Liebe, Hiebe, Seitensprünge oder: Er gehört zu mir...
Evolution hin oder her, Alpharüde oder emotionale Müllhalde...dass es offenbar genügend Frauen gibt, die sich immer und immer wieder auf alle erdenklichen Weisen von ihren Mackern misshandeln, demütigen und fertigmachen lassen, kann so von der Natur eigentlich nicht gewollt sein.
Und dass diese betroffenen Subjekte dann immer noch die, ich nenne es durchaus Frechheit oder Unverschämtheit, haben, von Liebe zu sprechen, geht in meinen Schädel einfach nicht rein.
Klar, dass eine Frau immer irgendwo auch einen "Beschützer" sucht, ist ganz normal und auch absolut verständlich.
Und dass dabei heutzutage eben die Männer in Betracht kommen, die man gerne mal als Arschloch tituliert, kann ich ebenso nachvollziehen, denn nur, weil andere jemanden so nennen, muss das noch lange nichts mit seinem tatsächlichen Verhalten innerhalb der Beziehung zu tun haben.
Und wenn viele Mädels heutzutage eben mehr auf der Suche nach "Abenteuern" sind, und nicht gleich nach der großen Liebe Ausschau halten, kann ich das ebenfalls nachempfinden.
Aber das oftmals die "große Liebe" tatsächlich nur ein primitives, gewalttätiges Arschloch ist, welches die Partnerin (auch wenn es eigentlich keine Partnerschaft ist) regelmäßig behandelt wie den letzten Dreck, und die Frau dann trotzdem nichts schlechtes auf ihn kommen lässt, ihn im Bekanntenkreis gar verteidigt und auch eine Trennung entweder garnicht in Betracht zieht, oder aber im Ernstfall eine solche nicht vollzogen kriegt, das ist eine Sache, die sich mit gesundem Menschenverstand in meinen Augen schlichtweg nicht erklären lässt.
Ich kenne solche Fälle leider aus meinem Bekanntenkreis, und es ist anfangs extrem deprimierend, nach und nach die Wahrheit erkennen zu müssen. Irgendwann folgt dann die Phase der Resignation und letztlich sagt man sich dann, wie ich finde auch ganz zu Recht: "Scheiß drauf! Wenn sie's so will, dann soll sie's haben. Wenn sie sich nicht helfen lässt, dann eben nicht. Scheinbar braucht sie so eine "Behandlung", dann noch viel Spaß beim Notarzt."
Soetwas hat für mich a) absolut nicht das Geringste mit Liebe zu tun, nichtmal ansatzweise, und b) muss ja jeder selber wissen, was er braucht und für richtig erachtet.
Wobei man oftmals garnichtmal solche Extremfälle nehmen muss, oftmals ist der Kerl einfach in seinem ganz alltäglichen Verhalten ein Vollidiot, der, auch ohne körperliche Repressalien, seine Freundin eher wie ein Mittel zum Zweck behandelt, denn wie eine Person, der seine Liebe gehört (vorausgesetzt, derjenige kann Liebe überhaupt buchstabieren, geschweige denn irgendwie definieren).
Anfangen tut es letztlich aber eigentlich schon, wenn Mädels, die man persönlich kennt, mit Kerlen zusammensind, deren IQ kleiner als die Körbchengröße dieser Mädels ist. Wenn dann solche "Prolls" mit eigentlich sehr intelligenten und symphatischen Mädels zusammen sind, bekommt man oftmals auch schon gewisse Grundfragen.
Aber: Letztlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied und jeder bekommt ja letztlich genau das, was er braucht und will.
Ist zwar, sofern man persönlich involviert ist (im schlimmsten Falle gefühlsmäßig), oftmals arg deprimierend, aber auf der anderen Seite auch selten zu ändern.
Meine Erfahrung ist die, dass letztlich eine gesunde Mischung durchaus die meisten Zuneigungen bekommt.
Etwas Arschloch und etwas Redekünstler, ein wenig Macho und dazu etwas vom besten Freund...dann klappt das schon.
In diesem Sinne...die Liebe ist ein seltsames Spiel.