Rabatte, Preise, Uhrenvergleich oder: Die Bahn kommt!
Das Twen Ticket war wirklich 'ne feine Sache.
Ich konnte auch früh morgens noch ein (relativ) günstiges Ticket bekommen für einen Zug, der eine Stunde später abfuhr.
Mittlerweile ist es so: Ich habe zwar die alte Bahncard, aber auch die läuft Ende des Jahres aus. Und dann?
Dann muss ich mich eine Woche vorher schon um alles kümmern, damit der Preis bezahlbar ist.
Ich fahre öfter mal von Mecklenburg nach Hessen (Nähe Frankfurt). Mit dem Twen Ticket habe ich 149€ bezahlt (war der Maximalbetrag), jetzt mit der alten Bahncard sind es sogar nur 99,-€. Aber ohne die Karte müsste ich gleich 198,-€ bezahlen wenn ich nicht rechtzeitig eine Karte hole.
Und da ich mich oftmals auch relativ spontan in den Zug setze, oder aber die Fahrt auchmal wieder abgesagt wird, bin ich mit dem momentanen Preissystem der Bahn einfach nicht flexibel genug.
Preiswerte Standardpreise, kombiniert mit wenigen Rabattmöglichkeiten.
Wozu für jeden "Ausnahmefahrgast" einen eigenen Rabatt? Gruppen sinnvoll zusammenfassen und den Tarifdschungel ausmisten.
Einige Sondertickets (wie eben das TwenTicket) sollten ebenfalls dabei sein. Bahncard? Denke ja.
Oder mir eine unbegrenzt gültige Karte für ganz Deutschland schenken, dann wär mir das alles egal.

Man darf gespannt sein, wie konsequent eine Neustrukturierung durchgeführt werden wird, bahnbrechende Neuerungen verspreche ich mir davon leider nicht.
Und eigentlich fahre ich besonders auf Langstrecken gerne Bahn, zumindest sofern die Züge vernünftig sind.
So ist der ICE (1. oder 2. Generation) zB im Vergleich mit den aktuellen IC's fast schon ärmlich was den Komfort und das Ambiente angeht.
Auf 'meiner' Strecke sieht es hinsichtlich von Verspätungen eigentlich ganz gut aus. Nur wenn, dann waren es oft gleich massive Einschränkungen, die man hatte.
In diesem Sinne...Frauen fahren besser...mit Bussen und Bahn, Bussen und Bahn! 