Beiträge von StebuEx

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ist mobiles Telefonieren nicht immer noch zu teuer?


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    Original geschrieben von harlekyn
    Du willst also wissen, warum die Preise in Deutschland nicht auf weltweit niedrigstem Niveau sind? Dann nenn' mir mal andere Bereiche, wo das auch so ist.


    Also Lebensmittel sind in Deutschland mind. im Europavergleich am günstigsten, weil es hier einen funktionierenden Wettbewerb gibt. Im Mobilfunk dagegen nicht. Ich erinnere nur an die SMS-Preiserhöhung Anfang des Jahrtausends bei mehreren Netzen gleichzeitig, die meiner Meinung nach abgesprochen war.
    Desweiteren ist auch bekannt, daß der Betrieb von Mobilfunknetzen günstiger ist als der von Festnetzen -so gesehen ist es zu teuer, mobil zu telefonieren. Und unbedingt günstiger ist es auch nicht in all den Jahren geworden.
    1996/97 hatte ich einen Tarif von E+, 20 DM GG und 0,39 DM in der Nebenzeit in alle Netze(tagsüber gehe ich arbeiten:)), SMS und Mailbox gratis, von der Handysubvention ganz zu schweigen. Im Vergleich zu damals spare ich gar nichts.

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    Original geschrieben von hjrauscher
    Platz 2: simyo Einheitstarif, wobei ab ca. 295 Minuten 5sation 1 SIM günstiger ist


    hab mal probeweise eine Variante nachgerechnet, bei mir ist ab 213 min 5sation 1 SIM günstiger (0.09x+0.41 = 0.05x+ 8.96, x=213.75)

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    Original geschrieben von c4bu
    Nunja ich dachte da im Gebrauchtwagenbereich bis 8000€ dann an einen Golf V mit dem 1.9 TDI mit 105PS und maximal 100.000km Fahrleistung oder den VW Polo mit dem 1.4 TDI . Fahre momentan einen 12 Jahre alten Opel Astra Kombi. Da werde ich maximal noch 500-1000eur für bekommen. Abwrackfähig ist er.


    Aber was macht mehr Sinn ? An Geld sind maximal 8.500€ + Erlös vom Opel vorhanden. Ein Freund von Finanzierungen bin ich nicht. Das Geld habe ich Bar zur verfügung, eventuell lässt da noch ein Händler mit sich reden ? Er soll auf jedenfall auch mal längere strecken bequem zu fahren sein ( Düsseldorf - München )


    Die Frage ist, wie lange Du das Auto fahren möchtest. Wenn der gebrauchte Golf schon 100tkm gelaufen hat und jede Woche 5*70=350 km hinzukommen biste nach ca. drei Jahren bei 160tkm angekommen, mit den entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Restwert, Reparaturen etc.


    Gebrauchte Polos finde ich auch viel zu teuer, zudem sehen die innen nicht so toll aus, ist aber Geschmackssache.


    Rational betrachtet wäre sowas recht sinnvoll. Vor allem haben die 5 Jahre Werksgarantie und sind im Vergleich zum Golf(preis) mehrere Jahre jünger und haben deutlich weniger Laufleistung. Ob der Diesel notwendig ist, müßte mal durchgerechnet werden.


    Seat gibt es bei mobile.de auch <10k mit vernünftiger Ausstattung.

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    Original geschrieben von stefanniehaus
    Ja.. T-Mobile kündigt ja noch nichtmal an, wenn sie ihr Netz komplett abschalten.. was ist da schlimmer ;)


    Schlimm ist beides, weil beides zu funktionieren hat. Denn wenn einmal Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen, geht es nur noch über den Preis.
    Da hier bereits kolportiert wurde, daß die Dames & Messieurs von o2 mitlesen würde ich einen mehrtägigen Einsatz im Verkauf dringend ans Herz legen. Hier wurde eindeutig die Bodenhaftung verloren. Stichworte sind "Strom ist gelb" und diverse SAC iHv >20.000€/Neukunde wegen verpeilter Markteinschätzung...Ich krieg die Tür nicht zu ("das größte Online Kunstwerk") lustig, eine ganz tolle Idee... :flop:

    Mir wurde das mal mit der (bei Sportwagen gewünschten) 50:50 Gewichtsverteilung des Fahrzeuges und der Konstruktion des Fahrwerkes/Lenkung/Federung erklärt hinsichtlich vorhandenen Platzes, Nähe zu "heißen" Teilen (Motor, Krümmer etc.) und wegen der ungefederten Massen. Wegen Regenwasser gab es auch noch einen Vorteil, der aber mit der Kühlung kollidierte. Irgendwie in dem Sinne: vorne wird zuerst der untere Bereich der Scheibe gebremst, hinten der obere.

    Entschuldige bitte, hatte noch etwas vergessen. Punkt 7 der FAQ von Pro-Reli:



    Das hat mich wirklich umgehauen, die Kinder sollen doch nicht andere mitreißen...


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    Original geschrieben von Jochen
    Irgendwie lese ich aus Deinem Posting mehr und mehr heraus:


    "Ich habe keine Ahnung von Religion, will sie auch gar nicht haben und daß ich es deshalb nicht nachvollziehen kann, ist völlig ok, also fordert es nicht von mir!"


    Ganz ehrlich: mich interessiert es schon, aber nicht mit dem Aufwand der dahinter steckt.


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    Original geschrieben von Jochen
    Was Du damit aussagen willst oder wo da die Argumentation steckt, ist mir schleierhaft. Du willst nichts mit Religion zu tun haben - bitte, ist Dein gutes Recht und z.B. mir sowas von egal. Aber daraus ein allgemeines "Religionen sind Blödsinn, also lasst uns alle damit in Ruhe!" zu stricken, halte ich für engstirniger, als so manchem Religiösen vorgehalten wird.


    Es geht nicht um gute und schlechte Religion, es geht um die Frage wer Werte vermitteln will und kann und nicht um Sinn oder Unsinn von Religionsunterricht.
    Bspw. hätte man auch Biologie vs. Ethik nehmen können unter dem Gesichtspunkt des "Zusammenlebens". Für Kinder wäre es wahrscheinlich noch einfacher am Sozialverhalten des Affen oder so ähnlich nachzuvollziehen.

    Guten Abend & vielen Dank für die anregenden Beiträge.


    Im Folgenden meine Beweggründe der Ablehnung von "Pro-Reli".



    Die Einführung des Ethikunterrichts wurde hier in Berlin wegen des Fememordes ("Ehrenmordes") zum Nachteil eines türkischen Mädels, begangen durch ihren Bruder, beschlossen bzw. aus der damit einhergehenden Erkenntnis.
    Damit wird klar, daß es überhaupt nicht um Pro-Religion oder Kontra-Religion geht sondern wie schon angesprochen um das bekannte Multi-Kulti-Problem in Berlin und selbstverständlich auch um den Werteverfall beim "ordentlichen Deutschen".


    Inhalt der Volksentscheidung war (für mich jedenfalls): wer vermittelt diese Werte optimal. Meine erste Überlegung war: wenn in Ethik keine Religion unterrichtet wird, ist dort mehr Zeit fürs Wesentliche. Diese Idee verwarf ich aber schnell, denn es kann ja sein, daß im Religionsunterricht eine wie auch immer geartete kompensierende Komponente enthalten ist. Problem hierbei ist: ich hatte nie Religionsunterricht, ich war noch nie in der Kirche geschweige denn ich kenne die Hintergründe von Feiertagen oder habe die Bibel gelesen und, deshalb habe ich das Thema überhaupt erst eröffnet: ich kenne niemanden, der gläubig ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Es ist klar, daß Atheisten am liebsten rein überhaupt gar nichts mit Religion zu tun hätten und sehr viele von ihnen - man sieht es auch an diesem Thread, der wieder einmal sehr, sehr einseitig ist und sehr, sehr engstirnige Meinungen wiederspiegelt - Religion generell als Gift, Gefahr, auf jeden Fall aber negativ sehen.


    Tja was heißt, nichts mit Religion zu tun zu haben. Engstirnig zu sein...


    Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich heftig von einem Außenstehenden (dem "Nichtgläubigen") zu verlangen, sich in "irgendwas" einzuarbeiten, die Bibel zu lesen um mitreden zu können. Für viele mag dieses Wissen notwendig sein, für viele andere aber nicht. Als Kind hatte ich ein Standardargument ggü. meinen Eltern: alle anderen Kinder in der Klasse dürfen dieses & besitzen jenes. Die routinierte Antwort auf meine Forderungen war immer die gleiche: wenn alle Kinder vom/aus Balkon/Brücke/Fenster springen, willst Du dann auch springen...Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Werten und Religion. Erst recht keinen mit Geschichte (je älter, desto glaubwürdiger), Anzahl der Gläubigen etc. Kann ich auch gar nicht, da ich keinen Plan von Religionen habe. So gesehen war diese Volksentscheidung sinnlos und hat das Ansehen, zumindest von den Pro-Reli nahestehenden Parteien und Religionen, nicht gerade verbessert. Dies vor allem, da sie nicht ansatzweise gezeigt haben das sie verstanden haben, was in uns "Nichtgläubigen" vorgeht, im Gegenteil. Aber zur Wertevermittlung sind sie geeignet, ich glaube nicht....

    Hallo,


    demnächst steht in Berlin eine Abstimmung hinsichtlich dieser Fächer an.
    Für mich als Atheist stellen sich diverse Fragen:

    • Was hat Religion an Schulen zu suchen
    • Gesetzt den Fall man wäre "gläubig":wäre es nicht sinnvoller, den Unterricht über andere Religionen zu besuchen um den eigenen Horizont zu erweitern. Warum will jede Glaubensrichtung ihren eigenen Unterricht.
    • Bestehen Bedenken, wenn im Ethikunterricht die gemeinsamen Werte aller Menschen unabhängig von ihrem Begläubnis vermitttelt werden sollen, das Fach Ethik entfällt aber bei Besuch einer religiösen Alternative, die ggf. konträre Vorstellungen vermittelt
    • Warum wird das nicht im Geschichtsunterricht behandelt
    • Verstecken sich andere Absichten dahinter, als man vordergründig annehmen sollte


    Es wäre nett von Euch, wenn Ihr mir auf die Sprünge helfen könntet und paar Denkanstöße geben würdet.

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    Original geschrieben von s-elch
    Der Kaisers-Supermarkt oder o2 hat nunmal ein anderes Geschäftsmodell mit anderen Kosten als Aldi oder fonic, die diese Vorteile weitergeben.


    Welches Geschäftsmodell hat denn o2?


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    Original geschrieben von harlekyn
    Mobiles telefonieren ist eine absolute Basisdienstleistung, die sich letztendlich nur ueber den Preis differenziert. Da ist kein Fuenkchen Premium dran.


    Eben, ich kenne niemanden, der wirklich "Fan/Botschafter" oder sonstwas seines Netzes ist. Die Leute haben, wie auch immer (gute Beratung/Zufall), bei einem Netz ihren passenden Tarif gefunden, sie sind also begeistert vom Tarif, aber nicht vom Anbieter. Kommt eine Alternative vom Wettbewerb hat es sich erledigt.


    Im übrigen halte ich die Premiumnummer für kaufmännisch nicht darstellbar. Man kann nicht Millionen von Kunden genau in dem Moment, indem sie es sich wünschen, mit Shoplern und paar Leuten in der Hotline entgegentreten. Ein falsches Wort/Mißverständnis/zu lange Wartezeit und Peng der Kunde hat die Faxen dicke und wird reinhauen ohne je irgendwelche positiven DBs oder sonstwas gebracht zu haben.