Beiträge von rajenske

    Das ist niemand "aus den eigenen Reihen" der Muslime allgemein gewesen, auch wenn die Täter den Islam als Vorwand verwenden. Und natürlich äußern sich "Verbände" so. Richtig so.


    Und es gab auch aktuell bereits zwei Anschläge auf muslimische Einrichtungen in Frankreich, glücklicherweise ohne Verletzte. Diese Täter sind auch nicht aus "Reihen der Nichtmuslime". Eher üble Idioten, die den von den Terroristen gewollten Kampf der Kulturen angenommen haben.



    Weiter geht es:
    Nach Anschlag auf "Charlie Hebdo": Deutsche Muslime planen Kundgebung gegen den Terror:
    http://www.spiegel.de/politik/…kundgebung-a-1011926.html

    Mein Eindruck ist, dass User Temposünder gerne hier im Forum seltsame provozierende Beiträge schreibt - möglicherweise um irgendeine Art von "Spaß" am darauffolgenden verbalen Gemetzel zu haben (oder sonstige Motivation, ich kann es nicht nachvollziehen).


    Am besten ignorieren.

    Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Aber was ist mit den Klerikalfaschisten der anderen Seite?


    Hmm, der Begriff passt mMn nach nicht, aber ich weiß was du meinst.


    Ein Problem ist die Verknüpfung von Staat und Religion in einigen Ländern, immer übel.


    Nicht hilfreich, dass etwa durch USA selbst in der Vergangenheit in einigen Ländern diese terroristischen Zustände gefördert wurden, etwa im Irak durch die Auflösung der irakischen Streitkräfte und die Politik gegen die Sunniten. Das hat man ja inzwischen auch in den USA begriffen, dass das nach hinten losgegangen ist.


    Man könnte ja mal überlegen, ob es eine Zusammenarbeit mit al Assad gegen den Terror geben könnte.

    Aber es ist schon pervers: Der Hauptterror der IS findet ja woanders statt. Hierher wegen dieses Terrors gekommmene Flüchtlinge stehen nun wegen ihrer Religion selbst mit anderen Mislimen am Pranger...


    Das Hauptproblem neben allgemeinem Entsetzen war gestern im Gespräch mit muslimischen Bekannten die Vorbehalte gegen ihre Religion und ständiger Rechtfertigungszwang. Genau wie hier einige im Thread mal eben vordergründig verbal drauf gegangen wird.


    Und ja klar, müssen die mit leben. Tun sie auch.


    Aber mit den Leuten, die hier und anderswo eben den o.g. Kampf der Kulturen fördern, wird es schwer im Kampf gegen Terror.

    Pitter: Weil sie am Aufhänger "gegen islamischen Extremismus" angeknüpft wird und so zunächst vordergründig auf Zustimmung stoßen kann - bis jedoch die weiteren Gedankengänge kommen.


    Ich weiß aber nicht, wie du dir "entsprechenden Umgang" vorstellst. Es gibt ja recht viele, die sich - im demokratischen Rahmen - offen gegen diese mehr minder unterschwelligen Fremdenfeindlichkeit (oder Religonsfeindlichkeit meinetwegen) stellen.

    Zitat

    Original geschrieben von hottek
    also ehrlich, eine Kurdendemo als Demo von Muslimen gegen Terror zu bezeichnen, ich weiss nicht...


    Klar, das sind auch Muslime allerdings ist bekannt dass sich diese noch nie ausstehen konnten.


    Tja, hier erwarten aber einige, dass das an Religionzugehörigkeit festgemacht wird. Und ich hab schon extra vorsichtig "mitorganisiert" geschrieben ;).


    Man könnte meinen, der Postillon habe übrigens hier mitgelesen ;):
    Der Postillon: Anschlag auf Charlie Hebdo ganz großartig für Islamisten und Islamhasser
    (Vorsicht, Satire ... sicherheitshalber ...)


    Aber die Taktik der Terroristen geht teils auf. Ein paar gezielte Anschläge, und schon machen einige Leute genauso, das, was die Terroristen wollen:
    Sie wollen einen Kampf der Kulturen und Religionen. Und genau in diese Richtung bewegen sich einige in Deutschland. Auch hier im Thread und auch bei Pegida u.ä.
    Traurig, wie es die Terroristen "geschickt" schaffen, dass sich Leute heutzutage menschenverachtend und respektlos verhalten gegenüber den Mitmenschen im eigenen Land verhalten


    Stattdessen sollte man sich im Kampf gegen den Terrorismus zusammenschließen. Eigentlich...

    Zitat

    Original geschrieben von Frank
    Ich sehe bis heute keine Demos der Muslime gegen Gewalt und dass sie sich damit distanzieren.


    Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Hat noch keiner eine Demo gegen Terror veranlasst?


    Demonstrationen gegen terroristische Gruppierungen gibt es allgemein selten. Die eigene Regierung muss ja nicht im Grundsatz überzeugt werden.


    Hier aber etwa gegen IS-Terror (mitorganisiert von Muslimen...):
    http://www.stuttgarter-zeitung…35-a2ad-909899d555a8.html


    Und bitte noch einmal:
    Terroristische Anschläge ausgebildeter Mitglieder terroristischer (internationaler) Gruppierungen sind etwas anderes als kriminelle Gewalt von Einzeltätern in Deutschland


    Und wer von den Usern hier eine Demo gegen terroristische Anschläge machen will, bitte! (Das ist eben NICHT das, wogegen hier Stimmung gemacht wird.)

    Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Ich nutze extra keine Anführungszeichen da die Moslems bei uns auf arbeit heute in der Pause absolut nicht von sowas distanziert haben.


    Und daraus verallgemeinerst du was? :confused:


    Andere Muslime (auch die "bei uns auf Arbeit") reagieren anders:

    Zitat

    Der Rat der Muslime in Frankreich hat den Terroranschlag von Paris als "barbarisch" verurteilt. Die Tat sei ein "Angriff auf die Demokratie und die Pressefreiheit", schrieb die Organisation in einer Erklärung "im Namen der Muslime in Frankreich".


    http://www.abendzeitung-muench…d4-ac11-a4530724de95.html


    a101:
    Sinnfreier Bezug. Es geht hier um einen terrorisitischen Anschlag... :rolleyes: