ZitatOriginal geschrieben von Siemensanier
Naja mit 50 soll das Ding ja dann nicht mehr funktional sein, sondern schon gewissen Ansprüchen genügen.
Naja, ich befürchte eher, daß wenn die Butze 30 Jahre alt ist, sie eben nicht mehr funktional ist und umfassend saniert/renoviert werden muß (spätestens !). Nebenbei müssen neben dem Kaufpreis auch Notar, Grunderwerbsteuer, Einrichtung etc bezahlt werden....dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Und wenn es dann mehr als einen Erben gibt ziehen richtig dunkle Wolken auf, wenn die sich nicht einigen können wer das Haus nimmt, wer ausbezahlt wird usw...Aber gut, die dunklen Wolken siehste dann ja von oben ![]()
Das kleine Domizil vom Siemensianer riecht auch etwas nach Zweitwohnsitzsteuer - auch keine tolle Angelegenheit...
Bei Versicherungen würde ich auch noch auf Flexibilität achten. Also Möglichkeiten, die Sache beitragsfrei zu stellen etc.
Bedenken würde ich auch folgendes: hast du am Ende des ersten Jahres 12*800=9600 eingezahlt, kannst Du ein Jahr später für die 9600 bei den von Dir verschmähten 6% der Bank 576 Erträge einbuchen (ohne Thesaurierung). Bei riskanteren 10% 960. Ob nun 384 mehr das Risiko eines Totalverlustes wert sind mußt Du selbst entscheiden. Und mit 10k gibt es nun mal aufgrund der Fondgebühren etc. keine großen Diversifikationsmöglichkeiten. Irgendwelche Aufteilungen von 50% Festgeld, 50% "riskante" Anlagen oder so ähnlich bringen bei den geringen absoluten Erträgen kein Vorteil, abgesehen von der persönlichen Weiterbildung in Finanzanlagen...