Beiträge von Chevygnon

    Gestern im MM Greifswald gab es "Ford Fairlane - Rock'n'Roll Detective" (FSK18) ebenfalls für 9,99€.
    Leider konnte sich mein finanzielles Gewissen nicht zum Kauf durchringen. :(


    Der Film (Regie: Renny Harlin) lebt vor allem von Hauptdarsteller Andrew Dice Clay (hatte auch mind. 1 sehr sehenswertes Bühnenprogramm, welches mal auf Arte gezeigt wurde.), und ich kann ihn nur Jedem empfehlen, der auf etwas derberen und politisch nicht ganz korrekten Humor steht. :top:


    Ich habe den Bericht in den letzten beiden Stern-Ausgaben ebenfalls gelesen, und zT hätte ich beim Lesen laut schreien oder losheulen können.


    Und ja, ich gehöre zu der Gruppe von Menschen, die solchen Typen die Pest oder schlimmeres an den Hals wünscht und ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Friedfertigkeit und Zurückhaltung behalten könnte (oder wollte), wenn mir ein solches Subjekt (und ja, diese Bezeichnung wähle ich bewusst) jemals über den Weg laufen sollte.


    Und wenn ich dann lese, dass entsprechende "Selbsthilfegruppen" allen Ernstes mehr Rechte fordern, mehr öffentliche Anerkennung und Verständnis wollen und etwas von der "sexuellen Selbstbestimmung" von Kindern faseln, dann könnte ich einfach nur noch kotzen. :mad:
    Diese Leute reden in einer Art und Weise über Kinder irgendwo zwischen ein paar Monaten und 10-11 Jahren, dass sich mir ernsthaft die Frage aufdrängt, ob diesen [...] in ihrer Kindheit das Hirn rausgeprügelt wurde oder was da sonst schiefgelaufen ist.


    Ich selber habe eine Tochter von knapp 2,5 Jahren und alleine schon deshalb werde ich dieses Thema wohl auch nie objektiv diskutieren können.
    Der Artikel im Stern jedenfalls war ein erschreckender Blick hinter die Kulissen und man muss dem Reporter wohl zum Einen dankbar sein (Aufgrund seiner Recherchen kam es zu etlichen Razzien und Festnahmen, und alleine die Tatsache, dass die Eltern endlich über die vermeintlichen "Freunde" der Familie aufgeklärt wurden, ist viel wert.), zum anderen muss ich sagen, dass ich ihn ein Stück weit auch bewundere. Denn ich bin mir sicher, dass dieses Jahr im "Untergrund" für ihn eine extrem einschneidende Erahrung gewesen sein dürfte, und das ist noch eine zurückhaltende Formulierung.


    So long...

    Was "Reloaded" angeht, so muss ich sagen, war für mich zu wenig Action, besser gesagt, zuviel anspruchslose Action (im Vergleich zu Teil 1) und viel zu viel Gelaber.
    Es geht mir dabei nicht darum, dass ich was gegen etwas anspruchsvollere Dialoge oder dementsprechende Handlung habe, aber bei "Reloaded" artete das Ganze eben in mehr oder minder belangloses und "pseydo-intellektuelles" Gequatsche aus.
    Der Film wurde von bedeutungsschweren und -schwangeren Dialogschlachten zu Grunde gerichtet, dieses aus Teil 1 in guter Erinnerung behaltene "Matrix-Feeling" wurde unter einem Wust von Wortfetzen buchstäblich begraben.


    "Revolutions" werde ich mir dennoch, allein schon aus Gründen der Vollständigkeit, am Freitag zu Gemüte führen, wenn auch meine Erwartungen sehr gedämpft sind.


    Unter anderem auch aufgrund netter Artikel wie diesem Stern-Bericht und dieser netten Unterhaltung, ebenfalls aus dem Stern.
    Sehr nett zu lesen und generell habe ich noch nicht eine wirklich gute Kritik zu "Revolutions" gelesen. Ich mache zwar mein eigenes Urteil keinesfalls davon abhängig, finde es aber sehr bezeichnend.


    Das beste an "Matrix" ist sowieso das Marketing...


    P.S.:

    Zitat

    Original geschrieben von jrklatt
    Es war aber von Anfang an als Trilogie ausgelegt!


    So wird es zumindest heute gesagt und später auch in den Geschichtsbüchern stehen. Ob dem wirklich so ist, wird von vielen Seiten stark angezweifelt, da es quasi rückblickend betrachtet zT sehr nach reinem Kommerz aussieht, weniger nach Planung.


    Manchmal habe ich zudem das Gefühl, dass die selbsternannten "echten" Matrix-Fans Teil 2 + 3 einfach nur auf Teufel komm raus verteidigen, um nicht zugeben zu müssen, dass auch sie so ihre Probleme damit hatten, sei es inhaltlich oder sonstwie.
    Aber durch eine solche Möchtegern-Elite wird das Ganze keinen Deut besser. Klar gibt es Leute, die schlichtweg unfähig sind, näher auf die Filme einzugehen, weil sie, gelinde gesagt, etwas beschränkt sind. Das ist aber nichts weiter Tragisches.
    Viel schlimmer finde ich diese strikte Trennung und Klassifizierung der Zuschauer: Wer glaubt, die Story irgendwie verstanden zu haben, hält sich für 'nen duften Typen, alle andern sind ja eh zu doof. :rolleyes:

    bigblue
    Wo du schonmal dabei bist, kannst du eventuell auch gleich noch etwas zum Tragekomfort sagen? Der würde mich nämlich sehr interessieren. Ich komm zwar auch mit einem HDW-2 klar, aber nicht ohne Druckstellen am Ohr.


    Ebenso würden mich ein paar technische Einzelheiten interessieren, insbesondere im Zusammenspiel mit Nokia Handys.
    - wird Sprachwahl anstandslos unterstützt? Wenn ja, wie wird diese aktiviert?
    - Wie sieht es mit dem "Einbuchverhalten" des Moti aus? Wenn es gekoppelt wurde und man sich dann vom Handy entfernt (oder dergleichen, beide Geräte aber prinzipiell auf Empfang bleiben), so dass die Verbindung unterbrochen wird, bucht es sich dann problemlos automatisch wieder ein, sobald beide Geräte sich wieder finden?


    Danke.

    Zitat

    Original geschrieben von Laubi
    Nee, hast schon Recht ... viele der 'nice to have' Features werden mit der Zeit nebensächlich, wenn ich mir dies jedoch immer vor Augen gehalten hätte, wäre ich jetzt noch zufrieden mit dem 6310i :rolleyes:


    Mach dir nichts draus Jung, nur dank Leuten wie dir verkaufen sich doch die ganzen neumodischen Schnick-Schnack-Handys überhaupt. :D ;)


    Denn, wenn man es ganz eng sehen würde, wären wohl knapp 95-99% aller Handy-Nutzer heutzutage noch mit einem 3210 oder dergleichen völlig ausreichend ausgestattet, wenn nicht sogar schon "überfrachtet".
    Aber die Industrie lebt halt nicht davon, was die Leute wirklich brauchen (dass ein Handy überhaupt von Sovielen ernsthaft gebraucht wird, ist ja schon eher zweifelhaft), sondern davon, was man den Leuten als 'must have' unterjubeln kann. Siehe zB Kamera im Handy usw...


    2 Bekannte von mir, die derzeit ebenfalls noch ein 6310i in Gebrauch haben, wollen auch unbedingt ein 6600 haben.
    Ich bin mir aber mehr als sicher, dass beide auf lange Sicht max. 20% des Potentials des Gerätes nutzen werden.
    Schon das 6310i hat etliche Funktionen, die ich selber entweder nichtmal kenne, oder die ich zumindest nie nutze.
    Und nachdem ich dann zB mal das 7650 und das 3650 etwas ausgiebiger testen konnte, kam ich zu dem Schluss: Wozu?


    Nur genau die Frage stellen die Leute heute nicht mehr wirklich. Sie fragen nicht 'Warum?', sondern eher 'Ja warum denn nicht?'.


    Glücklicherweise bin ich dermaßen pragmatisch veranlagt, dass sich mein Spieltrieb meist mit dem ersten realen Kontakt mit einem neuen Handy schlagartig verkrümelt und ich den glasigen Blick wieder verliere. :D


    Was nun das 6600 angeht, scheint Nokia sich ja tatsächlich auf dem richtigen Weg zu befinden, was eigentlich ganz generell auf die derzeitigen Neuheiten der Finnen zutrifft.
    Wobei ich dir, geschätzter Laubi, in einer Sache uneingeschränkt Recht geben muss: Die Optik und Haptik des P900 ist, speziell im Segment der Smartphones, wie auch ganz allgemein, konkurrenzlos.
    Und deine Einschätzung des 6600, zumindest was das Äußere betrifft, kann ich ebenso unterschreiben.
    Aber, wie auch bei den lieben Frauen (wo das Thema hier ja schon angeschnitten wurde): Die inneren Werte sind es, die auf Dauer zählen.
    Wobei, die lernt man(n) ja auch erst kennen, wenn einen das Äußere zur weiteren Kontaktaufnahme 'animiert' hat.
    Schwierige Sache das...


    Grundsätzlich aber kann ich BigBlue in seiner Einstellung sehr gut verstehen, was das 6600 angeht..


    So long...

    Re: naja...


    Zitat

    Original geschrieben von ramius
    hat mich gewundert, dass nicht mehr leute die starke brutalität kritisiert haben.


    Warum auch?
    Eigentlich ist "Bad Boys II" ein knallharter Actionfilm, das Prädikat "Action-Komödie" wurde ihm speziell in Deutschland eher aus Marketinggründen aufgedrückt.
    Und nur weil die Hauptdarsteller ein recht lockeres und flinkes Mundwerk haben, macht das aus dem Film noch lange keine Komödie.
    Auch "Bad Boys" war nicht unbedingt eine klassische Action-Komödie, eher ein Actionfilm mit komödiantischen Einlagen.
    Grundsätzlich aber überwiegt in beiden Teilen ganz klar der Action-Anteil.


    Zumal sich eigentlich "Action" (und damit assoziiere ich eben auch Gewalt) und "Kömödie" (womit ich alles mögliche, aber keine Gewalt verbinde) nur sehr schwer vertragen, wenigstens wenn beide Genres innerhalb eines Filmes zu annähernd gleichen Teilen verbunden werden sollen.


    Wie man generell zu Gewalt in Filmen steht, muss Jeder selber wissen.
    Und wenn man ohnehin ein eher gespanntes Verhältnis zu dem Thema hat, sollte man gewisse Filme schlichtweg meiden. Denn einen ungefähren Überblick über den Plot des Filmes kann man sich auch im Vorfeld schon machen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das ist mir auch klar, aber ich will es nicht hinnehmen, dass man auf Teufel komm raus und um jede Menge Kohle zu machen man so massiv in die Gene eingreift.
    [...]
    Ist meine Meinung so weltfremd ?:confused:


    Kommt darauf an: Wenn es dir um die direkte Genmanipulation im Labor geht, dann sicher nicht, da gibt es viele Kritiker. Und bis zu einem gewissen Grad kann ich das auch nachvollziehen.


    Aber, in diesem Falle scheint es (lt. dem Artikel) um Züchtung zu gehen, sprich: die"natürliche" Form der Genmanipulation, wenn man das so sagen kann.
    Sicherlich, auch da sind die Ergebnisse bzw. Ziele oftmals ebenfalls fragwürdig (wie zB spezielle Hunde- oder Katzenrassen), letztlich aber ist es auf diese Weise wesentlich schwieriger, "auf Teufel komm raus" "massiv" in die Gene einzugreifen.


    Wie bereits erwähnt wurde, hat sich die Natur vermutlich etwas dabei gedacht, Wolle verfilzen zu lassen. Was genau, bliebe zu klären, dürfte aber im Hinblick darauf, dass es sich bei den Schafen um reine Zuchttiere handelt, womöglich keinerlei relevante Rolle spielen.


    Ich kann durchaus verstehen, dass viele Leute ein Problem damit haben, wenn der Mensch in immer umfassenderen Größenordnungen versucht, Gott zu spielen.
    Aber von derlei "Spieltrieb" sehe ich hiesigem Beispiel nicht unbedingt etwas. ;)


    Generell möchte ich sagen: Ich bin kein genereller Verfechter oder Gegner der Genmanipulation, entscheidend ist zum Einen das Ziel, sowie der entsprechende Weg.
    Da es heutzutage wesentlich einfacher ist, gezielt zu manipulieren, ist (wenigstens theoretisch) auch die Chance größer, Nebenwirkungen, egal welcher Art, von vornherein zu vermeiden.
    Die klassische Züchtung hingegen ist in dieser Hinsicht oftmals eher ein Glücksspiel mit oft ungewissem Ausgang.


    Insofern ist das ganze Thema mehr als schwierig zu diskutieren, insbesondere auf allgemeiner Basis. Letztlich muss Jeder selber abwägen, inwieweit er derlei Entwicklungen befürworten oder für sich moralisch, ethisch oder sonstwie vertreten kann.


    So long...

    Wolle, Filz und Gen-Einlauf oder: Schaf ey!


    Was bitte ist an der Vorstellung pervers oder ekelig?


    Zumindest lt. des Artikels soll das Ganze durch konventionelle, gezielte Züchtung erreicht werden.
    Es geht zwar demnach durchaus um Genmanipulation, aber das war Züchtung immer schon. Jeder Chihuahua, Dackel oder Pudel ist durch diese Art der Genmanipulation entstanden. Man mag zwar geteilter Meinung über die Ergebnisse sein, aber letztlich finde ich an der Sache als solcher nichts perverses.


    Zumal die genannten Vorteile solcher Wolle ja nicht nur der Profitmaximierung dienen, vielmehr auch dem Umweltschutz. Nicht, dass man dadurch jeden Unfug legitimieren könnte und sollte, aber in diesem Falle sehe ich, zumindest nach Lektüre des Artikels, keine ernsthaft negativen Punkte.


    Und Rinder mit größerem Rücken? Ich will ja nicht meckern, aber was glaubst du, wie ein Großteil der heutigen Fleischproduktion zustande kommt?
    Richtig, durch Zugabe entsprechender Mastmittel.
    So kommt das Übergewichtsproblem in den USA zB nicht von ungefähr...


    Das heutzutage massiv in die Natur eingegriffen wird, sollte jedenfalls hinlänglich bekannt sein.

    Direkt zu der Vodafone-Uhr kann ich auch nur wenig sagen, aber zur baugleichen Version, die bei Honda erhältlich ist.


    Prinzipiell kann man an der Qualität nichts aussetzen, die Uhr ist sauber verarbeitet, massiv und macht einen sehr hochwertigen Eindruck.


    Aber, wie Ufo schon sagte, die Uhr ist sehr groß. Wenn man nicht die passenden Unterarme dazu hat, würde ich sie nicht tragen wollen.
    Deswegen habe ich mir auch ein dezenteres Modell der Honda-Collection geholt. :D


    Bei Honda kostet der besagte Chronograph im Übrigen knapp 120€, insofern wäre er bei Vodafone schon fast als günstig zu bezeichnen. ;)