Zitat
Original geschrieben von noksie
MEINER Meinung nach, sollte es bei 0,5 Promille bleiben, da man immer mal 1-2 (!) Bier trinkt, obwohl man das Auto dabei hat.
So würde vermutlich nichteinmal die Alkoholindustrie "argumentieren".
Weil man durchaus mal ein Glas trinkt, obwohl sein Auto dabei hat, sollte die Grenze entsprechend hoch liegen? :confused:
Andersrum wird ein Schuh draus: Weil man Auto fährt, hat man nicht zu trinken.
0.0 Promille und basta.
Alkohol ist eine der am meisten verharmlosten Drogen und Alkoholismus wesentlich verbreiteter als viele glauben.
Es geht nicht um den wirklich (!) nur gelegentlichen Konsum, es geht um die Regelmäßigkeit (die Menge ist dabei garnicht so entscheidend), die eine Sucht ausmacht.
Ich habe früher selber Alkohol getrunken, irgendwann aber festgestellt, dass der Mist, egal in welcher Form, einfach widerlich schmeckt.
Heute bin ich 100%ig "trocken", sobald irgendwo Alkohol in entsprechender Menge (das geht bei bestimmten Eissorten und Mon Cherie los) enthalten ist, schmeckt es mir einfach nicht.
Trotzdem käme ich nie auf die Idee, irgendjemandem seinen Cocktail oder sein Bier verbieten zu wollen. Zumal mein Freundeskreis eher zurückhaltend ist, was den Alkoholkonsum angeht.
Nur haben sich heutzutage eben immer weniger (speziell junge) Leute so unter Kontrolle, und das _ist_ definitiv ein Problem.
Aber wie schon richtig gesagt wurde: die Gesetze sind da - sie müssten nur auch umgesetzt werden (wie es sooft der Fall ist).
Ich fand die Alcopop-Steuer richtig, ich fände auch ein Werbeverbot nur konsequent.
Alkohol ist bei vielen Straftaten, speziell im Bereich Körperverletzung und im Straßenverkehr, mit im Spiel.
Die alkoholbedingten Kosten für den Staat liegen über denen, die durch Raucher verursacht werden.
Insofern besteht durchaus Handlungsbedarf.
Und ja, es ist richtig, dass Rauchen auch umstehende Personen immer und direkt mit schädigt. Nur sollte man nicht versuchen, mit diesem Argument die alkoholbedingten Probleme zu verharmlosen.
Auch wenn es leicht OT ist:
Zitat
Original geschrieben von IncCy
Genauso ist es auch mit der Zigarette. Kein Mensch raucht einfach mal so eine Alleine. Zumindest nicht, wenn ers nicht schon vorher mit Freunden gemacht hat.
Das Rauchen istfuer viele ein Gesellschaftliches Ereignis. Und da liegt die Sucht. Nicht etwa im Nikotin. Kommt ein Raucher in ein Büro, in dem es keinen Raucher gibt. Wird er zwangsweise, den ganzen Tag im Büro nicht rauchen (auch nicht in der Pause). Vielleicht anfangs noch, aber irgendwann wird das langweilig, wenn die anderen wo anders hocken und sich unterhalten.
Eine Zigarette hat keinen Geschmack, der süchtig macht oder spaß. Sondern man raucht eine zusammen.
Mit Verlaub gesagt: Blödsinn.
Natürlich raucht man auch alleine. Es mag vereinzelt tatsächlich sog. Party-Raucher geben, die nur am WE und in Gesellschaft mal eine durchziehen, die große Mehrheit aber sind Süchtige, die regelmäßig am Tag ihre Droge brauchen.
Und denen ist die Situation eigentlich sch***egal, vor allem, ob sie alleine sind oder in Gesellschaft.
Und ein Raucher wird auch in einem Nichtraucherbüro seiner Sucht nachgehen. 
[small]Wie UltraApfelsaft korrekt vermutet, meine ich damit nicht das Rauchen im Büro, sondern, dass ein Raucher auch dann eine rauchen gehen wird, wenn er im Büro nur von Nichtrauchern umgegeben ist.[/small]
Wer durch solche Umstände zum Nichtraucher wird: Glückwunsch (ganz im Ernst), leider dürfte das nur ausgesprochen selten funktionieren.
Rauchen ist sicher eine vielschichtige Sucht, auch die Gründe dafür sind individuell verschieden. Dennoch ist es eben eine psychische und physische Abhängigkeit, nicht alleine Gruppenzwang. [small](Wenn es so wäre, dürfte ich nicht mehr rauchen, da ich mich größtenteils unter Nichtrauchern aufhalte oder alleine bin.)[/small]
Ich habe selber gemerkt, wie verdammt schnell rauchen abhängig macht, ich bin innerhalb eines knappen Jahres vom Nichtraucher zum Starkraucher (bis zu 2 Schachteln am Tag) geworden. 