Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Viel wird man da aber von der Freizeit nicht mehr haben - es ist ja nicht nur die Zeit sondern auch die Anspannungen zwei Pruefungen schaffen zu muessen.
Doch, doch. Meine Frau hat solch eine Ferienfahrschule gemacht, das ist einigermaßen entspannt aber doch intensiv. Eine Art Internats- bzw. Seminaratmosphäre, 8- oder 9-Stunden-Tag (inkl. Mittagspause), da kann man abends noch ein Bierchen trinken gehen oder sich anderweitig entspannen (oder weiter Theorie lernen, je nach gusto). Der Austausch mit den anderen ist auch nicht verkehrt.
Zitat
Denke in einer normalen Fahrschule ist es am entspanntesten und man lernt auch mehr - weil je schneller man etwas lernt desto schneller vergisst man es auch wieder 
Sehe ich komplett anders.
Zitat
Original geschrieben von toyboy @ Nokia6233
ich wundere mich das so ein Mist überhaupt erlaubt wird....
:confused:
man hat doch als "blutiger" Anfänger zuerst schonmal genug damit zu tun das Fahrzeug zu bedienen und dann grade auf der Fahrbahn zu halten, mal abgesehen vom kennen und beachten der Regeln...
und das Fahrschulen jemanden ohne bestandene Theorie hinters Steuer lassen ist eigentlich schon daneben und imho Geldschinderei (da werden oft wegen mangelnder Kenntnisse mehr Stunden gefordert)
Wieso sollte das "daneben" sein? Es sitzt doch ein Fahrlehrer daneben, und der Fahrschulwagen hat Doppelbedienung. Mir ist auch nicht bekannt, dass Fahrschulwagen die Unfallstatistik anführen.
Die grundsätzlichen Verkehrsregeln (Vorfahrt, etc.) sollte doch jeder bereits kennen. Und einen Bremsweg ausrechnen muss ich als Fahranfänger am Steuer auch nicht. Theorie und Praxis parallel hat sich seit Jahrzehnten bewährt.
Zitat
Ok, mein Papa hatte 1955 auch nur 6 Std. an einem Tag
....aber damals waren auch nicht soviele Autos im Gegenverkehr :p
Tja, dafür durfte man damals beim Schalten doppelt kuppeln (und beim Runterschalten zwischen dem doppelten Kuppeln auch noch Zwischengas geben), es gab weder Servobremse noch Servolenkung - von der Fahrzeugbedienung her war das in den 50ern doch eine andere Hausnummer.
Der von Dir erwähnte "Gegenverkehr" ist doch kein Argument für das Bestehen einer Fahrprüfung...
Nochmals mein Fazit: den 7-Tage-Kurs sollte man sich dann geben, wenn man nicht bei Null anfängt, sondern sowohl in der Theorie als auch in der Praxis (= Fahrzeugbedienung) Vorkenntnisse mitbringt.
Eine Ferienfahrschule (2...3 Wochen, besser 3 wie 2) halte ich auch ohne Vorkenntnisse für ausreichend, um den Lappen zu bekommen. Dank intensiver, konzentrierter Ausbildung bekomme ich eine gute Grundlage für die Fahrprüfung.
Meine Meinung.
Gruß Jörg