Beiträge von StebuEx

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    Original geschrieben von lobo999
    frank, das Problen ist die unkontrolliertwe Geldschöpfung der Banken. Sie erhalten Geld zu minimalen Zinsen und müssen nur eine marginale Mindestreserve halten. Das Spiel ist einfach, sie geben viel mehr Kredit als sie Einlagen haben und blähen die Geldmenge auf. Solange das Geld nicht vom Kreditnehmer ausgegeben wird, oder nur auf dem Konto liegt oder diesen garnicht erst erreicht, passiert nichts. Sobald aber das Geld in Umlauf kommt galoppiert die Inflation durch das höhere Geld-Angebot, wenn dann noch die Menschen versuchen ihr Geld so schnell wie möglich loszuwerden kommt die richtige (Hyper-)Inflation.


    Hier stellen sich mir folgende Fragen:
    Warum sollte jemand "Kredite" in Anspruch nehmen, wenn er weder Konsum noch Investition beabsichtigt und dafür ohne Nutzen Zinsen zahlen?


    Wenn Banken eine höhere Mindestreserve halten sollen, also höher als MaRisk, Basel II etc, wollen sie die auch vernünftig "verzinst" sehen. Von wem? Entweder vom Kreditnehmer über höhere Vergabezinsen oder von der EZB. Letztendlich auch nur ein Spiel über die Zinshöhe, denn höhere Rücklagen allein garantieren gar nichts im worst case, was heutzutage offensichtlich sein sollte.


    Zitat

    Original geschrieben von lobo999


    Im Moment befinden wir uns in einer Liquiditätsfalle, Geld wird zwar geschöpft, bleibt aber auf den Konten oder gleich am Konto bei der Zentralbank. Man versucht die Wirtschaft durch deficit spending anzukurbeln, das einzige Ergebnis wid Inflation sein, in dem Moment wenn die irrwitzigen Geldmengen bewegt werden sollte. Das geschieht sobald es der Wirtschaft etwas besser geht und die Firmen wieder investieren wollen. Dann kommt der Run auf die Produktionsmittel, hohes Geldangebot trifft auf konstantes Angebot an Rohstoffen (Produktionsmitteln)


    Dann ist das ganze Modell von K hinfällig, weil "sich nicht die Nachfrage ihr Angebot holt" sondern umgekehrt.....


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    Original geschrieben von lobo999
    ... die Inflation wird galoppieren, wir sind machtlos.


    Mangels Konsumnachfrage und diversen Überkapazitäten würde ich nicht davon ausgehen. Seit Q1 ist übrigens China Nr.1 im Export Maschinenbau mit den bekannten Konsequenzen hinsichtlich Kapitalabfluss.


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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Es werden - wenn ich das richtig verstanden habe - ja wohl täglich Derivate in einem Umfang gehandelt, der die tatsächliche Geldmenge bei weitem übersteigt. Und wenn ich mich recht entsinne (ich bin nun kein Ökonom) war das im keynsianischen Modell niemals vorgesehen ...


    Bei Keynes V 1.0 war "nur" antizyklische Zinspolitik vorgesehen, keine Geldmengensteuerung wie bei Neoklassik/Monetarismus (und durch EZB u.a kaum beeinflussbare Geldmengenvermehrung durch Derivate).

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    Original geschrieben von Kynnor
    Definiere bitte Erfolg:


    Mobilfunkneukunden: + 3,1%
    DSL-Neukunden: +21,7%


    > EBIT-Marge: +0,2PP (wobei Ebit imho eine schwachsinnige Zahl ist, aber das hatten wir schon besprochen)


    dabei ist zu beachten:
    Mobilfunkneukunden + 3,1% bei 11,2% Anstieg Mobilminuten bei sinkendem Mobilfunkumsatz -2,7%


    So gesehen haben via Preissenkung/Rabatte/Neukunden mehr Minuten bei sinkenden Preisen zu höherer "Rentabilität" geführt.

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    Original geschrieben von Gunn
    Hallo Zusammen,


    kann mir nochmal einer erklären, wann ich bei 31.05 abgeben muss und wann erst am Ende des 2 darauffolgenden Jahres?


    Antragsveranlagung vs ???


    Wenn Du verpflichtet bist zur Abgabe:
    Einkommensteuererklärung 2008 und Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags 2008: bis zum 31. 5. 2009.


    Pflicht liegt u.a. vor:
    – wenn die positive Summe der Einkünfte, von denen keine Lohnsteuer
    einbehalten worden ist, mehr als 410 € beträgt;
    – wenn ein Arbeitnehmer von mehreren Arbeitgebern gleichzeitig Arbeitslohn
    bezogen hat;
    – wenn die positive Summe bestimmter Lohn- / Entgeltersatzleistungen
    mehr als 410 € betragen hat
    – wenn beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen haben und einer von ihnen
    für das Kalenderjahr oder für einen Teil des Kalenderjahres nach der
    Steuerklasse V oder VI besteuert worden ist;
    – wenn das Finanzamt einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen
    hat (ausgenommen Pauschbeträge für Behinderte, Hinterbliebene und
    Zahl der Kinderfreibeträge);
    – wenn bei geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Eltern oder bei
    Eltern nichtehelicher Kinder beide Elternteile eine Aufteilung des Freibetrags
    zur Abgeltung eines Sonderbedarfs bei Berufsausbildung oder des
    einem Kind zustehenden Pauschbetrags für Behinderte / Hinterbliebene
    in einem anderen Verhältnis als je zur Hälfte beantragen;
    – wenn im Lohnsteuerabzugsverfahren Entschädigungen oder Arbeitslohn
    für mehrere Jahre ermäßigt besteuert worden sind;
    – wenn der Arbeitgeber die Lohnsteuer von einem sonstigen Bezug berechnet
    hat und dabei der Arbeitslohn aus früheren Dienstverhältnissen des
    Kalenderjahres außer Betracht geblieben ist


    Personen, die keinen Arbeitslohn bezogen haben, werden mit ihren steuerpflichtigen Einkünften zur Einkommensteuer veranlagt und haben
    deshalb ebenfalls eine Einkommensteuererklärung abzugeben.


    http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__46.html




    Wenn Du freiwillig eine Veranlagung beantragen willst:
    Antrag auf Einkommensteuerveranlagung 2008: bis zum 31. 12. 2012.


    Antrag auf Arbeitnehmer-Sparzulage 2008: bis zum 31. 12. 2010.


    Zitat

    Original geschrieben von Gunn
    Wie beantragt man denn eine Fristverlängerung? Formlos?


    Ja, hier eine Vorlage

    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Du begründest es also korrekt und wurschtelst nun doch wieder das "*100" rein. Macht doch keinen Sinn.


    Ich befürchte, wir reden aneinander vorbei. Das Gleichheitszeichen ist fehl am Platz, keine Frage. Hier bedeutet es nur: rechts davon steht das Ergebnis. Darum ging es mir aber nicht.
    Die Frage war von vornherein, wie komme ich vom Anteil auf den Prozentsatz.
    Ich multipliziere mit 100, Du verschiebst das Komma oder hast sonst einen Trick. Aber egal, auf Spiegelfechtereien hab ich keine Lust, sorry.

    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Also nochmal: Wer klugsch***** will, sollte es schon korrekt tun. Dann ziehe ich mich hier zurück, denn darum soll es hier wohl kaum gehen.


    Für den Fall, daß Du den Dreisatz beherrschst.


    3/16 = 18,75/100
    3/16 * 100 = 18,75
    3/16 = 18,75/100


    18,75/100


    Für den Fall daß der Nenner 100 ist, verbleibt nur der Zähler und hinzu kommt %.
    Wie oben beschrieben gilt also 3/16 * 100 = 18,75% als Berechnungsvorschrift für % und um die ging es und nicht um: ich hab den Fehler in einer Gleichung versteckt. Suche den Fehler in der Logik, weil irgendwo ein Sonderfall mit "anderer Schreibweise" eintritt ("rein mathematisch müßte man").
    Kann doch nicht so schwer zu begreifen sein. Wenn hier einer die Leute durcheinander bringen will bist du das, weil Du wild Anteile, logische Umformungen, Brüche und Schreibweisen miteinder vermischst, sorry. Du bist ein Spitzentyp, wirklich.

    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Dafür korrigiere ich dich gerne. Wer klugsch***** will, sollte es schon korrekt tun:


    Dann fang mal damit an.


    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    3/16=18,75%.


    Und das Prozentzeichen fällt vom Himmel.


    3/16 sind 0,1875 und nichts anderes, erst recht kein Anteil oder 18,75 Hundertstel von irgendwas (außer beim Grundwert 1), weil irgendwas in der linken Seite der Gleichung überhaupt nicht vorkommt.


    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    18,75% bedeutet 18,75 von Hundert, also 0,1875


    aha :)

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    Original geschrieben von attze
    Und wieder nicht geschafft über den Tellerand zu blicken


    Dazu solltest Du mal die reine Kostenbetrachtung verlassen. Denn wenn es so wäre, daß nur direkt zurechenbare Kosten zugrunde liegen würden die Unternehmen viel mehr Wert bspw. auf eine vernünftige online-Hilfe legen.


    Es gibt mehrere Gründe, warum 0800-Nummern letztendlich rentabler als kostenpflichtige Hotlines sein können.
    Stell Dir mal folgende Frage: Welchen Kontakt hat denn der Kunde zum Unternehmen, außer der monatlichen Rechnung? Stell Dir vor, in Deinem gesamten Konsumleben fallen Zeitpunkte der Leistungs- und Rechnungserstellung auseinander. Fällt es Dir leichter, beim Verlassen eines Restaurants die Rechnung zu begleichen oder ist es nicht so, daß Du das gute Essen schon fast vergessen hast, wenn Du nach 6 Wochen eine Rechnung bekommst? Und von Rechnungsreklamationen war noch nicht mal die Rede. Wenn man die nicht via 0800 klären kann sieht es schon mal potentiell schlecht aus mit der Kundenbindung, denn: wenn Rechnungsfehler < 0180-Kosten für den Kunden und sonstige Zeitverschwendung durch den Anruf wird keine Reklamation stattfinden und am Quartalsende setzt das Staunen ein, wenn die Leute kündigen. So gesehen investiert man besser in eine 0800-Nummer, als dreistellige Eurowerte bei der VVL anzubieten.