Beiträge von StebuEx

    Re: Für die rechner unter Euch-effektive Gewinnberechnung


    Zitat

    Original geschrieben von Saymen
    Hi,


    heute mal was spannendes.


    Auf jeden Fall, Kennzahlenanalysen sind mein Steckenpferd...


    Zitat

    Original geschrieben von Saymen
    Also unsere Warenwirtschaft gibt den Gewinn in % aus.


    Da liegt der "Fehler" schon.
    Gewinn ist immer eine absolute Zahl, also Erlöse./. Aufwand und keine Prozentangabe.
    Was ihr macht, ist Gewinn in Relation zu irgendeiner anderen Kennzahl zu setzen um einen Zusammenhang darzustellen, den es geben kann aber nicht muß.


    Deine Kollegen, die den Gewinn auf den Einkaufspreis/Selbstkosten beziehen berechnen eigentlich nichts anderes als eine Produktrentabilität. Also mit welchem Kapitaleinsatz/Produkt wird welcher Gewinn erzielt oder soll erzielt werden. Lohnt sich das Geschäft überhaupt sozusagen.
    Das ist zu Vergleichszwecken ganz interessant, bspw. Verzinsung Tagesgeld vs Euer "Geschäft". Oder wenn man gerade illiquide ist und das Geld für Wareneinkauf anderweitig finanzieren muß und maximal mögliche Zinsen/Lieferantenkonditionen vergleicht.


    Das was Du ausrechnest, wenn Du den Gewinn ins Verhältnis zum Umsatz setzt ist die Umsatzrendite, womit wir dann direkt auf ROI zusteuern.
    Hat man vor Erfindung der Deckungsbeitragsrechnung mal zur Erfolgsmessung benutzt, ist aber außer im Fall des Einproduktunternehmens ohne Aussage.


    Die Frage ist also, was man wissen will. Dann kann man auch nen Wert berechnen. Der Gewinn so wie er im Buch steht ist vollkommen ohne Aussagekraft. Hier mal nen Schema, auf dem man den Zusammenhang ganz gut sieht. Deine Variante ist oben links die zweite



    Das Teil ist übrigens vollkommen veraltet, wird aber trotzdem noch gerne verwendet, weil so "einfach" Wer auch der Meinung ist, daß Cash King ist ,sollte mal diesen netten Artikel über den Gewinn von Nokia lesen:Cash Conversion Rate etc
    http://www.focus.de/finanzen/b…sbilanzen_aid_233965.html

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Auch für dich gilt - setzen, 6. Genau dieses Spielchen wurde doch millionenfach gemacht, Dumme fanden sich überall auf der Welt.


    Auch für Dich gilt: everything counts in large amounts. Glaubst Du ernsthaft, die Ziele aller "Deppen" zu kennen?
    Warten wir es ab und wir werden sehen, wer Nutzen aus dieser Nummer zieht, hier ist noch lange nicht die letzte Messe gesungen.


    Übrigens ist ein Forum lt. Wikipedia ein realer oder virtueller Ort, wo Meinungen untereinander ausgetauscht werden können, Fragen gestellt und beantwortet werden können und nicht Dein privater Klugscheißer-Blog, sorry. Zeitung kann ich auch allein lesen - deren Inhalte brauchst Du nicht wiederkäuen, erst recht nicht vollkommen kritiklos.

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Leihe dir geld, kaufe etwas, und finde einen "Deppen" der es dir für das Doppelte abkauft. Die Deppen wurden zunehmend schwerer zu finden.


    Ich mach es mal kurz: das Märchen von den Deppen kannst Du in den Skat drücken, sorry. So dumm ist niemand, erst recht nicht nach Enron/SOX/diversen special-purpose-entities-Varianten.

    Aloha,


    ich hab nen mittelgroßes Problem mit Word 2007.
    Wie kann man einen Hintergrund einfügen, der genauso groß ist wie das A4-Blatt?
    Wenn ich eine Grafik im A4-Format einfüge über Seitenlayout > Seitenfarbe > Fülleffekte > Grafik sieht das in der Vorschau korrekt aus, nach OK-Klick ist es irgendwie verschoben und wiederholt sich, bei Bildseitenverhältnis beibehalten kann man nix anklicken, weil grau unterlegt. Es sieht in etwas so aus wie bei einem Desktophintergrund, wenn das Bild ne kleinere Auflösung hat als der Monitor und dann nebeneinander/untereinander wiederholt wird. Seitenränder habe ich alle auf 0 gesetzt, geändert hat sich nix...
    Mit dem Wasserzeichen funktioniert es ebenfalls nicht, da es trotz deaktiviertem "Auswaschen" zu hell als Hintergrund ist.


    Merci....

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Entweder das, oder aber (und dieser Eindruck drängt sich manchmal viel mehr auf :rolleyes: ) es gibt schlicht und ergreifend niemanden, der seinen Kopf zum denken benutzt. Alles bis zum Veranlassen des Mahnbescheids ist mehr oder weniger ein Automatismus. Wenns bis dahin nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, dann ist einfach niemand da, der mal wirklich RICHTIG arbeiten könnte. :D


    Würde ich gar nicht mal sagen.
    Wenn Du bspw. SAP im Unternehmen hast kannst Du als "Chef" ein schönes Protokoll ziehen in dem Du siehst, welcher der Mitarbeiter wie lange für die Abarbeitung diverser "Vorgänge" braucht. Dreimal kannst du raten, wonach die Leistung der Leute dann u.a. gemessen wird...Und was macht dann der "User"? Er schnappt sich die Vorgänge raus, die einigermaßen schnell durchzuklicken sind und nicht die, wo schon ein eingescannter pdf-Schriftverkehr mit mehreren Mb dranhängt...O-ton: mein Rechner hängt dann immer, die Maus war an dem Tag kaputtt, konnte nicht scrollen....Doofes Adobe wollte grad nen update machen... usw. usf. :p

    Zitat

    Original geschrieben von qwer640
    Ruf da an. Diese teilweise "schlecht ausgebildeten" Call-Agents (CA) haben verschiedene Möglichkeiten.


    Also sorry, dieser Fall hört sich nach einem Fehler im Prozessablauf an bzw. so ein Vorgang ist nicht vorgesehen, da brauchste auch nicht nach Vorgesetzten fragen und kannst gleich auf den Mahnbescheid warten. Wenn vordefinierte Fristen abgelaufen sind wandert der Vorgang zum Inkasso, ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß sich irgendeiner die Mühe macht und die Datensätze noch mal checkt - dann können sie sich den Forderungsverkauf gleich sparen, weil die Kosten zu hoch sind und sie die Arbeit vom Inkasso machen.


    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall, allerdings war der Joke, daß ich den Artikel nach Rücksendung meinerseits jedes mal wieder zurückbekam, ging ungefähr 10 mal hin und her. Jedes mal haben sie mir auch eine Paketmarke geschickt und auch gesehen, daß es schon mehrere "Runden" gab und konnten sich nicht erklären warum. Da es schon nach der ersten Rücksendung eine zügige Erstattung des Geldes gab war ich irgendwann nach deren Meinung im Zahlungsverzug, was sie aber nicht daran gehindert hat, mir das Teil nach Rücksendung wieder zurückzuschicken. Ich hatte auch gezählte 4 und geschätzte 10 Serienbriefe, daß es ihr Fehler sei bla bla. Jedenfalls ging das auch zum RA/Inkasso, dem hab ich zwei Kopien dieser "Entschuldigungen" geschickt, nix ist passiert, er hat die nächste Zahlungserninnerung verschickt. Hab ich wieder beim Verkäufer angerufen, Antwort: äh, ja, warum ist das denn beim Inkasso, tut uns leid, bekam ich auch schriftlich und hab ich auch der Inkassobude via Kopie zukommen lassen. Dann kam der Mahnbescheid, mein Anwalt hat Einspruch erhoben und das war es dann. Von daher würde ich nicht mehr als zwei Anrufe verschwenden und dann abwarten. Es ist echt reine Zeitverschwendung, dort noch einen Handschlag zu machen und ehrlich gesagt auch etwas naiv anzunehmen, daß wenn man sich nur ordentlich verhält irgendwann schon ein kompetenter Mitarbeiter die Angelegenheit regeln wird, manchmal geht wirklich nur diese Tour...

    Heute hab ich live erlebt, was ein 0,- Konto für Konsequenzen hat:


    Ich war in einer Filiale einer Bank, nicht Postbank, die so ein Konto anbietet. Da ich nach dem Urlaub und sonstigen Reisen meistens noch paar AMEX Travelers Cheques übrig habe wollte ich wissen, ob ich sie einlösen kann. Antwort: Was für Schecks? kenne ich nicht, aber probieren sie mal, die wie einen normalen Scheck einzureichen....sehr vertrauenerweckend.....