Beiträge von jof

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    Original geschrieben von bernbayer Ich kann mich erinnern da habe ich selbst für 10000 DM für 1 Jahr fest sieben Prozent Zinsen erhalten


    Tja, und ich kann mich erinnern, dass zu diesen Zeiten eine Baufinanzierung 10% Zinsen im Jahr kostete, anstatt wie heute 2,8%. Da stöhnten dann die Leute, dass das popelige Häuschen erst nach über 30 Jahren abbezahlt war, und dass währenddessen keinerlei Urlaub mehr drin war.


    Die aktuellen Niedrigzinsen kann man auch nutzen, um sich ein Häusle zu bauen. Und wer die Konditionen (Zinsbindung) auf 15 oder 20 Jahre festschreiben lässt, freut sich vielleicht in 5 oder 10 Jahren über das gute Geschäft bzw. hat inflationsbereinigt effektiv fast gar keine Zinsen gezahlt...


    Man kann auch im Kasino Roulette spielen. Bei Schwarz oder Rot ist die Chance fast 50%, dass man 100% Gewinn macht.


    Gruß Jörg

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    Original geschrieben von stanglwirt
    die rabattschutz-Tarife gelten immer nur, solange du bei der Versicherung bleibst.
    wechselst du, wird der reguläre schadensverlauf der neuen Versicherung mitgeteilt.


    Hier bräuchte man die komplette Formulierung aus den AGB bzw. den Wortlaut der "Rabattschutz"-Klausel.


    Es gibt die Variante, das die SF-Klasse steigt, aber der alte Beitrag zu zahlen ist. Das gilt dann nur für die aktuelle Versicherung, in der neuen zahlt man den zugehörigen SF-Beitrag.


    Es gibt auch eine Variante, dass die SF-Klasse NICHT steigt. Dann wird man auch bei der neuen Versicherung in diese SF-Klasse eingestuft.


    Wie bei allen Verträgen gilt: erst lesen, alles verstehen, bei Unklarheiten nachfragen, dann unterschreiben. Früher gab es für sowas den örtlichen Versicherungsvertreter. Heute will man aber "billig", und lässt diesen Schritt weg. Also muss man sich selbst um die Details kümmern...


    Viel Erfolg!


    Gruß Jörg

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    Original geschrieben von heathcliff06
    Mal etwas weiter gesponnen - ich habe das nicht vor, da ich vertraglich und nummerntechnisch gut versorgt bin, aber rein interessehalber - Vertrag mit guter Nummer online abschließen, sofort Nummer rausportieren und dann Widerrufsrecht geltend machen, ginge das wohl?


    Verquere Denkweise!


    Bessere Lösung: Vertrag abschließen, Anschlussgebühr und Geld für Nummer bezahlen, Vertrag kündigen (da monatliche Kündigungsfrist) und Nummer weportieren.


    Ggf. zwischendurch noch Dein Guthaben vertelefonieren.


    Kopfschüttelnde Grüße,


    Jörg

    Ich hätte eine Kiste fränkisches Landbier beizusteuern. Das mundet hervorragend.


    zum Thema: Gärtners Bekannte hat ja schon alles mit dem Händler geklärt. Sie kriegt auch den Stempel, und alle dürften zufrieden sein.


    Alle? Nein! Ein von unbeugsamen Menschen bevölkertes Telefon-Forum hört nicht auf, Widerstand zu leisten...

    Warum der Ölwechsel beim Lagerwagen jetzt sinnvoll sein kann, hatte ich ja geschrieben.


    Der Wagen meiner Frau soll übrigens auch nur alle 2 Jahre zum Ölwechsel, und dann Longlifeöl. Ich mache aber auch bei dem lieber jährlichen Öl- und Filterwechsel, allerdings mit einem preisgümstigen Standardöl.


    Gruß Jörg.

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    Original geschrieben von handyman1981
    Hast du den Werkstatt-Test bei auto mobil (VOX) gesehen?
    Manch eine freie Werkstatt füllt irgendein Öl aus ihrer 100 Liter Box ein.
    Nach dem Motto:Wird schon passen!


    Auch das gibt's - ist aber nicht die Regel. Für Vox und Co. natürlich besser, denn die wollen den Skandal, und nicht, dass die Werkstatt immer alles richtig macht.


    Am Motoröl wird übrigens viel Geld verdient. In Vertragswerkstätten sind Nettopreise von rund 20€ pro Liter keine Seltenheit. Auch freie Werkstätten verdienen am Öl (was ja nicht verwerflich ist, da keine Firma davon leben kann, Dinge zum Einkaufspreis zu verkaufen).


    Gut = teuer und billig ("Baumarkt") = schlecht gilt leider nicht. Der Ölmarkt ist ein riesiges Geschäft, wo jeder verdienen möchte. Und aggressive Werbung suggeriert dem Kunden, er bekommt "etwas besseres" oder "tut seinem Motor etwas gutes".


    Jeder hat übrigens die Möglichkeit, mit dem Werkstattleiter/Kundendienstberater zu sprechen, welches Öl sie standardmäßig einfüllen, und welches ggf. die billigere "Hausmarke" ist. Oder wie oben bereits erwähnt, das Motoröl selbst mitbringen. Das spart dann 40...80 Euro, und dafür kann man mit der Holden lecker essen gehen.


    Mit einem Blick ins Wartungsheft (oder die Betriebsanleitung) erfährt man die herstellerspezifische Vorgaben an die Viskosität und die Freigabe, z.B. Viskosität 5W-40, Freigabe nach Mercedes-Norm 229.1.


    Mit diesen Parametern kann man sich im Baumarkt oder örtlichen Autozubehör ein günstiges Öl wählen (oder aber auch ein sehr teures), und braucht sich keine Gedanken zu machen, etwas "schlechtes" oder "falsches" zu tun.


    Wenn also Gärtners Bekannte ein wenig sparen will, bringt sie auch noch ihr eigenes Öl mit. Aber irgendwo hört die Pfennigfuchserei auch auf - sie hat sich eben ein fast neues Auto gekauft, was in drei Jahren nur noch die Hälfte von heute wert sein wird. Das ist die Relation...


    Gruß Jörg

    Naja, jetzt mal einen Gang runterschalten bitte.


    Die Dame hat ein fast neues Auto von einem Händler gekauft, mehrfach über das Thema Inspektion gesprochen - da steht man sich doch jetzt nicht wie Freund und Feind gegenüber.


    Der Händler meint, eine Komplettinspektion macht (noch) keinen Sinn - da gebe ich ihm einerseits Recht, andererseits schadet es auch nichts, jetzt nochmals einen Ölwechsel zu machen, da davon auszugehen ist, dass die 30km Fahrleistung hauptsächlich vom Rangieren im Hof herrühren, und der Motor vielleicht des öfteren auch mal im Stand vor sich hin tuckerte.


    Dadurch kann (nicht muss!) es zu Ölverdünnung kommen, oder zu Alterungserscheinungen im Öl. Zündkerzen, Luft-/Innenraumfilter und den Kram kann man so lassen.


    Auch ein Schmierdienst kann nach einem knappen Jahr nichts schaden, weil das einstmals frische Fett (Tür-/Haubenscharniere, Schiebedach) schon verharzt sein könnte.


    Des weiteren ist es nicht verkehrt, auch die Batterie mit einem elektronischen Kleinlader auf 100% vollzuladen, weil die ggf. nur noch zu 30% oder weniger voll ist - das schafft eine Lichtmaschine normalerweise nicht von alleine.


    Der Händler kennt sich anscheinend mit der Herstellergarantie seiner Marke nicht aus - seltsam, aber nicht unüblich.



    Mein Vorschlag: Sie geht zum Händler, erzählt ihm von dem Telefonat mit dem Hersteller (dann erkennt hoffentlich auch der Händler die Problematik) und verlangt zumindest, dass er das Serviceheft stempelt.


    Auch um einen kostenlosen Ölwechsel plus Schmierdienst könnte sie noch bitten, aber (wie alle anderen schon gesagt haben) ist das im Nachhinein schwierig, weil der Händler sagen wird, dass sie den Wagen ja schon mit einem enormen Rabatt bekommen hat.


    Eine Komplettinspektion nach Herstellervorschrift besteht ja zum größten Teil aus Sichtkontrollen, die der Händler ohnehin im Zuge der Übergabe durchgeführt haben sollte.


    Fragen kostet ja erstmal nichts. Viel Erfolg!


    Gruß Jörg