Du hast schon recht, ich hab mich nicht ganz korrekt ausgedrückt und meinte: für die
Pendlerpauschale ist kein zu erstattender Steuerbetrag mehr vorhanden, da wegen dem geringen Jahreseinkommen schon die gesamte ESt erstattet wird.
Beiträge von StebuEx
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Original geschrieben von Printus
Schwarzarbeit kann auch deswegen nicht als Argument gelten, weil sie illegal ist und vom Staat bekämpft werden muss. Ein Politiker kann sie nicht als legitimes Beispiel gegen Mindestlohn anführen, sondern muss dann den Kampf gegen die Schwarzarbeit ins Portfolio nehmen."Bauarbeiter" sind in der Tat ein schwieriges Beispiel weil im Bauhauptgewerbe andere Spielregeln gelten als in den meisten anderen Branchen. Beispielsweise dürfen Leiharbeitsfirmen keinerlei Mitarbeiter in diesen Bereich verleihen. Hier ist eher wieder das Problem die Schwarzarbeit mit illegalen ausländischen Handwerkern - aber wie gesagt, illegale Machenschaften können kein anerkanntes Argument sein...
Schwarzarbeit find ich jetzt nicht so verheerend, wie es immer dargestellt wird.
Schätzungsweise würde der Großteil der schwarz durchgeführten Arbeiten entweder gar nicht oder von den Auftraggebern selbst durchgeführt werden. So kommt wenigstens noch etwas Geld in Umlauf. -
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Original geschrieben von tknolle
Mit meinem jetzigen Auto verbrauche ich gut 9 Liter Super. Macht 360 Liter im Monat und bei den Spritpreisen momentan ca. 470 Euro/M.Muss ich diesen Betrag erstmal vorstrecken und bekomme dann durch die Pendlerpauschale was zurück? Wie errechnet sich das? 30Cent/KM kann ja nicht sein, dann würde ich ja jeden Monat 1200 Euro zurückbekommen, die ich ohnehin nicht an Steuern zahle.
Oder kann ich diesen Freibetrag beantragen und bekomme gleich mehr Netto? (Aber wahrscheinlich deckt das auch nicht die Ausgaben monatlich, oder)
Aloha,
grundsätzlich: die Pendlerpauschale wird nicht ausgezahlt, sondern sie verringert Dein jährliches Brutto, indem sie davon abgezogen wird. Das erfolgt nach Berücksichtigung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags von 920€, den jeder "frei" hat. Maximale Erstattung ist also die jährliche Einkommensteuer, die Du zahlst, mehr gibts nicht zurück. Wenn Du dieses Jahr noch gar nicht arbeiten warst, sind die 3 Monate in 2009 grob geschätzt sowieso steuerfrei, so daß die Erstattung für 2009 Null beträgt. So Ähnlich läuft es bei der doppelten Haushaltsführung auch ab...
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Bei dem Bauarbeiterbeispiel werden aber auch Subventionen bei öffentlichen Aufträgen veteilt, wenn nur an Unternehmen mit dt. AN Aufträge vergeben werden.
Entweder günstigeres "Angebot" mit Fremdarbeitern, oder teurere Aufträge, weil die Lohnkosten der hier ansässigen AN höher sind (bspw.).Das Problem ist meiner Meinung nach die schleichende Aufweichung der Märkte. Mal hier rumgedoktert und mal dort rumprobiert und dabei die Auswirkungen auf andere nicht im Blick gehabt. Allerbestes Beispiel ist Opel. Am besten wäre, Politiker oder iwie Wahlkampfbeteiligte haben gar keinen Einfluß mehr auf Wirtschaft oder sie müssen selbst Teil der Boni-Regelung werden, die sie den Managern überhelfen wollen.
Nicht zu vergessen ist auch eine Nachfrageverschiebung. Früher gabs bspw. kein DSL, das Geld wurde wahrscheinlich woanders ausgegeben. 30€ aka 60 DM im Monat sind auch ~2DM am Tag, von denen man früher jeden Tag eine Zeitung oder sonstwas im Tante Emma Laden gekauft hat. Die gibts kaum noch und die ehemaligen Inhaber sind jetzt wahrscheinlich auch Hartz4-Empfänger...
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Original geschrieben von jungstein
hab ich da irgendwas übersehen?Ich wäre mir nicht so sicher, daß es die Konsole gibt:
"Sie erhalten bei diesem Angebot eine dieser TOP Prämien vollkommen kostenlos"
Mit einem Blick auf die Bewertungen dürfte es sich dann erledigt haben....
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Original geschrieben von BigBlue007
Das ist mir durchaus bewusst. Der Wegfall solcher Jobs ist langfristig richtig. Wie schon mal gesagt: Da sollen die Leute dann lieber zu Hause bleiben und gleich komplett auf Staatskosten leben, anstatt Jobs zu machen, die EIGENTLICH keiner braucht.Dann sind wir uns ja einig, aber irgendwelche Kapriolen mit Opel und anderen wahlkampfrelevanten FTE-Größen können wir uns dann klemmen...
ZitatOriginal geschrieben von BigBlue007
Wer gibt wo warum weniger Geld aus?In Regionen, in denen das Gehaltsniveau tendenziell geringer ist gehe ich davon aus, daß sich der teurere Friseurbesuch in verringerten Umsätzen im Resteinzelhandel und dergleichen niederschlagen wird, weil die Leute eh schon gezwungen sind, ihr Einkommen komplett in Konsum umzusetzen.
Grds. wäre ich ja für Mindestlohn, aber ich hab keinen Plan, wie das im Detail erfolgreich umzusetzen ist. -
Also

ich gucke auch schon die ganze Zeit, welche vernünftigen Autos es gibt, die nicht nach Firmenwagen aussehen.
Wenn Du auf Komfort aus bist, wird Dich der C5 sicher enttäuschen. Mal abgesehen davon, daß hydropneumatisches Fahrwerk beim C5 nicht Serie ist, wirst Du beim Vergleich zum Passat nicht den entscheidenden Unterschied feststellen. Für den Citroen spricht aber auf jeden Fall der Diesel. Fahr das Auto mal zur Probe, dann weißt Du, was ich meine. Ich hab ihn nicht genommen, weil mir die Sitze nix auf Dauer waren, deswegen tendiere ich auch zum Insignia und dessen Ergo-Sitzen oder wie die heißen, oder ein V50/Lexus. Ist ja auch ne Frage der 1%.-Regelung.
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Original geschrieben von BigBlue007
Man kanns nicht oft genug wiederholen: Jobs mit Löhnen, von denen man nicht leben kann, haben am Markt nichts zu suchen. Das hat nichts mit linken Theorien zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit gesundem Menschenverstand. JEDER Vollzeitjob, egal was es ist, MUSS genügend Geld einbringen, dass der, der ihn macht, ohne staatliche Zuschüsse davon leben kann.
Dann denk den Gedanken mal konsequent zu Ende: viele tausende Arbeiter sind in Jobs, die überhaupt nicht benötigt werden. Entfällt der Kostenvorteil "niedriger Lohn", weil die Leute "angemessen und nicht ertragsorientiert" entlohnt werden, haben diese Firmen keine Geschäftsgrundlage mehr. Es gibt noch mehr Arbeitslose. Das dürfte die Begründung sein, warum selbst die SPD keinen Mindestlohn umgesetzt hat. Es ist günstiger, Zuschüsse zu zahlen als die Leute komplett mit Hartz4 zu "versorgen".ZitatOriginal geschrieben von BigBlue007
Soziale Marktwirschaft heißt eben u.a. auch, dass der Staat immer dann regulierend in die Wirtschaft eingreifen muss, wenn selbstregulierende Kräfte des Wirtschaftssystems an bestimmten Stellen versagen. Und genau das passiert, wenn jemand für 8 Stunden Arbeit am Tag 4,50 die Stunde bekommt...
Ja schön aber wer soll es denn bezahlen?? Selbst wenn man die höheren Preise (aufgrund der Lohnerhöhung) durchsetzt, geben die Leute woanders weniger Geld aus, womit dann die nächste Baustelle eröffnet wäre. -
Ja das meinte ich auch. FH-Diplom und 6 Jahre als Sachbearbeiter gearbeitet, gibt es wie Sand am Meer. Solche Arbeiten haben früher größtenteils Industriekaufleute verrichtet.
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Du hast mich schon richtig verstanden, ich meine keine Absolventen.....