Crashcars und Katastrophen oder: Und wir fahr'n, fahr'n, fahr'n auf der Autobahn...
Autofahren und seine Tücken:
1) Es war der Tag der Sonnenfinsternis vor einigen Jahren.
Ich war mit einem Kumpel unterwegs. Und innerhalb von knapp 10 Minuten musste ich 2 Vollbremsungen hinlegen! :eek:
Das eine Mal, weil ein Radfahrer hinter einem Hügel mitten auf der Straße fuhr, was aber natürlich vor dem Hügel nicht einzusehen war. Da Gegenverkehr kam, blieb nur der beherzte Tritt aufs Bremspedal.
Nur knapp 10 Minuten später dann fuhr ich in Kolonne, vor mir ein Traktor oder 'ne Gehhilfe mit Hilfsmotor (die mit 25km/h-Schild drauf).
Der Vordermann setzt zum überholen an, ich hinterher.
Als aber dann das Subjekt vor mir an dem besagten Hindernis vorbei war, schert er zwar wieder ein, verlangsamt aber massiv die Fahrt.
Da aber von vorne mittlerweile wieder Autos im Anmarsch waren, blieb nur eins: Einscheren mit anschließender Vollbremsung!
Den Spinner vor mir hätte ich am liebsten in den Graben geschoben...
Resultat des ganzen waren jedenfalls 2 Bremsplatten, also musste ich dann den gleichen Tag noch neue Reifen besorgen.
2) Ich war frühmorgens so um 5 unterwegs nachhause, ich kam von einer 'Freundin'.
Das dumme nur: Ich war hundemüde.
Ergebnis: Nach meiner Erinnerung bin ich etliche Male halb im Straßengraben und auf der Gegenfahrbahn gefahren und zuhause bin ich dann auf der Gegenfahrbahn hochgeschreckt!
Niemandem was passiert, Glück gehabt.
Aber seitdem fahre ich definitiv nicht mehr Auto nach 'ner langen Nacht.
3) Auf dem Weg zur Arbeit. Leichter Nieselregen, entsprechend rutschig die Fahrbahn.
Ich überhole einen LKW, von vorne aber kommt wieder ein Auto, ich schere ein, dummerweise war der Vordermann recht dicht dran, also wieder mal hart in die Eisen (da ich bei dem Wetter nie rechtzeitig zum stehen gekommen wäre), um aber einen Crash zu vermeiden dann in den Straßengraben gelenkt, als ich so knapp 50cm hinter dem Vordermann war.
Naja, 10min später kam jemand, hat mich rausgezogen und gut war. Keine Sachschäden und niemand verletzt.
4) Ich war auf dem Weg zum Möbelhaus.
In einer außerstädtischen 70-Zone (wegen einer achso scharfen Kurve) war ich leicht zu schnell unterwegs und wurde auch umgehend geblitzt.
Tja, aber wenig später dann das: In einer langgezogenen Rechtskurve knallt der Vordermann plötzlich in die Leitplanke, wird zurückgeschleudert, dreht sich und bleibt auf der Fahrbahn stehen. Trotz Vollbremsung keine Chance (war mal wieder regnerisch) und Crash. Zum Glück niemand verletzt, aber Kotflügel bei mir hinüber. Zum Glück war meine Werkstatt nur 5min weg.
Warum der Typ sich gedreht hat, konnte er auch nicht erklären.
Er meinte nur, er hat langsam die Schnauze voll, da es bereits sein 3ter Unfall innerhalb weniger Wochen war. :eek:
Mittlerweile bin ich doch deutlich zurückhaltender beim fahren, speziell Situation 2+3 (Nr. 1 war nicht mein Verschulden, Nr. 4 schwer zu sagen) würden mir so heute eher nicht mehr passieren.
Ansonsten: Als ich selber so 16-17 war, waren wir mit unser "Clique" öfter mal unterwegs.
Einmal bin ich in einem Kadett GSi mitgefahren (wo ich Opel doch so liebe
), hab aber mehr oder minder gepennt.
"Sach ma, wirst du erst über 200 wach oder so?" meinte dann der Fahrer zu mir. Wenig später lagen 240 (lt. Tacho) an, das war quasi meine geschwindigkeitstechnische Entjungferung, da ich das erste Mal über 200km/h mitgemacht habe.
Ein anderes Mal, wir waren mit 3 Autos unterwegs, sind alle 3 Autos auf der Autobahn nebeneinander gefahren, Licht aus und Leuchtstäbe an den Antennen. Ach ja...die AB hat nur 2 Fahrspuren.
Es waren außer uns allerdings auch keine weiteren Fahrzeuge unterwegs (war nachts um 1 oder so).
Moralisch verwerflich? Ja. Gefährlich? Ohne Frage. Lustig? Damals irgendwie ja...
In diesem Sinne...Anschnallen ist Sicherheit.