Bond oder: Prince Charming
Bond und zu konservativ?
Ich finde gerade das ist das schöne an den Filmen...sie passen sich in (fast) allen Belangen dem aktuellen Zeitgeschehen an.
Der Inhalt, vorwiegend die Frage, wer die Bösen sind, lässt immer auch gewisse Rückschlüsse auf die aktuelle politische Situation zu.
Die Technik ist immer aktuell, bzw. oft auch leichte Zukunftsmusik.
Und was die Schauspieler angeht:
Sean Connery hat der Rolle sein unverwechselbares Gesicht gegeben.
Er war ein absoluter Sunnyboy.
Alle Nachfolger mussten sich zuersteinmal an ihm messen.
Trotzdem hat jeder auch immer wieder neue Aspekte zu der Figur beigesteuert.
- Roger Moore den britischen Style und Humor, einfach etwas mehr Noblesse als Sean Connery, man könnte es auch britisch unterkühltes Understatement nennen.
- George Lazenby hab ich anfangs nicht wirklich als Bond wahrgenommen geb ich zu. Er war irgendwie zu steif, zu farblos. Aber er durfte als einziger Bond heiraten.
- Timothy Dalton dann wirklich der bodenständigste Bond den es gab.
Von allem etwas, was ihn insgesamt am menschlichsten erscheinen lässt.
Die Filme mit ihm waren auf jeden Fall genauso sehenswert wie die mit Connery oder Moore.
- Pierce Brosnan ist wieder mehr Frauenheld. Dazu jede Menge Charme und ein relativ trockener Humor. Und dieser verkniffene Blick macht ihn immer irgendwie etwas geheimnisvoll 
James Bond ist aber nicht umsonst die erfolgreichste Filmreihe aller Zeiten.
Er wird immer dem Zeitgeschehen angepasst und darum auch nie aus der Mode kommen.
James ist einfach der Beste :top:
Alle die gegen ihn ankommen wollen, müssen gegen 40 Jahre Filmgeschichte antreten, und das ist von vornherein fast unmöglich 
Und so stupide labernde und unschlau schauende Primitivlinge wie "xXx" werden es garantiert nicht schaffen :p
So long...