Beiträge von Chevygnon

    Eventuell wäre ja Everything auch eine Alternative für dich.
    Durchsucht allerdings ausschließlich Name und Endung, nicht den Inhalt.
    Ist relativ simpel, was die Bedienoberfläche angeht, dafür aber auch verdammt schnell.


    Bis dato kam ich ganz gut ohne derlei Suchprogramme klar (Windows Live Suche ist zwar installiert, nutze ich aber nicht), aber durch diesen Beitrag bin ich darauf aufmerksam geworden und vielleicht is das Programm ja was für dich.

    Zitat

    Original geschrieben von DarkEmpire64
    Edit: Wieso es auf RTL2 läuft, versteh ich auch nicht..


    Weil die anderen Sender wohl schlichtweg Angst hatten, solche Serien ins Programm aufzunehmen.
    Und weil sich RTL2 hinsichtlich Serien generell 'mehr traut' als die großen Mitbewerber. "Californication" und "Dexter" sind nicht die ersten ungewöhnlichen Serien, auch 24, Heroes oder Rom liefen dort.
    Vorteil RTL2: Sendungen müssen dort längst nicht die Einschaltquoten bringen wie bei den 'großen' Sendern, um erfolgreich zu sein.


    http://www.stern.de/unterhaltu…n-Dexter-Gott/640602.html


    Ich hatte gestern Abend bei beiden Serien meinen Spaß, wird wohl auch zukünftig mein Montagabend Programm. :top:

    The Dark Knight


    Ausnahmsweise mal eine Kurzfassung.


    Heath Ledger als Joker: hervorragend gespielt, aber für mich nicht unbedingt oscar-würdig.
    Christian Bale als Batman: unauffällig. Solide trifft es auch, Bruce Wayne/Batman als Figur bleibt diesmal einfach im Hintergrund.
    Aaron Eckhart als Harvey Dent/Two Face: Naja. Der Rolle gebührt einfach mehr Raum, die Entwicklung findet viel zu schnell statt.
    Die übrigen Figuren sind allesamt eher farblos.


    Die Story wirkt zT etwas unausgegoren, für meinen Geschmack passieren einige Entwicklungen zu abrupt, die Geschichte stockt an der ein oder anderen Stelle.
    Manche Teile der Geschichte empfand ich als überflüssig (HK Ausflug zB und ganz besonders das kurze Intermezzo mit Scarecrow), anderen wurde zu wenig Beachtung geschenkt, speziell der Geschichte um Harvey Dent. Dessen Wandlung ist kaum nachzuvollziehen, sie passiert einfach.
    Schade.


    Was mir, bedingt durch den hohen Realismusgrad, besonders aufgefallen ist: ein Mann in einem schwarzen Kampfanzug mit Fledermausohren wirkt verdammt albern. Das fiel mir bei "Batman Begins" bei Weitem nicht so stark auf.
    Verrückt.


    Größtes Manko des Filmes: er ist viel zu lang. Man hätte problemlos eine halbe Stunde oder mehr weglassen können. Manchmal ist weniger definitiv mehr. *Schnippschnapp*


    Die meisten Actionszenen sind gut inszeniert, solide gemacht, aber es fehlt das gewisse Etwas.


    Insgesamt ein guter Film, aber wahrlich kein überragender.
    Enttäuschend.


    7/10



    Wanted


    Story: vorhanden.
    Logik: Ich versteh die Frage nicht?! :confused:
    Action: Jawollja! Es kracht, es scheppert. Herz, was willst du mehr?
    Darsteller:
    McAvoy - passt. Muschi wird zum Mann. Halbwegs glaubwürdig dargestellt. Mit Augenzwinkern. Reicht.
    Jolie - sexy, sexy, sexy! Sagt wenig, guckt böse, ballert viel. Fetzt.
    Freemann - Solide. Was soll's.


    Effekte: Teilweise hart an der Grenze zu "Ach herrje!", aber weitestgehend in Ordnung.


    Und sonst so? Es gibt genügend Augenzwinkern, um den zT fragwürdigen Inhalt bzw. die "Moral" gelassen hinnehmen zu können, das Tempo ist sehr ordentlich, der Film macht Spaß. Einmal Popcorn bitte!


    7/10

    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    Finde ich nicht. Natürlich kann man da nicht von Klang- oder Stimmfarbe sprechen, aber es geht schon um die Rhetorik.


    Du sprichst allerdings vom Comic, der Film interpretiert die Figuren bekanntlich aber anders. Da kann der Synchronsprecher herzlich wenig für, ihm das anzulasten, ist in meinen Augen Unsinn.

    Zitat

    Die Dialogschreiber haben die Sätze fast 1:1 übersetzt - da hatte Simon gar keine große Wahl. Ergo kann er dann nur so gut sein wie das "Original" und wenn da schon was "verhauen" wurde (sag ich jetzt mal so), dann wirds im deutschen nicht besser.


    Wozu muss denn auch der Synchronsprecher eine Wahl haben, wie er die Figur zu sprechen hat? Das ist doch garnicht seine Aufgabe, er ist Sprecher, nicht Schauspieler. Die Figur und deren Auslegung ist nun mal vorgegeben, ob einem diese dann gefällt, spielt an der Stelle überhaupt keine Rolle.

    Zitat

    Und genau hier irrst du ;) Es sollte seine Aufgabe sein, denn der Sprecher weiß doch wohl am besten, wie man einen Charakter stimmlich "formen" und am besten darstellen kann.


    Weiß er das? Oder besser gefragt: spielt das eine Rolle? Er ist "nur" der Sprecher, wie der Charakter filmisch dargestellt werden soll, geben Drehbuch, Regie und der Schauspieler vor.
    Und einen Film will ich so sehen, wie ihn sich der Regisseur gedacht hat, nicht wie ihn ein ach so kreatives Dialogschreiberteam und ein Synchronsprecher interpretieren.

    Zitat

    Auch nicht ganz korrekt. Das Dialogbuch allein kann eine Menge aus einem Film machen, bzw. den Film sogar aufwerten. Das passiert aber nur selten, weil die meisten Übersetzer, bzw. Schreiber keine Lust haben, mal richtig loszulegen. (Zugegeben, es ist schon so, das auch die ihre Vorgaben vom Filmstudio bekommen, aber genau das ist der Punkt: in "grauer Vorzeit" konnten die Synchrostudios viel mehr mit den Dialogen spielen und etwas witziger oder halt ernster Gestalten, als es eigentlich war)


    Wozu denn bitte? Mir ist sehr wohl klar, dass die Synchronisation einen wichtigen Teil zu einem Film beisteuert. Aber in erster Linie geht es dabei "nur" um die Übersetzung, nicht darum, einen neuen Film zu erschaffen.
    Mir ist schon klar, dass das machbar wäre, wenn ich mich recht entsinne, wurde zB die Serie "Die Zwei" hierzulande auch maßgeblich durch die auf Humor ausgelegte Synchronisation zum Erfolg.
    Ich will die Arbeit der Dialogschreiber und Synchronsprecher überhaupt nicht abwerten, aber für mich haben sie nicht zu interpretieren, sondern einen vorhanden Film so genau es geht in eine andere Sprache zu übertragen.

    Zitat

    Genau, fast 1:1. Wie gesagt, das hat er ja auch so vorgelegt bekommen. Eine richtig eigene Interpretationsmöglichkeit hatte er da nicht.


    Und das ist meiner Meinung nach auch gut so. ;) Und genau deswegen fand ich die Synchronisation auch so gelungen: weil niemand versucht hat, an der Vorlage rumzupfuschen.


    Wir haben wohl einfach sehr unterschiedliche Ansichten über die Aufgaben einer guten Synchronisation.

    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    Kritik zur Synchro


    Deine Meinung in allen Ehren, aber die Leistung von Simon Jäger daran zu messen, wie der Joker in den Comics "spricht", ist gelinde gesagt grober Unfug.
    Seine Leistung ist, gemessen an dem, was Heath Ledger vorgesagt hat, exzellent.
    Es sollte eigentlich nicht Aufgabe eines Synchronsprechers sein, eine Filmfigur nach eigenem Gusto zu interpretieren und dementsprechend eine Stimme zu leihen.
    Maßstab ist viel mehr das, was der Schauspieler, basierend auf Drehbuch und Regie, vor der Kamera geleistet hat.
    Und das, was Heath Ledger sprachlich vorgegeben hat, hat Simon Jäger nahezu perfekt auf Deutsch wiedergegeben. Und dafür gebührt ihm von meiner Seite großer Respekt, hatte ich doch nach den ersten Trailern die Befürchtung, dass das auf Deutsch alles nichts wird.
    Zumindest dieser Teil wurde aber richtig gut.

    Da das Thema Trennung aber von Sony ausgeht, ist zwar einigermaßen klar, dass Sony auch alleine weiter Handys bauen würde.
    Ob Ericsson das aber dann ebenso machen würde, ist offen.
    Grundlos kam es ja damals nicht zu diesem Joint-Venture.


    Es ist zwar durchaus verständlich, dass einige Leute den alten ///-Geräten nach wie vor nachtrauern.
    Aber für Träumerei von kommenden Klassikern dürfte es deutlich zu früh sein.
    Bleibt aber zumindest zu hoffen, dass sich das SE Portfolio in Zukunft dann doch mal ein wenig wandelt.

    Zitat

    Original geschrieben von xsche85
    Hast auch noch einen Tipp für die alten SMS im Handy?


    Nicht wirklich.
    Man kann zwar bei vielen Sync Programmen die SMS als txt-Datei oder dergleichen abspeichern, alternativ uU auch in einem Programm-internen Datenformat oder Archiv.
    Aber dass man sie mit Outlook & Co. synchroniseren kann und sie entsprechend auch wieder auf andere Handys kopieren kann, wäre mir neu.


    Insofern würde ich an deiner Stelle die SMS von den Nokias auf dem PC archivieren, um sie zumindest dort noch wieder lesen zu können.
    Welche Möglichkeiten die Nokia PC Suite dazu bietet, weiß ich allerdings nicht.

    Ich habe zwar weder ein Nokia, noch ein UIQ Gerät von SonyEricsson, aber im Prinzip sollte folgender Weg funktionieren:


    Adressbuch deiner Nokia Handys über die Nokia PC Suite mit Outlook/Oulook Express (oder einem anderen unterstützten Programm) synchronisieren.


    Anschließend das entsprechende Outlook/Outlook Express/etc. Adressbuch mit Hilfe der SonyEricsson PC Suite mit dem G900 synchronisieren.


    Eine gute Alternative zur Sony Ericsson PC Suite ist der MyPhoneExplorer, der in der aktuellsten Version auch UIQ Geräte unterstützt.
    [small](Dazu gibt es auch bereits einen Thread: http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=348232)[/small]

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Auch hab ich Keaton nicht wirklich mehr als Batman im Kopf. Mir war er schon immer ZU sehr Gentleman, zu sehr "nur gut", um diese Rolle perfekt auszufüllen.


    War er aber gar nicht. ;)
    Insbesondere die depressive, traumatisierte, dezent soziophobe und auch anderweitig "geplagte" Seite von Bruce Wayne wurde bei Burton bzw. durch Keaton sehr deutlich dargestellt.
    Dadurch wurde auch der Gegensatz zum Joker sehr viel deutlicher, der geradezu schillernd dargestellt wurde, ohne dass man dabei irgendwelche Zweifel an seiner Boshaftigkeit haben konnte.

    Zitat

    Wie auch Bond finde ich wurde Batman in seiner Neuauflage besser getroffen, da er realistischer rüber kommt und man sich noch besser mit ihm identifizieren kann.


    Genau diese Stärke der Nolan Filme ist gleichzeitig auch ihre größte Schwäche.
    Denn durch diesen Realismus in der Darstellung werden die Figuren nebenbei eben auch ein Stück weit entzaubert bzw. entmystifiziert.
    Bruce Wayne ist nur ein weiterer therapiebedürftiger Yuppie mit Vorliebe für Rollenspiele bzw. leicht schizophrener Ader, Beziehungsproblemen und viel zu viel Geld und Langeweile.
    Für seine Ziele ist ihm letztlich fast jedes Mittel recht, was wiederum zu der erschreckenden Erkenntnis führt, dass Gut und Böse so verschieden nicht sind. :eek:
    Diese realistischere Darstellung macht die Charaktere somit eben auch ein Stück weit belangloser und austauschbar. Und Gotham City genauso. Das Fehlen von "Batman" im Titel ist ein sehr deutliches Zeichen dafür.
    Das Comichafte bei einer auf Comics basierenden Verfilmung so in den Hintergrund zu drängen ist letztlich eine absolute Gratwanderung.


    Ehe ein falscher Eindruck entsteht: ich mochte "Batman Begins" sehr und ich habe wenig Zweifel daran, dass das bei "The Dark Knight" anders sein wird.
    Dennoch sehe ich eben auch gewisse negative Seiten.