Beiträge von rajenske

    Ok, hätte mich anders ausdrücken sollen:
    Besser nur "Konfrontation". Gespalten werden sollen eher die Menschen, das hätten die Terroristen gerne. Sie versuchen, mit ihren Aktionen möglichst vel zu erreichen, quasi als Katalysator. Darum geht es Terrosristen ja immer.


    Das sollte man nicht mitmachen oder fördern.

    Robert hat das doch recht gut erklärt:

    Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Das hat sie nicht getan, sogar im Gegenteil - in fast allen Berichten wurde darauf hingewiesen, dass nicht nur Rechtsextremisten mitlaufen. Was die Presse aber getan hat: Sie hat aufgedeckt, wer sich unter den Organisatoren der Pegida-Demonstrationen so Unappetitliches tummelt - und das ist genau die Aufgabe von Printmedien: recherchieren. Eigentlich muss man der Presse daher dankbar sein, dass sie den Teilnehmern, die eher aus bürgerlich-konservativen Kreisen kommen, zeigt, woran diese eigentlich mitmachen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass von den Organisatoren dann schnell das 'Lügenpresse'-Geschrei skandiert wurden.


    Ein "Zerrbild" wäre es etwa, wenn die Presse verschweigen würde, wer teils solche Demos organisiert.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    18000 Demonstranten mit Mördern gleichzusetzen ist alles andere als seriös.


    Das liest du aus dem Artikel der FAZ? :confused: (Hervorhebung im Zitat von mir)


    Ich sehe es eher umgekehrt: Pegida hilft den terroristischen Organisatoren leider bei deren Ziel, eine Spaltung und Konfrontation "Westen" <->"Islam" herbeizuführen.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    "Vermeintlich" bedeutet im Übrigen, dass jemand es nur so wahrnimmt, obwohl es tatsächlich gar nicht so ist.


    Christian hat es gut erklärt, ergänzendes Beispiel:
    Justiz: Soll der Verfassungsschutz vermeintliche Neonazis wie den Richter Maik B. googlen? - Nachrichten Bayern - Augsburger Allgemeine


    Nach der Logik von Printus sagt die Zeitung also hier, der Richter wäre also "tatsächlich gar nicht" Neonazi? Ich hoffe, das verdeutlicht es nochmal ...

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Tatsächlich geht es vielen Demonstranten aber um mangelnde Integration, soziale Probleme, Kriminalität (exorbitant höherer Ausländeranteil als Ausländer in der Gesamtbevölkerung - und das nicht nur bei Straftaten wie illegalem Aufenthalt, die naturgemäß nur Ausländer begehen können, sondern auch und besondern bei Raub- und Gewaltdelikten) sowie Spielregeln bzw. Gesetzen wie ein Zuwanderungsgesetz.


    Wenn einige dieser Veranstaltungen von Leuten organisiert werden, die von rechtsextremen, verfassungsfeindlichen Organisationen in der Vergangenheit kommen, darf man noch mehr Intentionen bei diesen vermuten.

    Da kommt es drauf an, dass mit "Typus" wie du sagst eine Verhaltensweise gemeint ist.


    Wäre eine ethnische oder religiöse Gruppe pauschal gemeint, darf man sich nicht wundern, sich im braunen Fahrwasser wiederzufinden. Und sowas findet sich hier im Thread leider schon.

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Der Terror verlagert sich aber immer mehr in Gewalt von Einzeltätern, siehe Sydney und Paris womit es doch irgendwie zum Thema passt! :D


    Soweit ich gelesen habe, wurden die Täter in Paris von Al-Qaida ausgebildet. Ob das stimmt, wird sich wohl noch rausstellen.
    Der Täter in Sydney war ein Terrorist, der sich mit IS identifizierte. Das war keine losgelöste Einzeltat.

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    (..) Aber ich wäre nie auf die Idee mit Gewalt, Mord ect. darauf zu reagieren.


    Das geht 99,9 % so. Normal.


    Über Gründe von Gewalt gibt es genügend Studien. Wobei es hier im Thread eigentlich um Terror geht, nicht um Gewalt von Einzeltätern um uns rum oder organisierte Kriminalität.

    Zitat

    (..) weil die Eltern der Meinung sind das Sie sich über das deutsche Schul und Wertesystem hinwegsetzen können sind nur ein paar Beispiele wie sich Gruppen selbsts ausgrenzen und dann automatisch sich in der Ausgrenzungsrolle wiederfinden.


    Rate mal, welche Eltern welcher Herkunft gerne sofort zum Rechtsanwalt laufen, weil ihnen das Wertesystem bzw. die Regeln in der Schule nicht passen ...:D


    Aber du hast Recht: OT

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Die Gastarbeiter in der DDR hießen Vertragsarbeiter, (..)


    Ja, aus deinem Link:

    Zitat

    In der DDR wohnten die Vertragsarbeiter während ihres Aufenthalts in getrennten Wohnheimen, meist von DDR-Betrieben eingerichtet und deutlich abgetrennt von den DDR-Bürgern.


    Oder letzter Satz im Zitat im Beitrag von FRANKFURT:

    Zitat

    Original geschrieben von FRANKFURT
    "Eine Integration dieser Arbeitskräfte in die DDR-Gesellschaft, welche häufig nur unzureichend Deutsch sprachen, war nicht angestrebt und fand nur in den seltensten Fällen statt."


    (Quelle)


    Danke.


    So berichten es mir auch Freunde aus Sachsen.

    Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    Es ist erschreckend wie nationalistisch und rechts-denkend doch ein nicht unerheblicher Teil von TT-Mitgliedern zu sein scheint.


    Das Problem wird eher gern pauschal als "Man sieht sich nicht rechtsextrem, verwendet aber dementsprechende Formulierungen" zusammengefasst.


    So einfach ist es dann aber doch nicht. Gerade etwa in den östlichen Bundesländern hat es keine lange Geschichte mit z.B. "Gastarbeitern" oder gelerntem Zusammenleben mit Menschen verschiedener Kulturen (eben auch und vor allem islamischer) gegeben. Dazu geht es den Leuten immer noch wirtschaftlich schlechter als im Westen.


    Und trotzdem und gerade deswegen ist gerade dort, wo es kaum Ausländer oder wie hier im Beispiel Muslime gibt, die schon optisch "anders" sind, die Angst und die Fremdenfeindlichkeit größer. Man braucht eine Zielscheibe.


    Es ist übrigens kein Zufall, dass Reiseführer gibt, die z.B. farbige Touristen davor warnen, überall in Ostdeutschland herumzureisen. Soweit ist die Wahrnehmung im Ausland schon länger.


    Ganz allgemein (jetzt nicht speziell bezogen auf diesen Thread) ist aber auch schon länger bekannt, dass die "rechte Szene" strategisch stark auf soziale Netzwerke setzt, auch Foren.

    Zitat

    Original geschrieben von peterdoo
    Wie man in einem italienischem Forum lesen konnte, kann man sich für Vodafone IT Prepaid SIMs im Vodafone Store kostenlos 4G/LTE für 6 Monate aktivieren lassen:


    "saremo lieti di farti provare la nostra rete 4G attivandoti una prova gratuita della durata di 6 mesi sulla tua ricaricabile Voce, per la navigazione su Smartphone. Ti aspettiamo in un nostro Vodafone Store."


    Dann kann man mit der Europasim auch LTE in den Vodafone Netzen in Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Rumänien verwenden.


    Hallo, wie sieht es inzwischen für unsere mehrere Jahre alten Karten mit 4G/LTE aus? Irgendeine Chance?


    Der italienische Vodafone Store ist übrigens unerreichbar für mich ;)