Beiträge von Chevygnon

    Foren, Streit, Komplexe(,) Themen oder: Schwerter zu Schreibfedern!


    Pfeff
    Also von vornherein zu sagen, dass der eigene Stil da aufhört, wo es inhaltlich gegen einzelne User geht, ist dann doch etwas übertrieben, würde ich sagen.


    Ein Forum besteht letztlich immer aus einer Vielzahl unterschiedlichster Mitglieder mit den unterschiedlichsten Charakteren.
    Da sind gewisse Unstimmigkeiten und auch verbal etwas direkter ausgetragene Außeinandersetzungen einfach vorprogrammiert.
    Und zu einem "Zusammenleben", wie innerhalb dieses Forums, gehört eine gesunde Streitkultur definitiv dazu. Jede "in Friedenszeiten" noch so harmonische Beziehung wird scheitern, wenn die Partner nicht in der Lage sind, sich auch mal anständig zu fetzen, ohne dass man sich danach gleich ernsthaft die Pest an den Hals wünscht.


    Der eine nimmt solche Streitereien ernster, am nächsten prallt sowas eher ab und wieder andere nutzen als Waffe eben Sarkasmus oder Zynismus.
    Ob das Gegenüber dann im Ernstfalle damit umgehen kann, tut dabei ersteinmal herzlich wenig zur Sache.


    Letztlich kommt es bei einem Streit immer auch auf die Art und Weise, sowie natürlich auf den Ton an, in dem dieser geführt wird.
    Aber es gibt im Forum definitiv Fälle, in denen ein mitunter sehr direkter Tonfall die einzige Alternative ist, denn einige fordern geradezu dazu heraus. Oder aber sie würden die eher etwas subtileren Formulierungen schlichtweg nicht verstehen.


    Natürlich muss man nicht gleich auf jede sich bietende Möglichkeit für ein Streitgespräch anspringen, nur ist diese "Toleranzgrenze" bei jedem User individuell sehr verschieden.
    Zumal einige definitiv auch einen gewissen Reiz in solchen Verbalattacken sehen, den sie sich ungern nehmen lassen.
    Nur würde ich nicht einmal sagen, dass diese Toleranzgrenze gesunken ist, vielmehr ist die Anzahl potentieller "Herausforderer" eher gestiegen (siehe letzter Absatz meines Ursprungspostings).


    Aber manchmal habe ich ernsthaft den Eindruck, Einigen hier wäre das Forum in Form einer bunten Blümchenwiese am liebsten, auf der wir dann alle Hand in Hand, mit einem strahlenden Lächeln auf unseren sonnenverwöhnten Gesichtern, im Kreise tanzen.
    Aber sorry: Das ist pue Träumerei!


    Das hier aber ebensowenig ein virtueller Schlachtplatz zur Kompensation eigener Minderwertigkeitskomplexe oder ähnlicher Probleme sein soll und darf, steht wohl ebenso außer Frage.
    Nur habe ich speziell bei den hier am meisten genannten Leuten in keinster Weise den Eindruck, dass sie sich irgendwie verstellen, geschweige denn im so called Reallife nicht den Mut hätten, derart mit Leuten zu sprechen bzw. umzugehen.
    Gegenbeispiele gibt es natürlich auch, gerade erst vor Kurzem hat ein User sogar öffentlich zugegeben, hier im Forum "härter" und direkter "zur Sache zu gehen", als er es im "normalen" Alltag tun würde.
    DAFÜR habe ich dann allerdings überhaupt kein Verständnis, denn das ist wirklich etwas arm.
    Ich persönlich halte mich hier deutlich stärker zurück, als ich es bei mir gegenüberstehenden Personen im Ernstfall tun würde.
    Nicht im Sinne einer Verstellung, sondern weil ich hier etwas länger überlege, was ich schreibe, und vor allem, was ich nicht schreibe.
    Dennoch, ausgehend von meinem persönlichen Empfinden, habe ich eigentlich nur sehr selten den Eindruck, dass hier ernsthaft jemand deutlich über das Ziel hinausschießt (wenigstens keiner der in die Kritik Geratenen ;)).


    Letztlich ist es auch immer noch eine Frage der Persönlichkeit, wie man auf gewisse Kommentare reagiert. Allen Recht machen kann man es ohnehin nicht.
    Und das gewisse Unstimmigkeiten besser per PN geregelt werden sollten, ist wahrscheinlich ohnehin (fast) jedem klar.
    Aber bis zu einem gewissen Punkt darf man sich meiner Meinung nach durchaus auch mal öffentlich zoffen.


    So long...


    P.S.: Nur um da klarzustellen: Ich will mit all dem definitiv nicht zum Ausdruck bringen, dass man sich hier nur noch streiten soll. Aber in einem bestimmten Maße gehört es einfach zu einem gesunden Forenleben dazu.

    Re: Spinnt die Bahn AG? "Schwarzfahren"


    Zitat

    Original geschrieben von dob
    ....da kann man sich ja nur fragen was die wohl machen wenn 2 30jährige gekommen wären.....wär dann die GSG9 samt Hubschrauber am Bahnhof angekommen und hätte sie verhaftet?


    Wahrscheinlich gleich ein Schnellgericht vor Ort, mit anschließender standrechtlicher Erschießung. :D


    Aber wenn ich das so lese, kann ich auch nur massiv den Kopf schütteln, von so einer bescheuerten Aktion habe ich auch noch nicht gehört.
    Ich selber war zwar nie in der Verlegenheit, im Zug nachlösen zu müssen, aber wenn ich das bei anderen Leuten mitbekommen habe, dann ging das auch immer reibungslos über die Bühne.
    Ab und an kam zwar mal der leicht vorwurfsvolle Hinweis, dass Karten eigentlich vor Fahrantritt zu kaufen sind, aber das war es dann auch.


    Überhaupt habe ich während all meiner Bahnfahrten bisher eigentlich nur positive Erfahrungen mit dem Zugpersonal gemacht.
    Vermutlich hatte der Begleiter in deinem Falle (vielmehr im Falle deiner Schwester) wohl einen ganz miesen Tag erwischt.
    Man könnte sicherlich Beschwerde einreichen wegen dieses massiv überzogenen Vorgehens, aber allzuviel wird da sicher nicht bei rauskommen.


    Und jetzt sollte ich schnell los, meine Karte für eine Fahrt in 2 Wochen kaufen. Sonst steht mir womöglich bald eine erkennungsdienstliche Bearbeitung ins Haus. :eek:


    In diesem Sinne...Die Bahn kommt!

    Zitat

    Original geschrieben von bertl
    D.h im Grunde stehen wir vor einer Situation, in der jegliche Orientierung und Vision abhanden gekommen ist, sei es von Seiten der Gewerkschaften oder seitens der verantwortlichen Exekutive.


    Das kann ich durchaus bestätigen, basierend auf meinen (zugegeben relativ wenigen, da erst knapp 2 Jahre voll berufstätig) eigenen Erfahrungen.


    Aber: Während von Seiten der Arbeitnehmerverbände hinsichtlich gewisser Arbeitsgrundlagen keinerlei Engagement spürbar war (zB bei den entsprechenden Tarifverträgen), war ein Gespräch mit dem Chef im Ernstfall durchaus hilfreich, wenn es darum ging, meine persönliche Arbeitssituation zu verbessern.
    Das aber der Arbeitgeber ein Messias für den armen, gebeutelten Arbeitnehmer wäre, ist natürlich schon rein logisch eine Sache der Unmöglichkeit.
    Dennoch gibt es durchaus genügend intelligente Vertreter dieser Spezies, denen der Zusammenhang zwischen betrieblichem Erfolg und einer zufriedenen Belegschaft nicht ganz unbekannt sein dürfte.


    Und letztlich liegt genau da meiner Meinung nach auch das Problem: Ein Betrieb kann doch im Ernstfall sehr viel besser entscheiden, was bei den Löhnen und Gehältern oder anderen relevanten Fragen zur Arbeitssituation machbar und sinnvoll ist. Das dabei natürlich auch eine entsprechende Arbeitnehmervertretung Mitspracherecht haben muss, steht außer Frage.
    Aber generelle und unflexible Tarifverträge, die dann letztlich für die verschiedensten Betriebe einer Branche ausgehandelt werden, stellen im Ernstfall nur einen mittelmäßigen Kompromiss da, während an Ort und Stelle eher Abkommen getroffen werden können, die beide Seiten zufriedenstellt.


    Vor kurzem kam in dem Zusammenhang ein sehr interessanter Bericht, in dem es um eine Druckerei ging.
    Dort ging es um die Zukunft mehrerer 100 Mitarbeiter (der Betrieb war konjunkturell bedingt von der Schließung, zumindest aber von massiven Entlassungen bedroht.).
    Während die Gewerkschaften starr auf absolut unrealistischen Forderungen (dabei ging es meiner Erinnerung nach vorwiegend um die Arbeitszeit) beharrten, wurde letztlich in Zusammenarbeit von Arbeitgeber und den Betriebsräten eine Lösung gefunden, die sowohl den Betrieb vor dem Aus rettete, als auch Entlassungen verhinderte.
    Allerdings wurde der Betriebsrat (oder wie immer der höchste Ansprechpartner der Arbeitnehmervertretung auch heißt) von der Gewerkschaft dann aus seinem Amt entlassen, da er quasi mit der Arbeitgeberseite konspiriert hatte. Das er aber nebenbei den Leuten ihren Arbeitsplatz gesichert hatte (und mittlerweile geht es dem Betrieb besser als zuvor), war nebensächlich.


    Vieles lässt sich einfach im Kleinen am besten lösen, und wer einen starken Mittelstand fordert, muss auch einsehen, dass dort von oben herab diktierte Verträge eher hinderlich sein dürften.
    Es geht nicht um ein ausschließliches Fürsprechen für die eine oder andere Seite. Es geht wie immer darum, den bestmöglichen Kompromiss für alle Beteiligten zu finden.
    Aber dieses Vorhaben ist mit den Gewerkschaften in der aktuellen Struktur eher schwierig zu meistern.


    BTW: Ich selber bin weder Chef, noch auch nur im Ansatz in einer beruflichen Situation, in der mir daran liegen könnte, mich auf Seiten der Arbeitgeber zu schlagen.
    Ich bin einfach nur ein kleiner Angestellter, bedroht von einer Insolvenz-bedingten Kündigung.
    Dennoch sehe ich aktuell keinen Anlass, dem Treiben der Gewerkschaften ernsthaft etwas positives abzugewinnen.


    P.S.: Mort
    Sorry, ich hatte offenbar die hier unbedingt notwendigen Smilies vergessen.
    Mein Beitrag war eine Anspielung auf ein Posting eines gewissen Dr. Z ganz am Anfang dieses Threads.
    Das der Spiegel nicht zu Springer gehört und eben auch nicht unbedingt auf Seiten des Großkapitals steht, ist mir nicht nur bekannt, vielmehr war dieser Zusammenhang ausschlaggebend für mein Posting.


    Schau am besten mal auf Seite 1, dann denke ich, sollten sich die Missverständnisse schnell aufklären. :)

    Der Bericht von Spiegel-TV kann eigentlich nur eine Art Propaganda-Video des Springer-Verlages gewesen sein, und somit diente er auch nur und ausschließlich den Interessen des Großkapitals. :D ;) :rolleyes:


    Denn schließlich schilderte er exakt die Vorkommnisse, die ich ganz am Anfang dieses Threads schon, basierend auf einem Artikel der Bild, wiedergegeben habe.
    Aber wir fallen halt alle immer wieder auf diese großangelegte Medienverschwörung herein. ;)


    Sei es drum, ich werde noch schnell meine Designerhemden bügeln und meine Lackschuhe putzen und dann meine verbliebenen paar Gramm Hirn schlafenlegen.


    Edit: Smilies nachgereicht...

    Von großen, kleinen und anderen Problemen oder: Ich will so bleiben wie ich bin!


    Es gibt ja Tage, an denen möchte ich einfach nur stumm mit einem Schild durch die Straßen, pardon, das Forum wandern, auf dem da geschrieben stünde: Heul doch!


    Ich bin kein User der ersten Stunde, weder zu damaligen grünen Zeiten, noch jetzt.
    Aber in einer Sache bin ich mir sicher: Vorerst würde mich dieses Forum nur durch unerwarteten Exitus loswerden.
    Warum? Weil es mir hier gefällt, weil ich mich verdammt wohl fühle und es keine allzu gravierenden negativen Auswüchse gibt.


    Was mich aber manchmal doch etwas nervt, ist dieses ausufernde Gemosere darüber, dass dieses Forum scheinbar immer schlimmer wird.
    Und jetzt wird schon über eine vernünftige äußere Form, über ein offenbar zu anständiges Erscheinungsbild gemeckert.


    "Was ein Mist, hier sind die User tatsächlich der Groß- und Kleinschreibung und einer korrekten Zeichensetzung mächtig, und sie nutzen dieses Wissen auch noch schamlos aus und wenden es, welch Frevel, auch noch an!" :eek:
    Und erst dieser Ton hier! Gutes Deutsch. Welch eine Frechheit. Man könnte ja schon fast schwerwiegend kriminelle Energien bei einem Großteil der User vermuten, dass sie sich wagen, hier nicht ständig in Gossenslang ihre Zeilen hinzuschmieren.
    Und zu allem Überfluss scheint es doch tatsächlich Forumsmitglieder zu geben, die einen eigenen Stil haben. Da ist doch tatsächlich mal jemand zynisch oder gar sarkastisch!
    Ich würde sagen, da haben unsere Herren Moderatoren und Admins aber sowas von über alle Maßen versagt, dass mit der Annahme der Nutzungsbedingungen, nicht auch alle User gleich ihre Persönlichkeit am Empfang abgegeben haben. Schande über sie!


    Wenn das aber schon alle "Probleme" gewesen sein sollen, die einigen Leuten hier momentan die Magenschleimhäute ruinieren, dann kann man sich doch jetzt eigentlich mit einem zufriedenen Lächeln ins Bett legen und nach einem sanftmütig in die kühle Abendluft gehauchten "Gute Nacht John Boy!" in seine Decke kuscheln und friedlich einschlummern. :)


    Bis einem dann morgen hier wieder penetrant Regeln-missachtende Newbies, notorische Postingschinder, die frisch gestärkt aus dem Urlaub zurück sind, und sonstige Beinpisser (ich war so frei, mir diesen Begriff von meinem ehrenwerten Kollegen Stefan auszuleihen) den eigentlichen Spaß am Forum ganz leicht verhageln.
    Andererseits stellt soetwas natürlich auch durchaus eine gewisse Motivation dar. ;)


    In diesem Sinne...Friede sei mit Euch!

    Re: Re: Re: Gold- und Silberpreis


    Zitat

    Original geschrieben von klimajacke
    Was ist google??? klimajacke


    Weißt du, was das Internet ist?
    Dann kommt man über kurz oder lang eigentlich auch bei google vorbei, da es eine Art Quasi-Standard hinsichtlich Suchmaschinen im www ist. Denn da hilft auch keine klimajacke...

    Re: Re: Köln gewinnt das Fernsehduell gegen Doofesdorf!


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    (die Debbe wisse nedd'ehmahl, wie mä 'Verstand' rischdisch schreibe duhd :rolleyes: - abbä die habbe ja aach kahne! :D)


    Wenn ich den Dialekt höre, könnt ich ja jedes Mal schrei'n! Ich find den einfach zu geil... :D


    Meine Freundin ist aus der Gegend von Darmstadt und wenn die anfängt, hessisch zu schwätze, muss ich jedesmal nur tierisch grinsen. Zumal sie eigentlich versucht, möglichst hochdeutsch zu reden, da sie irgendein Platt spricht, das ihr wohl recht peinlich ist (scheinbar hat ja jedes Dorf ein eigenes.) Aber wenn sie erstmal anfängt, fällt es ihr schwer, aufzuhören. Aber ich find das absolut Klasse und irgendwie total süß :)


    Ich selber stamme aus Mecklenburg, so ein paar eigene Akzente hab ich schon beim Reden, aber eher von geringer Ausprägung. Und das klassische Plattdeutsch wird hier eigentlich nur noch von alten Leuten gesprochen.


    Und was Städteduelle angeht: Bei uns müsste es dann wohl Rostock gegen Dresden sein, da die Sachsen unsere traditionellen "Erzfeinde" sind. ;) (und deren Dialekt ist nun wirklich...sagen wir mal sehr, sehr gewöhnungsbedürftig :rolleyes: )

    Wenn ein Behindertenparkplatz zugeparkt ist, und das Fahrzeug dort unrechtmäßig steht (ergo: kein Schwerbehindertenausweis oder dergleichen) und du aber berechtigt bist, diesen Platz zu nutzen, würde ich doch einfach mal die Polizei anrufen.
    In solchen Fällen denke ich mal wird dann auch durchaus ein Abschleppdienst zur Hilfe genommen.


    Letztlich wird es jedenfalls ein teures Vergehen und derjenige welche, der den Platz dort zuparkt, wird sich sicher überlegen, dass noch einmal zu tun.

    Ich finde Frauen sowieso besser.
    Lieber gehe ich zur Not monatelang nach der Try-and-Error Methode vor, um herauszufinden, wie man mit einer Frau klarkommt, als dass ich mich einmal freiwillig auf so einen Hobel zu setze...


    BTW: Unlustig.