Beiträge von Chevygnon

    Zitat

    Original geschrieben von chung77
    ich finde insgesamt die neue vw-linie (golf V, neuer passat und nun auch der neue jetta) zu "japanisch". das design gefällt mir nicht.


    Die Japaner beweisen für meinen Geschmack deutlich mehr Stilsicherheit beim Design. ;)
    Die aktuelle VW Linie ist mir schlichtweg zu klobig, zu protzig und hat völlig missratene Proportionen. In natura kommt das noch deutlicher zur Geltung als auf Bildern.
    Opel hat sich sehr gemausert, Ford ebenso, aber VW? Fortschritt sieht für mich anders aus.
    Einzig der Phaeton gefällt mir, denn in seinem Segment darf es gerne ein bisschen dicker aufgetragen sein. Zumal der Phaeton zwar wuchtig, dabei aber keinesfalls plump wirkt. Understatement wie ich es mag. (Wobei wenn Phaeton, dann am liebsten Bentley Continental Flying Spur, aber das ist ein anderes Thema...)

    Schaltung vs. Getriebe oder: Ich mach das für Sie!


    Dieses leidige "Argument" mit dem "selber in der Hand haben". :rolleyes:
    Habt ihr es im Bett auch lieber selber in der Hand oder darfs da auch mal der "Automatikmodus" sein?


    Sorry für dieses Quentchen Polemik, aber derartiges Gefasel hat doch mit der Realität nicht mehr wirklich etwas zu tun.
    Ich fahre im Monat bis zu mehreren 1000 Kilometern, vorwiegend Autobahn und Stadt.
    Und wie soll ich sagen? Mir fällt einfach keine einzige Situation ein, in der ein Schaltgetriebe einer (wohlgemerkt) modernen Automatik irgendwie überlegen wäre.
    Autobahn? Gleichstand, da man höchst selten schalten muss. Und beim Überholen nach einem Bremsvorgang (wenn man zB hinter einem LKW "hängen geblieben" ist)? Selbst mit etwas betagteren Automatikgetrieben (entsprechende Motorleistung vorausgesetzt) gab es da kein Problem.
    Was aber nun, wenn man im Stau steht? Sieg für die Automatik. Die Begründung spare ich mir an dieser Stelle.
    Und irgendwie blöd, dass es auf deutschen Autobahnen leider ziemlich oft zu Staus kommt, ebenso wie in größeren Städten. :p


    Beim normalen Stadtverkehr, sprich relativ häufig erforderliche Schaltvorgänge, geht der Sieg ebenso an die Automatik, es ist einfach deutlich angenehmer und entspannter, nicht ständig im Getriebe rühren zu müssen (ganz egal wie gut es sich auch schalten lässt), sondern nur mit Gas und Bremse fahren zu können.


    Keine Frage: es macht Spaß auch mal die Gänge von Hand zu wählen, dieses gewisse Ralleyfeeling zu spüren.
    Aber wie oft hat man heutzutage bzw im normalen Straßenverkehr denn überhaupt mal Chance, eine etwas flottere Sohle aufs Parkett zu legen?
    Deutlich über 90% aller Fahrten sind doch notwendige welche und dienen somit kaum der Unterhaltung. Und bei solchen Fahrten trifft man gemeinhin auch eher auf Standardsituationen, auf langweilige Situationen, die eine Automatik souverän meistern kann, ohne dass man sich irgendeinen Kopf machen müsste.
    Spaß hätte ich da mit einer Schaltung jedenfalls auch nicht.


    Vor kurzem habe ich den aktuellen Honda Accord i-CDTi ein wenig über die Straßen gescheucht, und sicher: ein gewisses "Machtgefühl" hat man mit einem kurzen kalten Aluschaltknauf schon, insbesondere bei einem solch bärigen Motor.
    Und trotzdem: ich hab ein Automatikgetriebe vermisst.


    Durch meine Erfahrungen beim Fahren würde ich bei einem Neukauf nur extrem ungern auf ein Automatikgetriebe verzichten wollen und es wäre womöglich ein echtes K.O. Kriterium, wenn eine solche nicht lieferbar wäre (wie zB generell bei allen Honda Modellen mit dem neuen Diesel).


    Für mich sind die meisten Pro-Handschaltung Argumente pure subjektive Augenwischerei (oder absoluter Schwachsinn, wie etwa das Thema "zu blöd zum schalten"), die einer objektiven Überprüfung nicht standhalten.
    Einzig das Thema Verbauch und den Aufpreis lasse ich gelten, wenn ich auch aus meiner Erfahrung sagen kann, dass sich die Verbrauchsunterschiede in engen Grenzen halten, so man nicht einen ausgesprochen "sportlichen" Fahrstil an den Tag legt.
    Aber da ich vorwiegend große Strecken fahre, geht es mir eher um entspanntes, stressarmes Fahren, und da ist eine Automatik definitiv überlegen.
    Mit langweilig oder langsam hat das Ganze dabei zum Glück aber nichts zu tun.


    In diesem Sinne...ich lass lieber arbeiten^^

    Die Rache der Sith oder: Hau den Lucas!


    Ich stehe mit meiner Meinung zu "Episode III" zwar vermutlich relativ alleine da, aber ich muss sagen, ich fand den Film einfach nur gruselig.


    Von den ersten Szenen an wusste ich "Das wird nix."
    Warum? Weil blödelnde Droiden und asthmatische Androiden irgendwie...vollkommen bescheuert sind. Zumindest in diesem Umfeld.


    Grundsätzlich sei gesagt: die Story ist ok, der Kreis zu den Episoden IV - VI schließt sich, ohne allzuviele Fragen offenzulassen oder neue aufzuwerfen.
    Aber genau das ist eines der Hauptprobleme: Der Film ist zwar relativ lang, aber nicht lang genug, um das ganze nachvollziehbar und vor allem glaubwürdig darzustellen.
    Wie die Story in etwa aussieht, konnte man sich denken.
    Aber der Film drückt beim Erzählen dermaßen aufs Gas, dass einem schlecht werden kann.
    Alles fügt sich in Null-Komma-Nix so wie es sein muss.
    Vom guten Jedi zum bösen Sith in unter 5min...Respekt!:top:
    Es finden in dem Film kaum echte Entwicklungen statt, es passiert einfach alles.
    Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt, keine Zeit für Fragen.


    Die Jedi sehen plötzlich aus wie die allerletzten Luschen und lassen sich binnen weniger Filmminuten fast vollständig auslöschen. Von Macht und Können keine Spur, stattdessen werden sie alle ohne Probleme von einfachen Klonkriegern in Attentaten, die selbst unter El Kaida Niveau wären, abgeschlachtet.
    Gut gemacht, und auf zum nächsten Tagesordnungspunkt.


    Anakin grübelt kaum, erforscht ein wenig seine Gefühle und Zack!...Darth Vader ist da.
    Im Kampf mit Obi Wan sieht er allerdings schon deutlich armseeliger (und beinloser) aus, von großer Macht keine Spur.
    Immerhin reicht es ja, um dann wenig später ein paar Blechdosen zu zerdrücken.
    Andere können das auch ohne Rüstung und an ihrer blanken Stirn.


    Zumal Darth Vader in den Episoden IV - VI tatsächlich den Charme und die Ausstrahlung eines Oberbösewichtes hatte, hier taucht er aus dem Nebel auf und wirkt verdammt...affig.


    Die Liebesgeschichte (die ohnehin irgendwie Sackgang war, zumal ich Amidala einfach nervig fand mit ihrem dauer-Weltschmerz-geplagten Schmollmundgesicht) wurde irgendwie so nebenbei zu Ende gebracht, aber Ex- und Hopp-Beziehungen sind ja keine Erfindung der Zukunft.
    Ani-Bär ist weg, da nützen dann nichtmal mehr 2 Kinder von ihm, um auch nur einen Funken Lebenswillen in ihr zu entfachen.
    Aha, tolle Mutter.


    Senat mit ein paar hohlen Phrasen um den verkrüppelten Finger gewickelt und von der Jedi-Verschwörung überzeugt, Jedi Nachwuchs erbarmungslos niedergemetzelt, Todesstern in Auftrag gegeben...noch was vergessen?
    Ach die Vader Blagen...na so toll ist die dunkle Seite wohl auch nicht, wenn der Herr Imperator davon aber auch so garnichts mitbekommen hat. Nunja...


    Die Raumschlachten (und eigentlich alle Kampfszenen) waren vorwiegend was für die Freunde eines gepflegten epilleptischen Anfalls, komplett überladen.
    Immerhin die Effekte als solches konnten überzeugen, aber das ist heutzutage wahrlich keine Kunst mehr und bei einem derartigen Projekt eher obligatorisch.


    Alles in allem ist meine Meinung: George hätte es bei den Episoden IV - VI belassen sollen.
    Episode I, II und III waren jede auf ihre Weise einfach nur neumodischer Murks.
    Seelenlos, 0 Charme und in meinen Augen überflüssig.
    Ich hatte die Hoffnung, das nach Kleinkind-Kommerz (Episode I) und plüschigem Weichzeichner-Gefühlsgedusel (Episode II) nun ein gewisser Fortschritt erkennbar würde. Immerhin ließen die Schlachten zum Ende von Episode II soetwas hoffen.
    Aber die Enttäuschung war groß.
    Episode III ist zweifelsohne angenehm düster (was dann durch Slapstickeinlagen gleich wieder zunichte gemacht wird) und zT auch durchaus sehenswert, nichtsdestotrotz ist es in meinen Augen im Hinblick auf die "Star Wars" Thematik eher Müll.
    Und eine Freigabe ab 16 wäre in meinen Augen definitiv angebracht, aber das nur am Rande.


    In diesem Sinne: "Ich bin dein Vater Luke!" "Dann zahl endlich Unterhalt, damit ich ein besseres Drehbuch bekomme!" (Wobei der hatte ja eins...bzw. sogar 3...)

    Ich hab zT wie gesagt die Vermutung, dass es einfach an gewissen Problemen bei der Zusammenarbeit mit dem P910 liegt.


    Aber ist mittlerweile auch egal, ich hab es umgetauscht und mir das Logitech mitgenommen, ich hoffe nun versteht mich endlich mal wieder jemand. ;)

    HS-11W: Top oder Flop?


    Moin Moin,


    vor 2 Wochen habe ich mir ebenfalls das Headset zugelegt, heute werde ich es dann wieder zurückgeben.


    Ich nutze es ausschließlich im Auto und dort ist die Sprachqualität in Senderichtung einfach miserabel.
    Wie auch sonst im Leben: Keiner versteht mich. ;)


    Dazu kommt die Tatsache, dass die Sprachwahl beim Fahren nicht funktioniert, egal wie oft ich es versuche und egal wie laut ich dabei ins Mikro schreie.


    Das ganze scheint aber zT auch daran zu liegen, dass ich das Headset mit einem SE P910i nutze, die beiden Geräte scheinen sich nicht wirklich zu verstehen.
    Grundlegend ist die Zusammenarbeit kein Problem (pairen, koppeln, wiederfinden,...), aber die Sprachqualität ist einfach unter aller Sau.
    Verstehe ich meine Gesprächspartner noch problemlos, wenn auch ziemlich dumpf, so hören mich die Leute nur mit Rauschen, Hall, Echos und oder eben kaum bis garnicht. Und das auch im "Stand", während der Fahrt wird es nur noch schlimmer.


    Im Gegenzug funktioniert die Zusammenarbeit mit einem 6310i wesentlich besser, zumindest was die Sprachwahl betrifft. Die Sprachqualität hingegen ist auf ähnlichem Niveau wie mit dem P910.


    Der Tragekomfort hingegen ist klasse, auch für mich als Brillenträger. Und auch das schnelle Aufsetzen ist nach kurzer Übung kein Problem, allerdings bereitet das Headset bei größeren Ohren mehr Probleme.
    Manchmal ist es doch gut, kleinere Extremitäten sein Eigen zu nennen. :D


    Nun muss ich mal weiterschauen...

    Zitat

    Original geschrieben von Lux
    jetzt kommt Ihr.


    Er ist zwar nicht ganz so puristisch wie Speedster und Elise, aber dennoch im Kern eine reine Fahrmaschine: der Honda S2000.


    240PS Saugmotor, Heckantrieb und (wie auch der Civic Type R, dessen Motor von dem des S2000 abstammt) giert nach Drehzahlen jenseits des sonst üblichen roten Bereiches. ;)


    Fährt sich fantastisch und gibt das Fahrerlebnis dabei ziemlich ungefiltert an den Fahrer weiter, sowohl soundtechnisch, wie auch hinsichtlich des entsprechend sportlich-straffen Fahrwerkes.


    Ich empfand subjektiv den Civic Type R als noch aggressiver, giftiger und "purer", aber der S2000 ist eben ein klassisch gehaltener Roadster, was deiner Definition meines Erachtens recht nahe kommt.


    Pro7 lässt die Quoten poppen oder: Sex sells.


    Zitat

    Original geschrieben von K.O.S.
    kann mir nicht vorstellen, dass der zuspruch bei solchen schwachsinnfilmen so gross ist...oder irre ich mich?


    Wenn es so wäre, würde Pro7 diese Filme nicht in dem Maße produzieren.


    Zumal: Ich habe zwar Teil 2 heute nicht gesehen, aber Teil 1 und auch "Popp dich schlank" und ich muss sagen, nette Donnerstag-Abend-Primetime-Unterhaltung. :top:


    Die Filme mögen zwar thematisch sehr simpel gestrickt sein, aber es gibt im Leben eben nur 2 wirklich relevante Themen. ;)


    Außerdem sind die Pro7 Produktionen, wenigstens die, die ich gesehen habe, noch meilenweit vom Niveau vergleichbarer US Filme entfernt (im positiven Sinne).
    Sie sind nicht übermäßig mit Fäkalhumor angereichert und haben durchaus begrüßenswerte (moralische) Aussagen. Zudem empfinde ich sie als weit bodenständiger und deutlich weniger übertrieben.


    Zudem sind sie, und das ist für mich ein ganz entscheidender Punkt, in ihrer ganzen Aufmachung und vor allem was die Darsteller angeht wahnsinnig sympathisch.
    Unverbrauchte und "glaubwürdige" Gesichter, die ihre Rollen spielen, als hätte man einfach eine Kamera mitlaufen lassen, während sie ihr Leben leben.
    Über zT hahnebüchene Stories schaue ich dabei dann auch gerne mal hinweg, da die Mischung im Ergebnis einfach passt.


    Und wie immer beim Thema Film ist es letztlich eine ganz subjektive Entscheidung, diese Streifen zu mögen oder auch nicht. ;)



    In diesem Sinne: Sex up your life und popp dich schlank!