Zitat
Original geschrieben von Printus
Wir sind eines der reichsten Länder der Welt und Geld ist in Massen da. Nur die Verteilung klappt nicht mehr, weil eine kleine elitäre Schicht es exorbitant anhäuft und sich von alleine vermehren lässt, während es der großen Mehrheit abgenommen wird, eine gigantische Umverteilung ohne jedes Maß von unten nach oben.
Hast Du das eigentlich mal zahlenmäßig überschlagen?
Hier mal meine grobe Schätzung:
~83 Mio Einwohner - 1 Mio "Reiche" (offiziell gibts um die 760.000 Millionäre in D)
=82 Mio "normale" Einwohner"
Erstmal zur Orientierung 
82 Mio *10 € = 820 Mio €
82 Mio *100 € = 8,2 Mrd €
82 Mio *1.000 € = 82 Mrd €
82 Mio *10.000 € = 820 Mrd €
82 Mio *100.000 € = 8,2 Billionen €
Jetzt konkret:
2007 gab es ein Privatvermögen inkl. Immobilien von 6,6 Billionen Euro. Das entspricht im Durchschnitt 88.000 €/volljährigen Einwohner (75 Mio.)
Quelle
Nehmen wir mal an, die linkspopulistische Gleichverteilung kommt, dann hat also jeder 88k. Was meinst Du, wie lange ein Hartz4-Empfänger davon leben kann? Vielleicht 10 Jahre, dann ist das Geld weg, aber am grundlegenden Problem hat sich nix geändert.
Wenn wirklich nur die "Reichen" enteignet werden, ist es noch weniger.
(Das reichste Zehntel der deutschen Erwachsenen verfügte im Jahr 2007 über rund 61 Prozent des gesamten Privatvermögens, das sind ~4 Billionen €)
Zitat
Original geschrieben von Printus
...warum jemand mehr oder weniger unvermittelbar ist...
Alter hin, Alter her, es gibt mehrere Millionen Leute im Land, die nicht benötigt werden, aus welchen Gründen auch immer. Es bringt uns keinen mm weiter, sich ständig darüber zu brüskieren, daß diese Leute "keiner will". Es ist eine schlichte Finanzierungsfrage - und die kann auch die Linke nicht beantworten...