor vielleicht Empfang/Vollausschlag hast. Das ist auch der Grund, weshalb die Tkom das so vorsichtig einsetzt. An sich richtig, dann muss ich aber auch mein LTE1800/2600er Netz deutlich verdichten, was definitiv nicht schnell genug geschieht, deshalb das immer wieder ärgerliche EDGE Indoor Thema bei der Tkom. Aber zumindest wird es nach und nach besser ...
zu 2. Meines Erachtens liegt es daran, dass die zu wenig investieren. Wenn mehr Geld da wäre, müsste man nicht auf Sparversionen wie LTE900 unter Verwendung alter Antennen setzen oder mit der Aufrüstung neuer Stationen so lange warten, bis Tkom Festnetz da sowieso Glasfaser an dem Standort entlang baut, um die betreffende Station dann auch gleich noch mit anzubinden.
Der Punkt 2 ist superschwach hier in D, wobei die Telekom ja der "einäugige" unter den Blinden ist. Geh mal ins Ausland, da bucht sich das Gerät teilweise garnicht mehr in GSM/UMTS ein, weil LTE so gut ausgebaut ist. Ausnahme hier ist nur UK, die sind da ähnlich schlecht wie wir ...