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    das nennt sich yield-management


    hier ein exzerpt dazu:


    LEITFADEN ZUM YIELD MANAGEMENT
    VON URS SCHAFFER
    Copyright by Urs Schaffer 2005
    INHALTSVERZEICHNIS
    1. Einleitung
    2. Begriff
    3. Geschichte
    4. Technik
    5. Grundlagen
    6. Logik
    7. Fazit



    1. EINLEITUNG
    Ueber das Yield Management wird in letzter Zeit
    viel geschrieben und gesprochen und keiner weiss so
    richtig um was es überhaupt geht! Dieser Leitfaden
    gibt einen umfassenden Einblick in das Thema und
    zeigt die Möglichkeiten auf die dieses System dem
    innovativen Unternehmer bieten kann.


    2. BEGRIFF
    Yield Management oder auch Revenue Management wird
    oft mit „Ertragsmanagement“ oder auch „Preis-
    Mengen-Optimierung“ übersetzt. Es ist ein Konzept
    zur Ertragsoptimierung, der verfügbaren
    Kapazitäten, wobei es sich um nicht lagerfähige
    Dienstleistungen handeln muss. Yield Management ist
    eine dynamische Preis-Mengen-Steuerung. Es wird oft
    auch mit folgendem Satz erklärt:
    „Optimieren Sie Ihren Ertrag, indem Sie dem
    richtigen Kunden zur richtigen Zeit das richtige
    Produkt zum richtigen Preis verkaufen.“
    Besonders in der Luftfahrtindustrie und im
    Reisebusiness wird das System angewandt, es eignet
    sich aber auch hervorragend für die Hotellerie und
    teilweise die Gastronomie.


    3. GESCHICHTE
    In den USA gab es im Jahr 1981 über 150 einzelne
    Fluggesellschaften, heute sind es nur noch deren
    26. Das ist nur ein Hinweis auf den Preiskampf, der
    seit der Zeit herrscht. Gleichzeitig sanken die
    Flugpreise markant. Indexiert auf 100 US-Dollar im
    Jahre 1978 sind es heute noch 87 US-Dollar. Die
    Deregulierung des Luftverkehrs im Jahre 1978
    ermöglichte es nun auch kleineren Airlines den
    Einstieg in den Markt und das mit günstigeren
    Kostenstrukturen und dadurch billigeren Preisen.
    Die grossen Airlines hatten zu spät auf diese
    Entwicklung reagiert und mussten Marktanteile
    abgeben. Längerfristig waren nun jedoch auch die
    grossen gezwungen sich an die Preise der „Billig-
    Airlines“ anzupassen und das war die Geburtsstunde
    des Yield Managements. In dem europäischen
    Binnenmarkt gab es eine ähnliche Entwicklung, sie
    führte ebenfalls in vielen Wirtschaftszweigen zu
    tiefgründigen Veränderungen.
    Eine Branche in die das Yield Management
    hervorragend übertragen werden kann, ist die
    Hotellerie. Erstens ähneln die Markstrukturen denen
    der liberalisierten Luftfahrt Amerikas von 1978.
    Das Angebot an Hotels wächst. Das Ziel, Auslastung
    um jeden Preis, verleitet die Hotels zu einem
    letztendlich ruinösen Preiskampf. Zweites hat die
    elektronische Vermarktung der Hotels wie im
    Luftverkehr steigende Tendenz. Erkennbar ist dieser
    Trend an der Präsenz der Hotels im Internet, sowie
    die steigende Bereitschaft von den Kunden über das
    Internet zu buchen. Im elektronischen Medium lassen
    sich die Preise schnell anpassen. Drittens bleibt
    das Yield Management nicht nur grossen Hotels
    vorbehalten, sondern auch kleinere Betriebe können
    es erfolgreich benützen, da auch für diese Betriebe
    die nötige Software entwickelt wird.


    4. TECHNIK
    Das Yield Management befasst sich nicht nur mit den
    Preisen, sondern auch mit der Beziehung zwischen
    den Marktsegmenten und der Nachfrage die in diesem
    Segment herrscht. Das Yield Management ist als
    Steuerung der Kapazitäten eines Unternehmens auf
    der Angebots- wie auch auf der Nachfrageseite
    anzusehen.
    Die drei möglichen Szenarien die in einem Segment
    oder auf einem Markt herrschen können sind:
    > Der Nachfrageüberschuss
    > Der Angebotsüberschuss
    > Das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage
    Der dritte Punkt wäre der ideal Zustand in einem
    Markt. Die beiden ersten Punkte führen jedoch zu
    einem Umsatzverlust (durch die Leerkosten)
    beziehungsweise zu einer Umsatzverdrängung (durch
    den Preiskampf). Das Yield Management greift nun
    gezielt in das Marktgeschehen ein mit dem obersten
    Ziel einer:
    Ertrags- und Gewinnoptimierung
    Beim Yield Management geht es also überhaupt nicht
    dabei die Preise zu senken – ganz im Gegenteil!
    Yield Management darf auch nicht mit laste minute
    verwechselt werden. Last minute kann ein Teil von
    Yield Management sein, aber nur ein Bestandteil des
    ganzen Kontzept.


    5. GRUNDLAGEN
    Yield Management ist auch als eine Erweiterung des
    Marketings zu sehen. Es hilft die Nachfragestruktur
    zu erkennen und gegebenenfalls zu lenken. Dies ist
    die Grundvoraussetzung, um die verfügbaren
    Kapazitäten zu verteilen oder, wenn möglich, die
    Kapazitäten zu erhöhen.
    Das Yield Management System beruht auf drei
    Grundlagen, nämlich:
    > Einer Datenbank
    > Einem Prognosemodell
    > Einem Optimierungsmodell
    In der Datenbank müssen alle historischen Daten
    erfasst sein, denn je mehr Daten vorhanden sind
    desto besser besteht die Möglichkeit gute Prognosen
    abzugeben und folglich besser zu optimieren. Hier
    ist die Datengrundlage entscheidend. Da die
    Datenbank der zentrale Teil des Yield Managements
    darstellt muss sie auch laufend geführt und
    unterhalten werden. Dies ist sicherlich der
    aufwändigste Teil des ganzen Systems und braucht am
    meisten Zeit.
    Anhand der Datenbank werden auch die „nowshows“
    genau erfasst um dann gezielte Ueberbuchungen
    vornehmen zu können, welche ein wichtiger
    Bestandteil des Yield Managements sind.


    6. LOGIK
    Bei der Marktsegmentierung spielt der Zeitpunkt des
    Nachfrageanfalls eine grosse Rolle. Bei einer
    frühzeitigen Reservation wird der Preis relativ
    tief ausfallen. Je näher der Tag grossen Nachfrage
    rückt (z.B. Weihnachten, Saisonstart etc.), desto
    höher wird der Preis steigen. Stehen noch freie
    Kapazitäten kurz vor der Leistungserbringung zur
    Verfügung wird der Preis wieder sinken.
    Viele Hoteliers sagen immer, dass sie das schon
    immer getan haben (z.B. Vorsaison- und
    Hauptsaisonpreise). Beim Yield Management wird die
    Steuerung aber geplant und sehr kurzfristig
    gemacht, anhand von zuverlässigen Prognosen und
    eben nicht „nach Gefühl“ und „aus dem Bauch“.
    Ein Problem in der Hotellerie kann sein, diese
    variablen Preise zu kommunizieren. Wenn es aber
    richtig gemacht wird, kann es sogar ein super USP
    sein und die Nachfrage und damit den Umsatz stark
    ankurbeln.


    7. FAZIT
    Ich empfehle jedem Unternehmer sorgfältig zu
    prüfen, ob es Möglichkeiten gibt das Yield
    Management in seinem Betrieb anzuwenden.
    Die Einführung ist sicher mit einem gewissen
    Aufwand verbunden und bedarf sorgfältigen
    Abklärungen, aber es kann sich sehr lohnend
    auswirken, in Hinblick auf Gewinn und Umsatz.


    Urs Schaffer, Davos im Juli 2005

    es wird bei mietwagen nie listenpreise geben, weil die vermietungen sich ja nur in preis und wenigen details unterscheiden (anderer Rückgabeort etc.)


    dann hätte jeder kunde kostentransparenz und gerade das soll ja nicht sein :mad: :mad: der kunde soll nicht vergleichen können bzw er soll nach wenigen versuchen die sinnlosigkeit seiner preisvergleiche erkennen..... ;)

    ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber paar infos mußt du schon rausrücken, so wird es nix.


    willste mit dem handy surfen? soll ein handy der weg für den pc ins netz sein? wie lange bist du online, welche datenmengen fallen an? was willst du ausgeben, mit welchen netzen hast du empfang...usw...und so fort


    ne antwort im sinne von: für einen euro am tag hast du alles wie mit arcor 6000 wird es nicht geben :rolleyes:

    Zitat

    Also ich hab das Update gerade problemlos durchgeführt und kann keine Verbesserungen feststellen. Rauschen tut es nach wie vor wie sau...


    bei mir genauso. es rauscht schon beim rufaufbau, bevor der andere abgenommen hat...außerdem klingt es ziemlich dumpf -das teil geht montag endgültig zurück, hab die faxen dicke


    http://www.bdb.de/pic/artikelp…3/Lastschriftabkommen.pdf