Beiträge von jof

    Warum sollten Kleinreparaturen nicht dem Mieter "zugeschoben" werden? Der wohnt schließlich da und nutzt die Sachen entsprechend ab.


    Auch ich würde meine Haftpflichtversicherung informieren, aber zunächst darum bitten nicht tätig zu werden, und die Forderungendes Vermieters abwarten. Wenn es damit getan ist, dass jeder in der WG 50 € oder so dazugibt, würde ich mir den Aufwand (und das Risiko) der Haftpflicht nicht antun...

    Korrektes Vorgehen wäre wohl gewesen, den Vermieter aufzufordern dss Wasserhahnproblem zu lösen. Ich wäre als Vermieter auch nicht begeistert, wenn irgendwelche Jungs mit Halbwissen anfangen rumzubasteln.


    Und als Vermieter hätte ich genau so wenig Lust, mich mit der Haftpflichtversicherung herumzuschlagen - nur mal als weiteren Denkanstoß.

    Wenn man den Mut hat Verantwortung zu übernehmen, dann legen die WG'ler zusammen und kommunizieren gegenüber dem Vermieter, dass sie den angerichteten Schaden übernehmen. Wenn der Vermieter fair ist, lässt er die marode Installation reparieren und beteiligt die WG nur in geringem Umfang (oder verzichtet sogar ganz).


    Wer es von vorneherein darauf anlegt, sich rauszureden und versucht dem Vermieter alles aufs Auge zu drücken sollte damit rechnen, dass auch der Vermieter "auf stur" schaltet und versuchen wird, dem Schädiger "alles" in Rechnung zu stellen.

    Mir ist das schon klar, aber nicht jeder "will" eben ein "altes Auto".


    Ich wollte nur nochmals herausarbeiten, dass der Faktor "Benzinverbrauch" häufig überbewertet wird.


    Ferner wird als Bezugsgröße immmer wieder "Liter pro Kilometer" verwendet, viel wichtiger sind aber "Liter pro Jahr". Wenn ein Auto "nicht fährt" ist der Benzinverbrauch gleich Null. Ein individuelles "Fahrtenvermeidungssystem" ist vielleicht sinnvoller als der Versuch, den Durchschnittsverbrauch auf ein paar Zehntel hinter dem Komma zu drücken...


    Meine Meinung!


    Gruß Jörg

    Zitat

    Original geschrieben von Bigbamboo
    Wenn ich diesen Thread so verfolge, weiß ich schon, warum mich neue Autos so gar nicht mehr reizen.


    Der ADAC gibt für den 218i Active Tourer Gesamtkosten von 621 €/Monat bzw. 49,7 Cent/km (bei 15tkm p.a. und 4 Jahren Haltedauer) an.


    Allein der Wertverlust ist mit 350 € pro Monat 3x so hoch wie die Betriebskosten (112 € p.M. = Sprit + Wagenwäsche/-pflege).


    Da spielt der halbe oder ganze Liter pro 100 km (bei einer Fahrleistung von 1.250 km pro Monat wären das 0,5...1,0 Liter/100km x 1.250km x 1.30 € = 8...16 € pro Monat) eigentlich gar keine Rolle mehr...



    Ein 20 Jahre alter Wagen, gekauft für 2 - 3.000 € und mit einem Mehrverbrauch von 5 Litern (im Vergleich zum Neuwagen), kostet im Monat rund 80 € mehr an Sprit. Der Wertverlust ist vernachlässigbar, also hat man - wenn man nur den Wertverlust des Neuwagens berücksichtigt, etwa 250 € p.M. = 3.000 € pro Jahr zur Verfügung für Reparaturen des Altwagens.


    Aus eigener Erfahrung rechne ich für zeitwertgerechte Reparaturen eines 20 Jahre alten Autos in einer freien Werkstatt im Schnitt mit 1.000 € pro Jahr.


    Einfach mal so zum Nachdenken.


    Grüße, Jörg