Beiträge von StebuEx

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    Original geschrieben von horstie
    Ich halte die Ausländer-Inländer Diskussion hier einfach für überflüssig, weil sie nichts zur Sache tut. Und ich bin mir recht sicher, wenn hier jemand geschrieben hätte "Achja, der Täter gehörte übrigens zu so einer typischen deutschen Familie" würde es genauso lustige Reaktionen geben.


    Nenn mich Rassist aber als Berliner kann ich nur den Rat geben, kein Mitglied einer aus gewissen Ländern stammenden Familie zu verklagen, wenn man nicht die erforderliche man-power im Hintergrund hat. Einige Leute hier scheinen wirklich weltfremd zu sein. Logischerweise sollte man sich immer überlegen, mit wem man sich anlegt.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Du bleibst also auf dem Schaden selbst sitzen.


    "Mein" Täter war 3 oder 4, Tatort: Abgeschlossenes Grundstück hinterm Haus.


    Die Regulierung wurde von der Haftpflicht-Vers. der Elten nach 2 Wochen abgelehnt, ein Brief vom Anwalt bewirkte: aus prozessökonomischen Gründen und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht begleichen wir den Schaden ohne Abzug, hier kam die Antwort per FAX am übernächsten Tag. War übrigens die VHV-Versicherung.


    Sollte keine Haftpflichtversicherung bestehen würde ich mal bei der BMW-Niederlassung in Deiner Nähe einen Aufbereiter ansprechen....


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    Original geschrieben von schore3000
    Am liebsten würde ich


    Mach Dir lieber ne schöne Excel-Liste mit den Namen. Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird. Irgendwelche legalen Möglichkeiten ergeben sich meistens im Laufe der Jahre.....

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    Original geschrieben von visioneer
    Mal schauen ob ich den Artikel der Financial Times noch finde. Das Verlustgeschäft das FAZ formulierte, beruht nämlich eben auf den geltend gemachten Verlusten in Europa! Darauf das die Einnahmen direkt an GM gegangen sind, dagegen aber eben die Investitionen als Verluste geltend gemacht wurden. War in dem Artikel sehr schön erklärt!


    So einfach ist das nicht.


    "...Was sind Verrechnungspreise (Transfer Pricing)?


    Unter Verrechnungspreisen versteht man die Preise, die bei der Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen verbundenen Unternehmen bzw. zwischen Unternehmensteilen angesetzt werden. Durch die Ausgestaltung des Verrechnungspreissystems bestimmt sich weitgehend, in welchen Ländern die Gewinne eines multinationalen Unternehmens entstehen und besteuert werden.


    Im Allgemeinen basieren die Verrechnungspreisvorschriften der verschiedenen Staaten auf dem Fremdvergleichsgrundsatz. Dieser besagt, dass sich die Verrechnungspreise innerhalb eines multinationalen Konzerns an den Preisen orientieren müssen, die unabhängige Dritte unter vergleichbaren Bedingungen berechnet haben oder berechnen würden. Dies wiederum bringt mit sich, dass der Steuerpflichtige die Angemessenheit der Bepreisung der Transaktionen mit verbundenen Unternehmen mittels einer - oftmals umfassenden - Verrechnungspreisanalyse nachzuweisen hat. Sollte ein multinationaler Konzern keine aussagekräftige Dokumentation vorweisen können, besteht ein erhöhtes Risiko einer Einkünftekorrektur, was zur Festsetzung zusätzlicher Steuern und Strafzuschläge führen kann. Eine Doppelbesteuerung kann hierbei nicht ausgeschlossen werden..."



    Desweiteren:
    Manager-Magazin 2004:
    "... GM steht in Europa unter Handlungsdruck. Seit vier Jahren schreibt der Bereich rote Zahlen..." [URL=http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,304683,00.html]MM.de[/URL]

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    Original geschrieben von visioneer
    Unverschämt finde ich dagagen das Verhalten von GM Führung und US Finanzbehörde. Einen nicht entscheidungsfähigen Unterhändler nach Deutschland zu schicken, ist schon ein dickes Ding.


    Nun gut, die Amerikaner sind der Meinung, daß die Bundesregierung etwas verkaufen will, was ihr nicht gehört...deshalb haben sie wohl den "Kasper" nach D entsandt.


    http://www.faz.net/s/RubCE8442…Tpl~Ecommon~Scontent.html

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    Original geschrieben von Antonia22
    Mein Kaufhof(Berlin) ist eigentlich auch nicht eine Ansammlung von verschiedenen Shops.


    Schau einfach mal bei den Payback-Coupons auf die Ausnahmen, das sind fast alles weitervermietete Flächen im Kaufhof.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Das Arbeitsplatzargument zieht da überhaupt nicht. Tatsache ist das durch Pleiten kleiner Firmen, in Deutschland mehr Arbeitsplätze verloren gehen, als durch Pleiten großer Konzerne. Nur das intressiert viele Politiker nur wenig.


    Da stimme ich Dir vollkomen zu. Spaßeshalber ein Auszug aus dem [URL=http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_53524/sid_DD973B3300F0FBD65055185379B69A4F/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Bundeshaushalt/Bundeshaushalt__2009/Finanzplan__08__012,templateId=raw,property=publicationFile.pdf]Bundesfinanzplan 2009, S. 12[/URL]


    Ausgaben für Wirtschaftförderung (Mrd.):


    Energie 2,721


    Sonstige sektorale
    Wirtschaftsförderung 0,596


    Mittelstand, industrienahe Forschung
    und Technologieförderung 0,745


    Regionale Wirtschaftsförderung 0,638


    Gewährleistungen und weitere
    Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung 1,370


    Mittelstand lt. BMF:
    <500 Mitarbeiter
    <50 Mio. Jahresumsatz


    Ach so: Hier in Deutschland sind mit ca. 21 Millionen Arbeitnehmern mehr als 78 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Mittelstand tätig....Die Geldverteilung ist wirklich hammerhart...


    PS: Plangewinn Bundesbank 2009 = 3,5 Mrd. € ;)


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    Original geschrieben von visioneer
    Opel hat in den letzten Jahren (äh Jahrzehenten) trotz Gewinne keinen Cent Steuern in Deutschland gezahlt, da die Gelder täglich in die USA zu GM überwiesen wurden. Im übrigen auch ein Grund warum Opel keine liquiden Mittel an der Hand hat und hatte und nun solche Probleme hat! Aufgrund dieses Konstrukt und noch einiger anderer Tricks mußte Opel in Deutschland jedenfalls NULL Euro Steuern zahlen... Im Gegenteil, es wurden sogar die Verluste geltend gemacht!


    Der Schönheitsfehler ist nur der, daß Opel eben seit vielen Jahren keinen Gewinn macht. FAZ

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    Original geschrieben von meon96
    Was bringt den heute noch die Wehrpflicht ?


    Unter anderem scheint das einer der wenigen Wege zu sein, den Leuten diverse kindliche Illusionen zu nehmen. Zum Beispiel daß es ein Leben ohne Zwänge gibt und jeder tun und lassen kann was er will ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Egoisten können hier sehr schön eingenordet werden.


    Desweiteren: wenn Du im Leben mal Interesse an einem Job mit Führungsqualitäten hast, macht sich eine angemessene Bw Zeit angenehm bemerkbar, zum Beispiel bei diesem Kameraden.

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    Original geschrieben von lobo999
    >"Kredite" in Anspruch nehmen
    Die Bank erhält zu 1% Zins 100€ von der Zentralbank, kann dafür aber wenn sie 10% Mindestreserve halten muss, Kredite vergeben im Umfang von 1000€. Das Geld kann sie anlegen oder verleihen, der Zins daraus allein rechtfertigt eine unendliche Ausweitung des Kredits bei der Zentralbank. Das Geld ist so billig, dass kein Risiko besteht, den Einsatz nicht zurück zu erhalten.


    Davon hat die Bank aber nix. Wenn niemand ihre Kredite will und "unendlich" gibt es erstmal nur (meistens teurer) als Spitzenrefinanzierungsfazilitäten bei der ZB. Desweiteren gibt es noch diverse Investorengruppen, die genügend Liquidität besitzen, dort ist keine Bank notwendig.


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    Original geschrieben von lobo999
    Die Bank macht aus nichts Geld und erhält dafür Zinsen.


    Wie soll hierbei Geld aus dem Nichts kommen? Letztendlich und solange es keine extraterrestrischen Handelsbeziehungen gibt, gilt: Wert aller Güter & Dienstleistungen auf dem Planeten = gesamte Geldmenge auf dem Planeten x irgendwelche Korrekturfaktoren.


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    Original geschrieben von lobo999
    Das Keneysianische Modell erklärt eben auch, warum eine Erhöhung der Staatsausgaben in der Liquiditätsfalle wirkungslos ist. Niemand investiert mehr.


    "Überkapazitäten" existieren auch nicht, jedes Angebot findet die markträumende Nachfrage zum entsprechenden Preis. Das Angebot an Geld findet den markträumenden Preis, das entspricht in dem Fall dann der Inflation.


    Bei Keynes findet kein Angebot seine Nachfrage sondern die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und genau das ist nun nicht der Fall, schau Dir die Landwirtschaft oder den Automobilbau an. Hier wird mehr angeboten als nachgefragt wird. Was nicht benötigt wird kann auch nicht über Preissenkungen verkauft werden, wenn der Grenznutzen gegen 0 tendiert. Arbeitsmarkt ebenso. Und hier ist schon beim Gleichgewicht Unterbeschäftigung angesagt (jedenfalls nach dem Modell).