Beiträge von StebuEx

    Re: Industriekaufmann ./. Industriefachwirt (IHK)


    Zitat

    Original geschrieben von thorty
    Nun sagt mir der Bekannte aber, das der Industriefachwirt dem Industriekaufmann "gleich" steht ( sprich im Abschluß gibt es keinen Unterschied ).....
    thorty


    :p
    Handwerk = Meister > Kaufmann = Fachwirt


    Würde ich dann als Option sehen, wenn man schon länger in einem Betrieb ist, anerkannt gute Leistungen bringt und höhere Posten frei werden, ggf. weil einer in Pension geht und für die Stelle der normale Industriekfm. nicht ausreicht.
    Auf gut Glück würde ich es nicht machen, weil es tausende BWLer von FHs gibt, die die Konkurrenz darstellen und die "eigentlichen" Industriekaufleute von heute sind....

    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    Man sollte Politik wählen, die soziale Gerechtigkeit schafft.


    Das hat aber wenig bis nichts mit den Linken im Allgemeinen zu tun, soziale Gerechtigkeit streben alle an, die Frage ist nur wie.


    Im Speziellen sehen die Linken den Karl-Marx-Weg als Lösung an, diese Dinge zu erreichen. Das bedeutet Enteignung aller "Unternehmensbesitzer" und Überführung der Betriebe in Volksbesitz.
    Dem "Kapitalismus" liegt das Schema zugrunde: Jeder will das Beste für sich und damit ist an alle gedacht. Die, die Bedürfnisse anderer Leute erfüllen, bekommen dafür als Belohnung Geld, nämlich Gewinn aus ihrem eigenen Unternehmen. Die "Kunden" sind zufrieden, weil es was zu kaufen gibt und die Allgemeinheit profitiert von den Steuern und Abgaben.


    In der "linken Theorie" geht man auch davon aus, daß jeder Unternehmer erstmal "egoistisch" handelt, aber der Beitrag zur Allgemeinheit fällt geringer aus, oder es gibt ihn nicht. Folgerichtig leben die Unternehmer auf Kosten der Allgemeinheit, sie müssen also enteignet werden, Überführung der Betriebe in Volksbesitz ist die Lösung. Nicht mehr die individuelle unternehmerische Freiheit steht im Vordergrund, sondern eine wie auch immer gelagerte Zentralverwaltungswirtschaft. Nicht Mobilfunker M bestimmt, wie investiert wird, sondern eine staatliche Plankommission, die die gesamte Volkswirtschaft verwaltet, legt bis zum letzten Handyshop fest, wie wann wo zu verfahren ist, denn nur so können wirklich alle im Land berücksichtigt werden. Daß das massiv unflexibel ist und heftigste Planungsirrtümer provoziert, sollte auf der Hand liegen.


    Zitat

    Original geschrieben von Dr.Gonzo
    Deutschland ist familienfeindlich...kein guter Platz um gerade Kinder zu bekommen.


    Ich frage mich, was aus den Kindern mal werden soll.
    Ich hab nix gegen Kinder, aber wieso immer mehr Kinder die Zukunft retten sollen ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Es gibt jetzt schon nicht genügend Arbeitsplätze, wie sollen unsere Kinder später unsere Rente zahlen, wenn ein Großteil arbeitslos ist? Ich bin schon der Meinung, daß Kinder und Familien maximale Unterstützung erhalten sollen, aber forcieren muß man die Geburtenrate auch nicht.

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    Original geschrieben von Mozart40
    Wenn ich die allg. Linken-Diskussion hier verfolge, erinnert mich das doch an unsere 80 Millionen Bundestrainer, alle wissen aus dem Stand das das was da propagiert wird nicht funktioniert und das nicht gehen kann und ganz anders gemacht werden muß.


    Schau mal bitte in das Programm der Linken: http://die-linke.de/wahlen/positionen/


    Ich sehe dort nur Forderungen, die nett sind, keine Frage. Aber nicht einen Lösungsansatz, besonders unter Punkt "2.1. Gute Arbeit!". So schlau waren wir vorher auch schon....

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    Original geschrieben von RyoBerlin
      StebuEx: Schon seit Pareto ist bekannt das 80% des Vermögens bei 20% der Bevölkerung liegen... und seit letztes Jahr das ganze auch in den Medien Breitgetreten wurde weis es fast jeder ;)


    Aber es fordert ja niemand das man das Vermögen zu 100% gleich auf alle verteilen soll (das wäre Kommunismus :D) denn das ist derzeit garnicht möglich.


    Es geht nur um eine Annäherung zueinander!


    Ich versteh schon was Du meinst, aber trotzdem gibts davon keine neuen Arbeitsplätze, optimalerweise vielleicht mehr Selbständige, aber das wars schon. Die Renten-Schublade ziehe ich lieber erst gar nicht raus...


    Zitat

    Original geschrieben von RyoBerlin
    Und die CDU/CSU, FDP muss langsam mal mit dem Gedanken spielen das es nicht Möglich ist alle Menschen in 40h bei 3300.-EUR Brutto/Monat in Erwerbsarbeit zu stecken.... ausser man schafft jegliche Modernisierung der Wirtschaft ab...


    Von der Sache her würden auch 2000 EUR Brutto/Monat reichen, wenn sie abgabenfrei wären. Sind sie aber nicht aus naheliegenden Gründen. Ich denke, wir haben kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem. Und das kann man eben nicht mit Umverteilung oder/und Millionen von Arbeitslosen, die keinen Cent in die SV einzahlen, lösen. Wir drehen uns im Kreis...

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    Original geschrieben von Printus
    Wir sind eines der reichsten Länder der Welt und Geld ist in Massen da. Nur die Verteilung klappt nicht mehr, weil eine kleine elitäre Schicht es exorbitant anhäuft und sich von alleine vermehren lässt, während es der großen Mehrheit abgenommen wird, eine gigantische Umverteilung ohne jedes Maß von unten nach oben.


    Hast Du das eigentlich mal zahlenmäßig überschlagen?
    Hier mal meine grobe Schätzung:


    ~83 Mio Einwohner - 1 Mio "Reiche" (offiziell gibts um die 760.000 Millionäre in D)
    =82 Mio "normale" Einwohner"


    Erstmal zur Orientierung ;)


    82 Mio *10 € = 820 Mio €
    82 Mio *100 € = 8,2 Mrd €
    82 Mio *1.000 € = 82 Mrd €
    82 Mio *10.000 € = 820 Mrd €
    82 Mio *100.000 € = 8,2 Billionen €


    Jetzt konkret:
    2007 gab es ein Privatvermögen inkl. Immobilien von 6,6 Billionen Euro. Das entspricht im Durchschnitt 88.000 €/volljährigen Einwohner (75 Mio.)


    Quelle


    Nehmen wir mal an, die linkspopulistische Gleichverteilung kommt, dann hat also jeder 88k. Was meinst Du, wie lange ein Hartz4-Empfänger davon leben kann? Vielleicht 10 Jahre, dann ist das Geld weg, aber am grundlegenden Problem hat sich nix geändert.


    Wenn wirklich nur die "Reichen" enteignet werden, ist es noch weniger.


    (Das reichste Zehntel der deutschen Erwachsenen verfügte im Jahr 2007 über rund 61 Prozent des gesamten Privatvermögens, das sind ~4 Billionen €)


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    ...warum jemand mehr oder weniger unvermittelbar ist...


    Alter hin, Alter her, es gibt mehrere Millionen Leute im Land, die nicht benötigt werden, aus welchen Gründen auch immer. Es bringt uns keinen mm weiter, sich ständig darüber zu brüskieren, daß diese Leute "keiner will". Es ist eine schlichte Finanzierungsfrage - und die kann auch die Linke nicht beantworten...

    Mach doch kurzen Prozess und ruf beim Zentralruf der Autoversicherer an, laß Dir die Versicherung des Nachbarn sagen und melde dort den Schaden. Dazu brauchst Du nur das Kennzeichen.
    Wenn Du das Auto mal weiterverkaufen willst, interessiert es keinen Menschen ob Du nett zum Nachbar warst - Du hast keine Reparaturrechnung mit den entsprechenden finanziellen Nachteilen.

    Sehe ich auch als Märchen an, außerdem;


    Zitat

    Original geschrieben von mb001
    ...Die kamen auch mit ihren alten G-Klasse Karren zu uns in den Compound. Davon habe ich noch Bilder rumfliegen, wie se bei uns auf den Hebebuehnen stehen...


    Unsere Wölfe wurden wie jedes Taxi in eine stinknormale Mercedeswerkstatt gefahren.
    Wenn die dann frisch gewaschen und gewachst zurückkamen, durften die Aale erstmal den Wagen auf "matt" umpolieren :p