Beiträge von Chevygnon

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Nur der Track 5 geht gar nicht, sorry :rolleyes:


    Für mich ist das einer der besten Songs auf der ganzen Platte. :D
    Düster, treibend, "gewaltig" und der Gesang geht mir unter die Haut...


    Wobei ich auch anmerken sollte, dass mich Texte nur sekundär interessieren, noch weniger mache ich mir aus den realen Zusammenhängen dabei.
    Im Grunde interessiert mich nichtmal die Band, ein Song muss einfach in seiner Summe stimmig sein und mich, wodurch auch immer, ansprechen bzw. berühren. Dabei ist nicht einmal das Genre für mich wichtig.
    [small](Man könnte auch sagen, ich bin ein sehr oberflächlicher Konsument.)[/small]


    Und was den Gesang angeht: gerade dieser Wechsel zu einer weniger hervorstechenden Stimme ist es, der das neue Album für mich so angenehm macht. Denn dieses "theatralische Gejaule" (ist nicht so negativ gemeint, wie es klingt ;)) von Tarja ging mir irgendwann gehörig auf die Nerven.
    Es ist zwar ihr Markenzeichen und ihre große Stärke, andererseits auch ihre Schwäche: sie kann nur so. Zumindest verlässt sie sich zu sehr darauf. :rolleyes:
    Und genau deswegen mag ich auch ihr neues Soloalbum nur bedingt, es ist irgendwie öde. Überspitzt gesagt könnte man die Songs so charakterisieren: kennst du einen, kennst du alle. ;)
    Anette hingegen hat zwar vielleicht keine _so_ einzigartige Stimme, dafür eine wandelbare. Und das finde ich wesentlich sympathischer. Zumal eben erst dadurch wirkliche Abwechslung in die Musik kommt.

    Zitat

    Original geschrieben von LordExcalibur
    Ich finde die Anette hat eine zu normale Stimme. Tarjas Album ist um länges besser als das neue von Nightwish.


    Und ich zB finde Tarjas Album ziemlich fade, das neue von Nightwish hingegen rockt im wahrsten Sinne des Wortes. :cool:
    Für mich ist "Dark Passion Play" das beste Nightwish Album bis dato. :top:


    Das Opernhafte, was Tarja bzw ihre Stimme und die entsprechenden Nightwish-Songs so unverwechselbar gemacht hat, fehlt Anette zwar, dafür bringt sie eine angenehm rockig-rauchige Note mit rein.
    Und das rockt verdammt gut, ohne dabei gleich nach Mainstream zu klingen.
    Der Sound ist zwar anders, aber nicht ohne eigene Identität, man hört immer noch, dass es Nightwish ist.
    Für mich hat sich jedenfalls eindrucksvoll gezeigt, dass Tarja alleine eben nicht Nightwish war, und das ist auch gut so.


    Aber Geschmäcker sind nunmal verschieden. ;)

    Willkommen in der Sklaverei ;)


    Und was, wenn der übermäßige Alkoholkonsum eher eine Folge dieses Entschlusses war [small](der womöglich nicht ganz freiwillig getroffen wurde)[/small]? ;)
    Vielleicht will er ja eigentlich eher Tipps haben, was er nun machen soll (günstige Flüge in Länder ohne Auslieferungsabkommen und die billigsten Mobilfunknetze dort, gute plastische Chirurgen, gute Anwälte, gute Vordrucke für Eheverträge, Orte wo man Mädels für 'ne Affäre treffen kann, ...)? :D


    So du aber festen Willens (und klaren Verstandes) bist, das durchzuziehen: viel Glück, Kraft, Nerven, Erfolg und mein(e) Beileid Glückwünsche.

    Keinohrhasen


    Kurz und knapp: für mich der beste Film 2007. :top:


    Die Schauspieler allesamt charmant, witzig, natürlich und absolut unbeschwert in ihrem Spiel.
    Der Humor ist weder auf Hollywood-Fäkal-Niveau noch abgehoben-philosophisch, vielmehr bodenständig, "glaubwürdig unspektakulär" und dennoch kommt man oftmals nicht aus dem Lachen heraus. Es gibt etliche geniale Wortduelle, vor Allem natürlich zwischen Nora Tschirner und Til Schweiger.


    Vor Allem Nora agiert so unbeschwert natürlich, dass es einfach eine wahre Pracht ist.
    Aber selbst Til hat es geschafft, absolut glaubwürdig und erfrischend unaufdringlich zu spielen (also das komplette Gegenteil von dem, was er in "One Way" abgeliefert hat).


    Was den Film so positiv von vielen anderen (vorwiegend Hollywood-) Produktionen abhebt ist die Tatsache, dass eine echte Geschichte erzählt wird.
    Ja, es ist ein modernes Märchen und ja, die Geschichte hat Lücken.
    Aber wen juckt das, wenn sie derart charmant und vor Allem glaubhaft erzählt wird?
    Man lacht mit und man leidet mit, das gesamte Ensemble wächst einem ans Herz.
    Auch, weil der Film ohne Hochglanz und sonstige Augenwischerei auskommt, sondern sein Hauptaugenmerk auf die Personen und deren Geschichte legt.


    Der Film macht einfach Spaß. Perfekt. :)

    Hitman - Jeder stirbt alleine


    Ich komme gerade aus Hitman zurück.


    Ich muss dazu sagen, die Spiele kenne ich zwar, habe sie aber nie gespielt, nur vereinzelt mal anderen beim spielen zugeschaut.


    Was habe ich erwartet?
    Minimale Story, viel Action.
    Und was gab es?
    Minimale Story, viel Action.
    Und sogar eine Prise und Humor und ein Paar Ti... ein Häppchen Erotik und etwas Herzschmerz. :D


    Alles in Allem würde ich den Film als solide bezeichnen.
    Für die Story gilt das genauso wie für die Action-Szenen.
    Timothy Olyphant mimt Agent 47 dafür umso überzeugender, sowohl den Part des eiskalten, emotionslosen Killers, als auch dessen aufkeimende "menschliche" Seite.
    Zudem orientiert er sich in seiner Darstellung gut erkennbar an der Spielfigur, vor Allem was seine Bewegungen angeht. In Kombination mit entsprechenden Kameraeinstellungen wird man somit immer wieder an die Vorlage erinnert.
    Dafür fehlen leider 2 wesentliche Elemente eben dieser: viele Verkleidungen und die Klaviersaite. Nein halt, letztere ist dabei. Leider nur zu erahnen in einer Szene.
    In Verkleidung tritt 47 dafür nur einmal auf.


    Den bezauberndsten Part im Film übernimmt Olga Kurylenko alias Nika.
    Sexy, verletztlich, schlagfertig. Einfach nur


    Insgesamt haben aber alle Charaktere nur sehr wenig Tiefgang und wirken relativ unscheinbar. Die schauspielerische Leistung der Mimen würde ich ebenfalls als solide bezeichnen.


    Die Story ist überschaubar, hat gewisse Lücken und wird eher stockend erzählt.


    Action gibt es dafür reichlich, es kracht und scheppert im 5 Minuten Takt. Diese Szenen sind vom Stil her eher konservativ, dafür blutig. Auf jeden Fall nett anzuschauen.


    Insgesamt ist Hitman ein routiniert inszenierter Actionfilm, der sowohl als Spieleverfilmung, als auch als reines Popcornkino durchaus überzeugen kann.
    Kein besonderes Highlight, aber für Fans durchaus sehenswert.


    3.5/5

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    Original geschrieben von polli
    Jegliche Investition in die Verbesserung der Kommerzialisierung des Forums empfinde ich als abstoßend!


    Es ist aber nunmal so, dass es ein spezielles Werbeforum gibt.
    Wenn man User, die dieses dann auch entsprechend intensiv nutzen, aber eigentlich hier nicht wünscht, sollte man das Werbeforum entweder ganz abschaffen oder aber einen entsprechend restriktiven Zugang einbauen, so dass zB nur geprüfte Händler und geprüfte Angebote dort eingestellt und im Ernstfall nicht weiter diskutiert werden können.
    Nur dürfte soetwas in der Realität am Aufwand bzw. der Machbarkeit scheitern.
    Somit bliebe nur die Abschaffung des Unterforums, denn in einem frei zugänglichen Forum muss man nunmal davon ausgehen, dass es dann auch genutzt wird.
    Dann aber zu sagen, es sei nicht im Sinne des Forums dort ein wenig mehr Übersicht reinzubringen, ist nur schwer nachvollziehbar.


    Zumal es hier nicht um wer weiß wie absurde Wünsche eines Users geht, sondern um eine absolute Kleinigkeit, die aber definitiv einen Sinn hat (obwohl ich mit dem Werbe selber nicht viel am Hut habe).

    Ist das Stück von einer Künstlerin?
    Falls ja, könnte es evtl. was von einer Dame namens Lella sein?
    Irgendwo hab ich mal von der gehört und sie "soll" dort dieses Jahr recht erfolgreich gewesen sein.


    Falls nicht: keine Ahnung, vom Lied hör ich kaum was und Marokko ist definitiv nicht mein Gebiet, auch musikalisch nicht. ;)

    Ich fand die Neuauflage von Batman ebenfalls sehr sehr gelungen.
    Und was ich dem Film nun überhaupt nicht nachsagen kann ist, dass er nicht düster genug sein soll.
    Zumal es Christian Bale problemlos geschafft hat, an die Schauspielkunst von Michael Keaton heranzukommen.
    "Batman" Bale war mindestens so gebrochen wie es "Batman" Keaton war.
    Zudem empfinde ich die Adaption für das neue Jahrtausend als sehr passend, der ganze Film war längst nicht so comichaft wie das Original (von allen Nachfolgern ab Teil 3 ganz abgesehen), stattdessen wurde vor Allem der technische Hintergrund sehr viel ernsthafter beleuchtet und Gotham City erscheint als "normale" Großstadt.


    Und auch wenn wohl viele Jack Nicholson für den einzig wahren Joker halten mögen (bis eben gehörte ich auch dazu), so macht der Trailer zu "The Dark Knight" definitiv Lust auf mehr.
    Der Joker ist in der Realität angekommen, dennoch wirkt er genauso beängstigend wie das Original, ohne allerdings seinen übertrieben comichaften Humor zu übernehmen. Der passte hervorragend zum Original, wäre in TDK aber eher fehl am Platz.
    Und mir gefällt das. Denn C. Nolan wollte keine simplen Remakes drehen, er wollte den Figuren ganz neues Leben einhauchen.
    Und wenn er das bei TDK genauso gut schafft wie bei "Batman Begins", dann wird der Film grandios.
    Einziger Wermutstropfen: sollte Maggie Gyllenhaal tatsächlich die Neuauflage von Kim Basinger alias Vicki Vale darstellen, dann...ähm...aua. Und das beziehe ich tatsächlich nur auf ihr Aussehen, denn da hapert es irgendwie. :rolleyes:


    Was die möglichen inhaltlichen Überschneidungen mit den vorhandenen Teilen angeht, so gehe ich davon aus, dass sich Mr. Nolan da durchaus seine Gedanken gemacht haben wird. Aber das werden wir erst wissen, wenn der Film in den Kinos zu sehen ist. Und ich freue mich sehr darauf. :)

    Zitat

    Original geschrieben von brasax
    David Caruso als Captain Future.


    Oh Gott, bitte nicht. :rolleyes:
    Wenn ich den sehe, muss ich jedesmal an seine dümmlich arrogante Fr***e bei CSI denken. Fehlt nur noch, dass er sich bei CF dann auch im Minutentakt die Sonnenbrille aufsetzt und wieder abnimmt.
    Außerdem hat er ein zu "männliches" bzw. markantes Gesicht, vor Allem aber sieht er einfach viel zu alt aus für die Rolle.


    Da wäre Casper van Dien schon besser, passt sein leicht "leerer" Gesichtsausdruck doch recht gut zum Captain. ;)