Wat zwar nicht direkt angesprochen, aber:
ZitatOriginal geschrieben von schmidt3
Wir könnten ja die Frage diskutieren, warum Du der Ansicht bist, daß es sich aus der Tatsache, daß die JF ein Interview mit de Benoist veröffentlicht hat, eindeutig ergibt, daß es sich bei der JF um ein "braunes" Blatt handelt.
Wenn jemand nach eigenem Denken unberechtigt in den Verdacht kommt, als "braun" oder "rechtsextrem" o.a. zu gelten, so ist es relativ einfach, dies zu einem großen Teil auszuräumen:
- Man bekennt sich zu demokratischen Grundsätzen und klar zu den Menschenrechten (!)
- Man beurteilt selbst öffentlich eindeutig zur NS-Vergangenheit und zu neofaschistischen/rechtsextremen Bewegungen.
- Man grenzt sich eindeutig von solchen Bewegungen ab.
Kann ich bei der JF nicht finden - dann würde man sich von den eigenen Lesern abgrenzen. Man lese mal Leserkommentare bei der JF, dann wird vieles klar ![]()
Stattdessen:
ZitatVielleicht könntest Du ja - am besten unter Bezugnahme auf genanntes Interview - erläutern, warum Du der Ansicht bist, daß es sich bei ihm um einen "Nazi", nicht aber etwa um einen "Faschisten" oder - was viele sagen würden - einen "Neuen Rechten" handelt.
Und dass damals Rechtsradikale aus der NPD heraus sich eben wegen größerer Erfolgschancen umbenannt haben in "Neue Rechte", ist klar?
Zudem: viele und auch ich nennen ihn "ehemaliges Mitglied einer rechtsterroristischen Vereinigung", "Neofaschist". Der Verfassungsschutz mehrerer Länder bezeichnet ihn als "rechtsrextrem".
Und apropos genanntes Interview. Das war nur ein Beispiel für das Bieten eines Podiums. Dass Alain de Benoist in der JF bzw. dem Verlag schon mehr als Autor geschrieben hast, weißt du als ja sicher ...