Beiträge von Percy

    Seit einiger Zeit streite ich mit O2 über die Berechnung meiner BWHZ: Zwei Genion-Verträge sind vorhanden, der eine bleibt dauerhaft in der Homezone und leitet per Telefonmenü auf den anderen Genion um, den ich im Alltagseinsatz betreibe. Die Rufnummer 1010 hat der erste Genion (abgeschlossen 2001, aber mit Tarifstand von 2003) noch nie gesehen. Alles ganz normal also.


    Nun habe ich in den letzten Monaten immer mal wieder Berechnungen von Rufweiterleitungen beim ersten Genion gehabt und moniert - nie waren es große Beträge (zunächst etwa 50 cent, mittlerweile aber schon knapp 20 Euro), da witzigerweise immer nur zwei bis drei Tage des Monats berechnet werden.


    Die Berechnung habe ich bei O2 moniert und bekam folgende Antwort:



    Also meine Frage: Was ist der Unterschied zwischen Rufumleitungen und Rufweiterleitungen? Ist diese Definitionssache ein Trick von O2 um sich vor lästigen BWHZ-Nutzern zu schützen?

    Achtung: Ich habe gerade den billigen aus den USA gekauft - ich glaube für 89 US-cent plus Versand, insgesamt waren es etwa 6 Euro. Leider funktioniert er im T610 nicht.

    Soviel ich aus meiner Statistikvorlesung noch erinnere, sind Umfragen ab n=1013 repräsentativ, da man das dann hochrechnen kann - von daher spricht nichts gegen den Ansatz der Studie.


    Nicht gesagt wurde aber, welche Repräsentativität gemeint ist. Bain sitzt u.a. in München, der Weg zu O2 ist also nicht weit.
    Wenn ich O2 wäre, würde ich aus meinen Kundendaten die Kunden heraussuchen, von denen ich weiß, daß sie zufrieden sind - also zum Beispiel die, die vor kurzem einen Bekannten geworben haben. Dabei muß ich nur aufpassen, daß diese Stichprobe repräsentativ ist (nach Alter, Geschlecht, sozialer Schicht, etc...) und schon habe ich ein Ergebnis, das für mich spricht. Als Alibi kann ich jetzt noch einige Menschen anrufen / befragen, die Kunde bei einem anderen Netzbetreiber sind und schon habe ich eine tolle Studie mit dem gewünschten Ergebnis: Ich, also O2, bin der Anbieter mit den zufriedensten Kunden.


    Und weil O2 die Studie ja nicht selbst durchgeführt, sondern nur bezahlt hat (was aber niemand dazu schreibt und ich jetzt unterstelle), sieht es so aus, als ob irgendein unabhängiges Institut die Studie aus reiner Lust am Forschen gemacht hätte. Also kann man jetzt eine Pressemeldung herausgeben - und schwupps hat O2 viele neue Kunden, da die in der Zeitung lesen, was O2 doch für ein toller Verein sein muß: Schließlich haben die die zufriedensten Kunden.


    Aber: Auch ich bin seit fünf Jahren Kunde dort, habe zwei Verträge und eine Loop - bis auf den Ärger mit Genion UMTS habe ich auch keine Probleme ;)

    AFAIR hält das Guthaben für 92 Tage, dabei bin ich mir aber nicht so sicher. Die Karte kannst Du nur online bestellen (19,95€ inkl. 10 Euro SGH), bei mir war sie nach zwei Tagen im Briefkasten. Aufladen kannst Du (offiziell) wie gesagt nur online mit 15, 25 oder 50 Euro. Ich tippe darauf, weiß es aber nicht genau und habe es noch nicht ausprobiert, daß auch die anderen Auflademöglichkeiten funktionieren.


    Nachdem Du die Karte bekommen hast, legst Du sie einfach statt der bisherigen D2-Karte in Dein Handy ein. Stell aber vor der Bestellung sicher, daß das Telefon auch andere Karten nimmt - D1 vertreibt zum Beispiel einige Handys nur noch mit Netlock, wie das bei D2 ist, weiß ich nicht. Ich bin bei O2, da gibt es weder SIM- noch Net-Lock bei dern Vertragsgeräten.


    Edit: Ich habe die Karte übrigens direkt von D1 - Mogelcom ist mir immer nicht so ganz geheuer...

    Ich nutze auch den click & go - SMS zu allen D1 (T-Mobile)-Nutzern (egal in welchem Tarif) kosten 5 cent, Anrufe 15. Den Tarif nutze ich zusammen mit einer Simyo oder - je nach Lust und Laune - PennyMobil-Karte als Wucherbremse zusammen mit meinem O2 Genion Hauptvertrag.


    Insgesamt also wohl der richtige Tarif für Dich - aber: Nur kurze Guthabengültigkeit, nur Online-Aufladung via Kreditkarte oder Vorkasse möglich.