Beiträge von jof

    Timba: es ging mir um die Problematik "zahle Summe X sonst gehe ich zur Polizei". Benjamin hat das zwar anders formuliert, aber so ein Satz ist schnell raus.


    @karpi: was soll denn der Satz "es kam zu einer Berührung"? Das Protokoll soll den Sachverhalt darstellen, und wenn A dem B rückwärts draufgerollt ist, dann ist das eben so zu protokollieren. Ein Schuldeingeständnis wäre "ich bin schuld weil ich draufgerollt bin".


    3. Möglichkeit: Die Delle einfach eine Delle sein lassen, und sich keinen Kopf mehr drum machen. Erst recht, wenn das Auto schon älter ist und weitere Dellen hat. Das mit dem Zurückrollen kann jedem Mal passieren, und vielleicht ist der Verursacher froh, wenn kein Trara gemacht wird.


    Gruß Jörg

    Vorsicht, das könnte als eine Art "Nötigung" ausgelegt werden.


    Der normale Weg ist: Schaden beziffern lassen, z.B. durch Kostenvoranschlag einer Werkstatt, und dann den Schaden beim Verursacher geltend machen. Mostwanted hat's bereits erwähnt.


    Gut wäre gewesen, wenn ihr beide ein kleines Protokoll (kein Schuldanerkenntnis!) gemacht hättet, z.B.:


    Name, Kennzeichen, Fahrer mit Anschrift, Fahrzeug A


    Name, Kennzeichen, Fahrer mit Anschrift, Fahrzeug B


    Ort: Kreuzung X-Weg mit Y-Allee


    Datum, Uhrzeit


    Sachverhalt:


    An der roten Ampel XY rollte Fahrzeug A rückwärts auf das stehende Fahrzeug B. Hierbei sind eine Delle im Kennzeichen und in der Stoßstange von Fahrzeug B entstanden. An Fahrzeug A sind äußerlich keine Schäden erkennbar.



    Beide unterschreiben und gut ist. Dann hast Du was in der Hand und kannst Dir überlegen, was Du wie geltend machst. Dazu kann dann auch gehören, dass der Verursacher Dir 'nen Fuffi in die Hand gibst und Du mit Deiner Frau lecker essen gehst.


    Gruß Jörg

    Zitat

    Original geschrieben von raimerik
    Nicht so schnell aufgeben - nachhaken!


    Prinzipiell gebe ich Dir Recht - aber ich habe keine Lust dazu.


    Ich bin Firmenkunde und habe mit Beginn des Jahres angefangen, auf Vodafone umzustellen (aktuell 3 Original-Vodafone-Verträge). Mir geht es hier weniger um die tatsächlichen 5€ im Monat, die sind für die Firma vernachlässigbar, sondern es geht ums Prinzip.


    Von (m)einem Geschäftspartner - egal in welchem Bereich - erwarte ich ein gewisses Maß an Professionalität. Fehler sind menschlich und werden auch akzeptiert, aber Vodafone geht dermaßen stümperhaft vor, dass ich künftige Verträge anderswo abschließen werde. Gerne wieder bei Drillisch (und im Vodafone-Netz).


    Die allererste Rechnung ist bis heute nicht nachvollziehbar (aber wegen 4 Euro mache ich deswegen kein Fass auf, da ist mir meine Zeit zu schade). Dann kamen Rechnungen nicht an (Vodafone meldete sich per SMS mit der Bitte um Mitteilung der "neuen Adresse" - die hat sich aber seit 10 Jahren nicht geändert), plötzlich hat Vodafone selbständig von Papierrechnung auf Onlien-Rechnung umgestellt, kurze Zeit später hat irgendjemand bei Vodafone unsere hinterlegte Rechnungsanschrift angepasst, und sowohl bei der Firmierung als auch beim Straßennamen Rechtschreibfehler eingebaut, die selbst meinem 10-jährigen Sohn aufgefallen sind - sowas ist doch peinlich!. Die Rechnungen sind kompliziert aufgebaut, so dass ich sie mehrfach lesen muss, um alles zu verstehen. Und auf eine angefragte schriftliche Aufschlüsselung der Gebühren und der gebuchten Rabatte für den LTE-Tarif warte ich immern noch.


    Die unterschiedlichen Aussagen zum Vodafone-Vorteil bringen das Fass nun zum Überlaufen, erst recht wenn ich bedenke, welches Chaos entstanden wäre, wenn ich den VF-Vorteil hätte einbuchen lassen (da ich ja den Gesprächstarif NICHT verlängern möchte). Selbst linea, die im Forum immer durch besondere Hilfsbereitschaft auffällt und so manches Ding wieder glattbügelt liegt ja anscheinend falsch.


    Also habe ich als Konsequenz gerade ein Schreiben aufgesetzt, mit dem ich die vorhandenen Vodafone-Verträge zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündige.


    Auch wenn es anderswo ein paar Euro teurer sein sollte, juckt mich das nicht - die Zeiten, in denen eine kleine Firma signifikant bei den Telefonkosten sparen kann, sind ohnehin vorbei.


    Da zahle ich lieber ein paar Euro im Monat mehr, dafür stimmen aber Leistung und Service. Mit dieser Einstellung bin ich die letzten Jahre gut gefahren, egal ob es um Computer, Mobilfunk, Angestellte oder ums Essen im Restaurant ging.


    Danke fürs Lesen,


    Gruß Jörg

    Zur Ergänzung des Kuddelmuddels hier die Antwort eines Vodafone-Mitarbeiters im Vodafone-Kundenforum:


    Quelle: https://forum.vodafone.de/t5/T…l-Kombination/td-p/544018



    Ich war viele Jahre sehr zufriedener Drillisch-Kunde, vom Vertragsabschluss bis zur Kündigung lief dort alles einwandfrei und professionell. Vodafone erscheint dagegen eher wie ein "Saftladen".

    Wenn ein Instrument wie der VF-Vorteil, was eigentlich zur Kundenbindung dienen soll, für solch einen Ärger, Verwirrung und Aufwand sorgt, läuft doch irgendwas falsch.


    Vielen Dank an dieses Forum und an das Vodafone-Kundenforum fürs Herausarbeiten der richtigen Antwort. Die VF-Hotline hat das leider nicht gepackt.


    Gruß Jörg

    Arbeitgeber sind die allerschlimmsten (da können nur noch Vermieter mithalten)! Beanspruchen den Menschen die meiste Zeit des Tages, und wollen (außer ein paar lausigen Kröten) nix bieten.


    Und wenn die Arbeitnehmer schon die Mittagspause dort verbringen müssen, dann soll der AG bitteschön auch für entsprechende Unterkünfte sorgen und Rücksicht auf die Mitarbeiter nehmen.


    Selbstverständlich sind mehrere Pausenräume vorzusehen, an denen sich die Mitarbeiter treffen können, wie sie lustig sind. Um den Bedürfnissen gerecht zu werden, muss der Mitarbeiter zwischen mehreren Räumen wählen können:


    In einem Raum hat absolute Ruhe zu herrschen, damit sich der Mitarbeiter während seiner Pausen entspannen kann. In einem anderen Raum darf auch geredet werden. Ein dritter Raum ist mit leiser Unterhaltungsmusik auszustatten, damit die Mitarbeiter ohne Freunde in der Firma sich während der Mittagspause nicht langweilen und depressiv werden.


    Durch geeignetes Aufsichtspersonal hat der AG sicherzustellen, dass die jeweiligen Räume adäquat genutzt werden.


    Aus religiösen Gründen ist ein weiterer, von den übrigen Räumen nicht einsehbarer Essraum nur für Frauen vorzusehen, der von Männern nicht betreten werden darf.


    Aus Gründen der Gleichberechtigung ist ein weiterer separater Raum vorzusehen, der nur von Männern, aber nicht von Frauen betreten werden darf.


    Ferner ist sicherzustellen, dass die separaten Räume für Männer und Frauen nochmals durch räumliche Trennung unterteilt werden in Bereiche in denen Schweinefleisch gegessen werden darf und in Räume in denen kein Schweinefleisch gegessen werden darf.


    Ferner ist ein Sportraum mit mindestens 6 verschiedenen Sportgeräten je 15 Mitarbeiter vorzusehen, damit insbesondere Mitarbeiter mit sitzender Tätigkeit keine Gesundheitsschäden davontragen, und sich während der Pausen bewegen können.


    Aufgrund der potentiellen Verletzungsgefahr ist seitens des Arbeitgebers je Sportgerät ein qualifizierter Trainer vorzusehen, und der Sportraum ist ständig durch ein hierfür abzustellendes (und vom AG zu bezahlendes) Mitglied des Betriebsrats zu überwachen.


    Für den Sport (und eventuelle Verletzungen) während der Arbeitszeit haftet der Arbeitgeber vollumfänglich.


    Das Mittagessen für die Pausenräume ist seitens des Arbeitgebers dem Arbeitnehmer zum Selbstkostenpreis zur Verfügung zu stellen. Es muss mindestens 2 Fleischgerichte zur Auswahl geben, 2 vegetarische Gerichte, 2 vegane Gerichte sowie 2 Gerichte ohne Schweinefleisch geben. Alle Gerichte sind in ausreichender Anzahl vorzuhalten.


    Der Mitarbeiter muss sich schließlich wohl fühlen in seiner Firma!



    Wer Ironie findet, mailt die am besten zu Pitter, der sammelt die nämlich.


    Gruß Jörg

    Zitat

    Original geschrieben von fiestaforever (...)
    - (neu) Abruf der Mailbox kostenlos.


    Letzteres entwickelt sich, je mehr ich darüber nachdenke, immer mehr zum K.O.-Kriterium. Wenn das Handy nur in der Ecke liegt und gelegentlich jemand darauf anruft, wird er ziemlich wahrscheinlich auf der Mailbox landen. (...)


    Sind die Mailboxkosten nicht praktisch vernachlässigbar...? Für den Gegenwert eines Bieres (3,60€) kann ich bei 9ct. 40 Minuten mit der Mailbox quatschen...


    Oder die Mailbox deaktivieren.


    Gruß Jörg

    Immer, wenn ich solche Diskussionen lese, komme ich zu dem Schluss dass es ein (kleiner?) Mosaikstein ist, wieso immer mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in Rumänien oder Ägypten kein Arbeitnehmer darum schert. Wenn der Chef sagt Gruppe A nach links und Gruppe B nach rechts, dann ist das einfach so. Das Pausenbrot schmeckt auf beiden Seiten, und satt werde ich auch.


    Sorry für mein Unverständnis für die Arbeitnehmer in dieser Situation.


    Gruß Jörg