Spontan fällt mir da auch nur http://www.digitalkamera.de ein.
Dort gibt es u.a. Fototipps und auch ein Forum. Vielleicht findest Du dort dann zumindest weiterführende Info's. ![]()
Beiträge von Chevygnon
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Damals, heute, morgen oder: Die Welt im Spiegel der Zeit...
ZitatOriginal geschrieben von Krähe
man hat also das Gefühl, daß sich etwas Bestimmtes vor deutlich weniger Zeit ereignet hat, als es tatsächlich der Fall war.
Und genau darauf spielt ja zB auch das besagte Lied von Meat Loaf an (Lyrics hier).Dinge, die einem aus der Vergangenheit noch im Gedächtnis sind, besondere Momente aus der Kindheit, das berühmte erste Mal zB, usw., schreckliche Ereignisse aus eigentlich längst vergangenen Tagen...all das holt einen von Zeit zu Zeit wieder ein. Man hat das Gefühl, es nocheinmal zu erleben, spürt die Freude oder den Schmerz von damals, hat das Gefühl, die Personen aus der Zeit würden direkt hinter einem stehen.
Und dann merkt man, dass es eben doch schon lange vergangen ist, dass es "nur" Erinnerungen aus seinem Leben sind.
Und trotzdem kommt es einem vor, als sei es gerade erst geschehen.Solche Momente kennt wohl jeder, wie man mit soetwas umgeht hängt dann letztlich natürlich von der Erinnerung (positiv oder negativ) ab, und wie man nun mittlerweile dazu steht. Der eine hat dann ein Schmunzeln, ein Grinsen, ein schallendes Lachen auf den Lippen oder Tränen in den Augen, andere versuchen, soetwas zu verdrängen und wieder andere lässt es einfach kalt.
Frei interpretiert könnte man auch noch dazu sagen: Irgendwann sollte man gewisse Dinge aus alten Zeiten auch einfach ruhen lassen.
Man sollte sich die Erinnerung bewahren, aber akzeptieren, dass all das längst geschehen ist, unabänderlich vergangen.
Stattdessen lieber öfter einmal einen Blick nach vorne und nicht zurück, zumindest aber das Hauptaugenmerk auf das Hier und Jetzt gerichtet.So long...
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Telefonbuch und Adresse oder: Das gibt 'nen Eintrag!
Ein Thema scheint ja momentan wieder etwas aktueller zu sein: das Telefonbuch im Handy, speziell die Punkte Untereinträge und Adressfeld. (siehe zB SE T610 Adressfeld und Motorola V600 Untereinträge)
Da ich selber sowohl auf möglichst viele Untereinträge, wie auch speziell auf das Adressfeld, Wert lege, würde mich an dieser Stelle daher mal interessieren, ob ich eher einer Minderheit oder der Mehrheit angehöre, oder ob die Verhältnisse in dieser Frage eher ausgeglichen sind.
Mein Vorschlag für eine neue Umfrage wäre also:
Braucht Ihr in einem Handy ein Telefonbuch mit Untereinträgen (mehrere Tel.Nr., Fax, Email, etc.) und Adressfeld(ern)?
- Ja, ich nutze beides.
- Ich nutze nur das Adressfeld, auf sonstige Untereinträge kann ich verzichten.
- Ich nutze Untereinträge, das Adressfeld ist mir aber nicht so wichtig.
- Ich nutze beides nicht, mir genügt eine Telefonnummer pro Name.
- Beides ist ein "nice to have", unbedingt brauchen tue ich es aber nicht.
Ich denke, dass es durchaus interessant sein dürfte, hier mal etwas mehr Klarheit über die Meinungen zu bekommen.

Falls jemand noch bessere oder andere Antwortmöglichkeiten anzubieten hat, immer her damit.
So long...
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Runen und auch Hakenkreuz sind beides Symbole, die deutlich älter als das Dritte Reich sind.
So taucht zB das Hakenkreuz bereits bei den Germanen und auch im alten China bzw. in weiten Teilen Asiens sehr früh auf.
Meist wird es wohl als Sonnen- oder Glückssymbol interpretiert, bzw. als Symbol für Thor's Hammer.Hitler hat sie nicht erfunden, er hat sie nur für seine Zwecke eingesetzt und somit diese direkten Assoziationen "Hakenkreuz = Nazi" entscheident geprägt.
Es mag sogar sein, dass heutzutage in den meisten "westlichen" Kulturen die Benutzung speziell des Hakenkreuzes meist auch entsprechend ideologische Hintergründe hat.
Nichtsdestotrotz hat die Verwendung von Runen oder des Hakenkreuzes nicht automatisch etwas mit Nationalsozialisten, Rechtsradikalen oder Faschismus zu tun.
So long...
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Manch einer mag es seltsam finden, ungewöhnlich ist es jedenfalls durchaus nicht.
Und letztlich liegt die Entscheidung, inwieweit man seine Kinder unterstützt (Wohnraum, Geld, etc...), konsequenterweise allein bei den Eltern.
Wenn das Ganze mit beiderseitigem Einverständnis passiert, sehe ich keinen Grund, etwas dagegen einzuwenden.
Und selbst wenn die Kinder die Eltern mehr oder minder nur ausnutzen, liegt es bei den Eltern, derartigem Treiben ein Ende zu setzen.
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Zitat
Original geschrieben von xoduz
Was mich daran wirklich stoert, ist dass der Auftrag fuer die Autos an ein auslaendisches Unternehmen geht.
Wird die Post eigentlich noch subventioniert (so wie z.B. die Bahn)? Dann kann man dieses Geld ja sparen, da sie offensichtlich nicht darauf angewiesen sind..
Warum stört dich das? :confused:
Das ganze nennt sich internationale Marktwirtschaft, da erhält die Firma den Auftrag, die eine entsprechende, in diesem Falle vermutlich europaweite, Ausschreibung gewonnen hat.
Selbst wenn die Ausschreibung nur deutschlandweit war, ist Renault ein am deutschen Markt vertretenes Unternehmen.Und Argumente wie, ich nenn es mal "Nationalstolz" (bitte nicht falsch verstehen ;)), haben mit derartigen Entscheidungen nicht das Geringste zu tun.
Es geht um viel Geld, da entscheidet das Preis-Leistungsverhältnis, nicht die Herkunft.
Alles andere würde wohl unter Wettbewerbsverzerrung, im drastischsten Falle unter Diskriminierung, laufen.Ehrlich gesagt kann ich da kein ernsthaftes Problem oder dergleichen erkennen.
Das wir zudem in einer zunehmend globalisierten Welt leben (insbesondere im Bereich der Wirtschaft) ist ja nun auch nicht erst seit gestern der Fall.
Stichwort: "Vereintes Europa".
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Re: Re: Re: Kölner Dom und der II. Weltkrieg...
ZitatOriginal geschrieben von oecher
Es gibt sicherlich berechtigte Kritik am Einsatz der Atombomben, dennoch wurde die Kriegsdauer dadurch verkürzt und die Opferzahl auf alliierter Seite gering gehalten - sie war also durchaus von strategischem Nutzen.
Und genau das ist bis heute mehr als umstritten.
Aber das soll ja nicht Thema dieses Threads sein. -
Re: Kölner Dom und der II. Weltkrieg...
ZitatOriginal geschrieben von Zed
und warum waren die einzelnen deutschen städte so (strategisch) wichtig ?
Zum Einen wurden logischerweise die Industriezentren lahmgelegt, um so die Versorgung mit kriegswichtigem Material zu unterbinden.
Wo also Industrie zu finden war, wurde gebombt.
Dazu gehörte auch die Zerstörung der übrigen Infrastruktur, wie Bahnlinien, Häfen und Straßen.Der gesamte Bombenkrieg war aber auch von Anfang an Teil einer psychologischen Kriegsführung.
Es galt, den "Willen" des deutschen Volkes zu brechen.
Insbesondere schwere Bombardements zu Ende des Krieges waren aus rein strategischer Sicht gänzlich unnötig (bekanntestes Beispiel in Deutschland ist hier wohl Dresden, letztlich waren zB auch Nagasaki und Hiroshima solche Exempel).
Treibendste Kraft war hierbei von Anfang an Großbritannien, wobei es den Briten um Vergeltung für den Bombenterror gegen ihre Zivilbevölkerung (u.a. London und Coventry) ging.
In dem Zusammenhang ist als erstes tragendes Ziel Hamburg zu nennen.
Der "Hamburger Feuersturm", der große Teile der Stadt in Schutt und Asche legte, war das Resultat gezielter Angriffe mit Brand- und Sprengbomben gegen weite Teile der Stadt.Und auch wenn insbesondere die amerikanische Luftwaffe damals schon damit prahlte, sie könne quasi punktgenau Ziele treffen, war das zur damaligen Zeit definitiv nichts als Wunschdenken. Und somit waren schwere zivile Verluste nicht nur unvermeidlich, sie waren durchaus auch einkalkuliert und gewollt.
So long...
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Zitat
Original geschrieben von oecher
Nee, da machst Du's Dir aber ein bisschen zu einfach.An Rostock-Lichtenhagen war bestimmt nicht verkorkste West-Bildung schuld.
Auch im Westen sind die meisten aktiven Rechtsradikalen etwa im Bereich von 15 bis 25 Jahren, aber das Gedankengut bleibt oft genug auch darüber hinaus erhalten.
Genausowenig die Ostbildung oder irgendetwas, was direkt mit dem Holocaust zu tun hatte.
Gerade die Übergriffe in Rostock-Lichtenhagen hatten zT gänzlich andere Hintergründe, als es in der Presse immer verbreitet wurde.
Generell ist der Rechtsradikalismus in den "neuen" Bundesländern ganz unterschiedlich motiviert, aber beileibe nicht zwingend aus "ideologischer Nähe" zum Dritten Reich und "Symphatie" zum Holocaust.
Diese Ideologie ist eher das Ventil, weniger der Auslöser.ZitatEs gibt solche Leute auch im Westen, keine Frage, aber es gibt Regionen in den Neuen Ländern, da ist die Quote solcher Leute ganz schön hoch.
Richtig, und eben dies sind Folgen einer verkorksten Wiedervereinigung, nicht die einer verkorksten, wie auch immer ausgerichteten, Bildungspolitik.Was den Umgang der DDR mit dem Thema "Drittes Reich" angeht: tabuisiert wurde das Thema beileibe nicht (das wurde definitiv eher mit den Verbrechen und der Entwicklung auf russischer Seite getan.), es wurde wenn überhaupt dann propagandistisch "interpretiert".
Während meiner Schulzeit wurde das Thema regelmäßig behandelt und ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass sich in meinem näheren Umkreis irgendwelche Leute befanden, die auch nur ansatzweise mit der Ideologie der Nationalsozialisten symphatisiert hätten.
Ich kann mich nur an einen Fall erinnern, als eine Schülerin bei einem damals üblichen Fahnenappell den Hitlergruß zeigte. Dem folgten dann (wenn ich mich recht erinnere), ein temporärer Schulverweis und ein Tadel bzw. ein Eintrag in das Klassenbuch.
Nur war sie definitiv nicht politisch motiviert, es war eher soetwas wie jugendlicher Leichtsinn.Propaganda beziehe ich darauf, dass der Westen eben u.a. aufgrund der Tatsache, dass viele "Ex-Nazi's" in hohen Positionen weiterhin ihren Dienst taten, verteufelt wurde. Wobei dass nur eines von vielen, verschieden gelagerten Argumenten war.
Und dass der Umgang mit dem gesamten Thema in West und Ost sehr unterschiedlich gehandhabt wurde, will hoffentlich niemand bestreiten, ganz egal, ob es dabei um die Politik, Bildung oder um den direkten Umgang mit Kriegsverbrechern geht.
Dass dabei auch jeweils noch die "Propaganda", bzw. der Einfluss der entsprechenden Besatzungsmächte eine Rolle steht, steht wohl ebensowenig außer Frage.



