Beiträge von Chevygnon

    Kriege, Kämpfer, Countrystars oder: Music for the fighting generation...


    Zitat

    Original geschrieben von d@niel
    Ich war kürzlich drüben und musste mit anhören, was dem "einfachen Mann" z.B. mit Musik alles verkauft wird. Wenn man sich die amerikanische Country-Musik (was ja nix anderes als "Volks-Musik" ist) mal genauer anschaut: gruselig! Dieses Machwerk läuft derzeit rauf und runter: http://www.usatoday.com/life/m…02-25-anthem-lyrics_x.htm


    Solche Lieder wurden auch massenhaft zum 11ten September verfasst, einige davon finde ich ehrlich gesagt auch recht ansprechend.
    Dass die Texte die ganze Thematik mehr als vereinfachen, liegt schlichtweg auch am Medium Musik, denn da kann man keine tiefgründigen Pro- & Contradiskussionen musikalisch verarbeiten.


    Das von dir zitierte Lied von Darryl Worley ist allerdings wirklich arg primitiv muss ich sagen (auch wenn ich es trotzdem gerne höre).
    Aber Patriotismus ist einer der "Urinstinkte" der Amerikaner und sowas lässt sich insbesondere mit Country hervorragend wachrufen und ansprechen.
    Wobei Country weiß Gott nicht nur die Musik des einfachen Mannes ist, und gruselig ist sie ebensowenig.
    Ich würde freiwillig lieber 24h Stunden US-Country hören, als nur ein Lied der deutschen "Volksmusik".
    Wenn du deine Meinung zu der Musik ernsthaft an diesem einen Lied festmachen solltest, dann weißt du nichts über Country.


    Und letztlich muss ich auch sagen: Wenn ein Land in den Krieg zieht, vollkommen egal, wie gerecht(fertigt) er auch sei und wo die eigentlichen Motive auch liegen mögen, so finde ich es vollkommen in Ordnung und auch natürlich, dass in der Heimat versucht wird, den Soldaten quasi "Rückendeckung" zu geben. Ob es nun musikalisch oder sonstwie ist, spielt keine Rolle. Aber nichts demotiviert die Soldaten sicherlich mehr, als wenn sie merken, dass nichtmal ihre Landsleute hinter ihnen stehen.
    Und Truppenbesuche von Countrysängern gehören da zB auch dazu.



    So long...

    Gestern noch stand ich am Abgrund...heute bin ich schon einen Schritt weiter... :D


    Klar kann das Leben geil sein und oft sind es, zumindest bei mir, eher kleine Momente stiller Freude, die etwas Licht in das unendliche Grau des Alltages bringen.


    Aber was ist, wenn das Leben mehr einer rasanten Achterbahnfahrt gleicht?
    Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt...eben noch glücklich, dass man es kaum in Worte fassen kann, einen Augenblick später schon am Boden zerstört, vor dem Scherbenhauben kniend, der sich Leben schimpft.


    Irgendwann ist man so an dieses "Chaos" gewöhnt, dass man kaum noch zwischen Glück und Unglück unterscheiden kann und in endloser Monotonie versinkt. Man empfindet keine echte Freude mehr und auch keine echte Trauer. Man lässt es einfach über sich ergehen ohne ernsthafte Gefühlsregungen...


    Klingt jetzt ziemlich negativ, oder?
    Dann machen wir's kurz: Life is what you make of it!
    Das Schlimmste erwarten - das Beste hoffen - und es nehmen, wie es kommt.


    Aber heute werden ich ersteinmal mit ein paar Freunden/Freundinnen an den Strand fahren, die Sonne meinen nicht vorhandenen Pelz bräunen lassen und das Leben genießen.


    In diesem Sinne...manchmal ist das Leben wirklich geil! :cool:

    Der einzige Film, den ich mal auf Englisch gesehen habe, war "Pure Country", ein Film mit George Strait (einem der erfolgreichsten US-amerik. Countrysänger), in dem es auch um einen Country-Sänger geht.


    Die sabbeln zwar alle mit dem duften texanischen Akzent, aber wirklich schwer zu verstehen war es nicht.


    Aber wenn ich auch selber ernsthaft an dem Gesagten interessiert bin, kommt für mich nur deutsch in Frage.


    Aber das nur am Rande, ich finde es auch ganz erstaunlich, dass Pro7 so schnell ist :top:

    Zitat

    Original geschrieben von Michael
    NEIN! Das meinte ich nicht! Ich meinte, dass einem nicht-Kirchentag-Besucher halt die Freude des Feiern, Leute treffens usw. an diesem Ort (Berlin) fehlt.


    Ok, nur bin ich mir ziemlich sicher, dass genügend Anwesende dort auch eher wenig mit der Kirche und Religion am Hut haben.
    Zu Abizeiten kantte ich einige, die dort wirklich nur hingefahren sind, um Spaß zu haben, Leute zu treffen und eine schöne Zeit zu haben.
    Es wäre wohl auch sehr vermessen, wenn man dort als Atheist nicht teilnehmen könnte.
    Aber dieses gemeinschaftliche Zusammensein ist absolut positiv, keine Frage. Für viele ist der kirchliche Rahmen des Ganzen wohl auch eher Nebensache. ;)


    Von daher ist der Punkt nichts glaubens- oder religionsspezifisches, es steht ja jedem, unabhängig von seiner (womöglich nicht vorhandenen) Konfession, frei, dort teilzunehmen.


    Generell hängt ohnehin vieles damit zusammen, wie "kirchentreu" man ist.
    Ich würde sagen, je offener die ganze Sache gehandhabt wird, desto besser funktioniert es.
    Ergo: Wenn irgendwelche Projekte oder generell das Handeln massiv kirchentreu und nur nach den Vorgaben der Obrigkeit ausgeführt werden, kann es schnell mal Konflikte geben.
    Wenn aber die Kirche bzw. die eigene Religion nur als loser Rahmen oder quasi als "Empfehlung" gesehen wird, und man nebenbei aber auch das Zeitgeschehen und aktuelle Themen dabei mit einbezieht, dann dürfte es eher ein "Erfolg" werden.
    Frei nach dem Motto: Gesetze sind da, um gebrochen zu werden! ;)
    Letztlich ist es wie mit so vielen Dingen: Die Mischung macht's.


    Aber gewisse religiöse (eigentlich ja eher menschliche und vernunftorientierte) Grundsätze wie etwa Nächstenliebe oder Toleranz sollten sowieso immer auch einen Einfluss auf unser Tun und Lassen haben.

    Glauben als solcher und die Kirche im Speziellen sind dann doch 2 recht unterschiedliche Dinge.


    Die Kirche nutzt den Glauben, um sich die Menschen gefügig zu machen, auch denen geht es letztlich nur um Macht und Einfluss.
    Die Machtverhältnisse sind heute zwar etwas anders als früher mal, aber die Geschichte der Kirche ist weiß Gott alles andere als die Geschichte von Toleranz und Nächstenliebe.


    Luther war Judenhasser, Mutter Theresa alles andere als die Nächstenliebe in Person (auch wenn ihr Schaffen und Tun zT durchaus Respekt verdient) und das Thema Päpste ist sowieso ein Fall für sich.


    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand gläubig ist.
    Dass der Glaube "Berge versetzen" kann und grade in schweren Zeiten Halt gibt, Trost und Zuversicht, streite ich auch bestimmt nicht ab.
    Aber die bereits von Stefan angesprochenen Punkte sind oftmals nicht nur unzeitgemäß (sei es Abtreibung, Verhütung oder generell Sex), sie sind zT kriminell und geradezu menschenverachtend (Thema Homosexualität).
    Das beileibe kein Pauschalurteil möglich ist und die Kirche auch heutzutage viel Gutes tut, ist meines Erachtens unbestritten.


    Dass sich die Kirche zu einer "richtig fetten Institution" gemausert hat, unterschreibe ich sogar: aber nur wenn fett im Sinne von machtgeil, gierig und kosumorientiert gemeint ist.
    Auch die Bibel stammt "nur" von Menschen und ihr Inhalt ist wohl auch alles
    andere als "political correct".


    Uns streng gläubigen Atheisten fehlt der Spaß an Gemeinschaft und an Feiertagen? Warum? Weil wir nicht religiös sind?


    Zurück zum ursprünglichen Thema: Cool oder uncool ist der Kirchentag beides nicht. Und sich zu schämen braucht bestimmt auch niemand, der dort teilnimmt.
    Von daher ist allein die Frage etwas seltsam. Entweder ich stehe zu meinen Überzeugungen und meinem Glauben, oder ich lass es gleich ganz sein.
    Nur weil jemand religiös ist, werde ich ihn nicht schief anschauen.
    Meine Meinung über einen Menschen mache ich nicht an solchen Dingen fest, sondern daran, welche Ansichten er zB vertritt.
    Und vertritt jemand größtenteils die Ansichten der Kirche, werde ich definitiv Probleme mit diesem Menschen haben...


    So long...


    BTW: Ich trage um den Hals ein kleines Kreuz und trotzdem höre ich wahnsinnig gerne zB "Antichrist Superstar" von M. Manson.
    Das Kreuz hängt bei mir übrigens richtig herum...

    Re: Re: Die Tage des Herren oder: Saufen, saufen, saufen!


    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Wir könnten uns allerdings auch zusammen tun und Mekong heimbesuchen, nachdem sie mit der Arbeit fertig ist. Balkon liegen klingt gut - isch abe leider keine Balkon, senórita... :D


    Ick hab sowas och nich.
    Naja, doch schon, nur leider zeigt der Balkon zur Hauptstraße, ist also nicht sonderlich prickelnd.


    Die Aussicht zum Hof ist besser, da sonnen sich grad 2 Mädels hier aus dem Haus und zeigen der Männerwelt, warum es sich lohnt, zu leben. :D
    Die wissen, womit man Männern an ihrem Ehrentage eine Freude bereiten kann... :rolleyes:



    So long...

    Zitat

    Original geschrieben von Krähe
    Ich kann letztlich nur sagen, daß ich mich mit meinem "Appell" nicht an Dich gewandt habe.


    Dann nehm ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. ;)


    Eigentlich hab ich dein Posting auch nicht derart persönlich auf mich bezogen, dass ich jetzt der Meinung war, du wolltest mir direkt was vor'n Latz knallen.
    Es ging mir dabei mehr um den Grundtenor deiner Aussage, auf den ich mich bezog.


    Und das mit der Bild...sorry for that, war nix persönliches, aber irgendwie passte das grad so schön... :rolleyes:



    So long...

    Und was spricht dagegen, ihr das genauso auch zu sagen? ;)


    Dass man Leute aus den Augen verliert, ist der Lauf der Dinge.
    Sie dann aber durch Zufall wiederzusehen, oftmals eine schöne und interessante Erfahrung.


    Klar kann in diesem Falle der Verdacht aufkommen, dass du dich bei ihr wegen ihrer Popularität oder dergleichen plötzlich wieder meldest.
    Aber wenn du versuchst, ihr den tatsächlichen Grund mitzuteilen, also ihr das sagst, was du uns hier sagst, dann sollte sie das doch eigentlich auch verstehen.
    Das schließt zwar die Möglichkeit nicht aus, dass sie dich womöglich nicht mehr kennt bzw. sich nicht mehr an dich erinnert, aber das Risiko wäre in jedem Falle da.
    Genauso wie die Möglichkeit, dass sie, warum genau auch immer, trotz allem nichts mit dir zu tun haben möchte (keine Ahnung, wie gut ihr euch gekannt habt oder wie eng ihr befreundet wart), but that's life!


    Wie du mit ihr Kontakt aufnimmst, ist letztlich deine Entscheidung.
    Für den Anfang ist eine SMS genauso gut wie eine Email oder ein Brief, am direktsten wäre natürlich ein Anruf.
    Angst? Warum? Sie ist doch auch nur ein Mensch. ;)
    Also ran anne Bulletten!


    Ich drück dir die Daumen.


    In diesem Sinne...was lange währt...