Beiträge von fantomas

    Die dargestellte Vorgehensweise entbehrt für mich jeglicher Logik. Zwar handelt ein Verbrecher nicht notwendigerweise logisch, aber die hier skizzierte zielgerichtete Denkweise setzt ja gerade Logik voraus.


    Dass der Mann die Mutter kannte, heißt noch lange nicht, dass er auch die Schwester kennt. Die Mörderin war ja selbst eine Tochter der Verstorbenen und kannte den Mann auch nicht. Die Annahme, dass der Mann die Schwester kennt und dazu noch so gut, dass er auf ihrer Beerdigung erscheinen würde, ist rein spekulativ.
    Die Schwester selbst könnte doch am besten darüber Auskunft geben, wer der Mann ist, falls sie ihn kennt. Außerdem wäre es unwahrscheinlich, dass der Mann nicht zumindest einem Teil der Anwesenden bekannt ist, sinnvoll wäre es daher, diese zu fragen.


    Würde eine Frau für ein Date mit einem Unbekannten eine Verurteilung wegen Mordes riskieren? Wenn ja, scheint da keine große Geschwisterliebe vorzuliegen. Sie würde somit in den Kreis der Verdächtigen geraten. Wer aber in Verdacht gerät, wird mit den heutigen Mitteln der Kriminaltechnik auch mit hoher Wahrscheinlichkeit überführt. Ein Mörder kann eigentlich nur ungestraft davonkommen, wenn er gar nicht erst in Verdacht gerät, entweder weil er völlig fehlerfrei und spurenlos arbeitet (unwahrscheinlich) oder in keiner offensichtlichen Beziehung zum Opfer stand.

    Back to topic: Führerschein in USA.


    Das Folgende bezeiht sich auf Florida (Stand Februar 2004), die Bestimmungen in anderen Bundesstaaten können anders sein. Ob Florida aber, wie DUSA sagt, der einzige Staat ist, der Führerscheine an Besucher ausgibt, weiß ich nicht, meines Wissens ist das auch in anderen Staaten möglich, bin mir aber nicht sicher.


    Zum Erwerb eines Führerscheins muss man zunächst eine 5-stündige Schulung über Verkehrsrecht und die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr bei einer privaten Fahrschule absolvieren. Dann kommt die Theorieprüfung und der Sehtest, gefolgt von der praktischen Prüfung, zu der man das Fahrzeug und die Begleitperson stellen muss. Bei Bestehen erhält man einen provisorischen Führerschein, der endgültige wird innerhalb von 30 Tagen an die örtliche Adresse geschickt. In dieser Zeit erfolgt eine "background investigation" hinsichtlich früherer Verkehrsverstöße, Alkohol/Drogenmissbrauch, Straffälligkeit usw., aufgrund der der Führerschein eventuell versagt werden kann (z.B. auch bei rückständigen Unterhaltszahlungen).


    Die Gültigkeit ist definitiv auf die Dauer der Aufenthaltsgenehmigung beschränkt (bei visafreier Einreise sind das 90 Tage ab Einreise). Das hat seinen Grund nicht im Verkehrsrecht, sondern in der Tatsache, dass in USA der Führerschein auch als Ausweis gilt und man sonst einen legalen Aufenthalt vortäuschen könnte. Bei Wiedereinreise kann ein neuer Führerschein ohne erneute Prüfung ausgestellt werden.


    Personen unter 18 Jahren erhalten im ersten Jahr nur eine "Learner's License" (ab 15 Jahren erhältlich), mit der sie nur in Begleitung und nicht nachts fahren dürfen. Ausnahmen gibt es nur ab 16 Jahren für Fahrten zur Arbeitsstelle.


    Eine Gültigkeit des Führerscheins in Deutschland besteht nur, wenn der Wohnsitz (mit einem Touristenvisum, auch wenn es entsprechend verlängert wurde, lässt sich kein Wohnsitz begründen!) nachweislich für mindestens 185 Tage in USA bestanden hat (Abmeldung des deutschen Hauptwohnsitzes empfehlenswert). Außerdem muss es ein vollwertiger Führerschein (keine learner's license) sein und er muss natürlich noch gültig sein. Folglich muss auch das USA-Visum noch über den Zeitpunkt der Ausreise hinaus gültig sein, s.o.


    Keinesfalls kann ein in Deutschland gültiges Fahrverbot oder eine Sperrfrist mit einem ausländischen Führerschein umgangen werden.


    Bei der Umschreibung von USA-Führerscheinen in deutsche Führerscheine wird nach Bundesstaat unterschieden, ob in Deutschland eine Prüfung abgelegt werden muss oder nicht. Für Florida-Führerscheine gibt es keine Prüfungserleichterungen, es muss also die volle Prüfung abgelegt werden. Da außerdem Führerscheine für 16- und 17-jährige auch nach Ablauf des Lernjahres gewissen Einschränkungen hinsichtlich der Tagszeit unterliegen, könnten deutsche Behörden hier möglicherweise Probleme beim Umschreiben bereiten.

    Die Geschichte von den überbreiten Fahrstreifen in USA ist ebenso alt wie falsch, hält sich aber dennoch hartnäckig.
    In USA hat ein Fahrstreifen maximal 12 Fuß/3,65 m, auf deutschen Autobahnen sind es 3,75 m.

    visioneer: Wie lange dein Pass noch gültig ist, interessiert die deutschen Behörden nicht. Natürlich kannst du als Deutscher jederzeit einreisen, wenn dein Pass gültig ist, auch wenn er am selben Tag noch abläuft. Auch wenn dein Pass abgelaufen ist, kann man einem deutschen Staatsbürger die Enreise nicht verweigern, lediglich ein Verwarnungsgeld ist denkbar.


    Dass die meisten Staaten von Ausländern fordern, dass der Pass noch eine gewisse Zeit gültig ist, ist deren Sache und hat mit den deutschen Behörden nichts zu tun. Da das jedes Land für sich festlegen kann, gibt es je nach Land verschiedene Fristen, hier nur einige als Beispiel :
    Thailand: 6 Monate ab Einreise
    Hongkong bei Transit in andere LÄnder Südostasiens: 6 Monate ab Ausreise
    USA mit Visumpflicht: 6 Monate ab Ausreise
    USA ohne Visumpflicht: es reicht, wenn der Pass bis zum Ende des Aufenthalts gültig ist.

    Es gibt durchaus einen finanziellen Anreiz für die Netzbetreiber, das so zu handhaben:


    Ist die Mailbox ausgeschaltet und der Anruf kann wegen Netzüberlastung nicht durchgestellt werden, würde der Anrufer nur eine kostenlose Ansage erhalten.
    Es ist also besser für den Netzbetreiber, den Anruf bevorzugt durchzustellen, denn wenn jemand rangeht entsteht für beide beteiligten Netzbetreiber auch Umsatz.


    Ist die Mailbox eingeschaltet und es gibt einen Engpass im Netz, wird auf die Mailbox umgeleitet und es entsteht eine kostenpflichtige Verbindung. Später wird der Mailboxinhaber vermutlich zurückrufen und nochmal Umsatz generieren.


    Es gibt aber bei ausgeschalteter Mailbox auch den Fall, dass bei geringfügiger Netzüberlastung eine Warteschlange gebildet wird. Beim Angerufenen klingelt das Telefon, wenn man rangeht hören beide Gesprächspartner eine Ansage, dass der Anruf in Kürze durchgestellt wird. Im GSM-Netz ist das zwar selten, aber ich hatte den Fall schon ein paar Mal. Im alten C-Netz kam das übrigens sehr häufig vor, damals gab es ja auch noch keine standardmäßige Mailbox.

    Solange du einen gültigen Reisepass hast, musst du keinen Personalausweis besitzen. Es liegt also keine Ordnungswidrigkeit vor, wenn dein Perso abgelaufen ist.


    Wenn du weder einen Personalausweis noch einen Reisepass hast, ist das zwar genaugenommen eine Ordnungswidrigkeit, die aber nur selten geahndet wird, schon gar nicht wenn es sich nur um einen kurzen Zeitraum handelt.


    Ein Freund von mir musste mal 10 DM Verwarnungsgeld bei der Neubeantragung bezahlen, weil er 3 Jahre lang kein gültiges Ausweispapier besessen hat.


    Die sogenannte Ausweispflicht nach dem Bundespersonalausweisgesetz bezieht sich im übrigen nur auf die Pflicht, einen Ausweis zu besitzen , eine Mitführungspflicht gibt es in Deutschland nicht. (wurde hier schon mehrfach diskutiert).


    Eine Mitführungspflicht gibt es lediglich beim Grenzübertritt, und zwar auch bei Grenzen, an denen keine Kontrollen stattfinden (Schengen-Länder).

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du eine Abmeldung des Wohnsitzes im Sinne der Meldegesetze meinst (wegen Umzug ins Ausland)- die hat nichts mit der Staatsbürgerschaft zu tun. Natürlich bleibt ein Deutscher auch bei Wohnsitz im Ausland deutscher Staatsbürger, umgekehrt kann ja auch ein ausländischer Staatsbürger seinen Wohnsitz in Deutschland haben.


    Das Abmelden des Wohnsitzes ist einfach, man füllt das entsprechende Abmeldeformular aus, trägt darin seine Adresse im Ausland ein und gibt es bei seinem Einwohnermeldeamt ab bzw. schickt es per Post dorthin.


    Es gibt natürlich auch Leute, die ihren Wohnsitz gar nicht wirklich ins Ausland verlegen, sondern sich nur hier abmelden, um nicht mehr auffindbar zu sein. (Die Meldeadressen sind ja in Deutschland für jeden Adresswechsel nachvollziehbar, da jedes Meldeamt die Zuzugs- und Wegzugsadresse kennt).


    Einen Wohnsitz nicht angemeldet zu haben, ist eine Ordnungswidrigkeit im Sinne der Länder-Meldegesetze und hat natürlich auch sonstige Nachteile (kein Handyvertrag ohne Wohnsitz, keine Autozulassung, keine Lohnsteuerkarte usw.)
    Manche melden sich deshalb in ein Land ohne Meldepflicht ab (z.B. USA, GB), wo die Adressen nicht rückverfolgt werden können, später melden sie sich in einer anderen Stadt in Deutschland wieder an aufgrund Zuzug vom Ausland. So kann innerhalb Deutschlands der Adresswechsel nur mit großem Aufwand nachverfolgt werden.

    Trotz gutem Empfang kommt es bei mir immer wieder vor, dass Anrufe auf die Mailbox geleitet werden.


    Das Handy liegt in meinem Büro und hat allerbesten Empfang -Vollausschlag-. Trotzdem geraten immer wieder Anrufe auf die Mailbox, wenn ich die Umleitung bei Nichterreichbarkeit eingeschaltet habe.


    Schalte ich dagegen die Mailbox aus, habe ich noch nie erlebt, dass Anrufe verlorengehen. Weder erhalte ich SMS-Benachrichtigungen über entgangene Anrufe noch hat mir je ein Anrufer erzählt, dass er mich nicht auf Anhieb erreicht hätte. (Habe extra mal eine Zeit lang die Anrufer gefragt).


    Das Ganze führt bei mir zu der Vermutung, dass T-Mobile z.B. bei Netzüberlastung Anrufe zu Kunden, die die Mailbox eingeschaltet haben, gar nicht erst in eine Warteschlange einreiht sondern direkt zur Mailbox schickt.


    Ist diese Annahme realistisch oder doch etwas zu weit hergeholt?

    Die Eingabe des Zip-Codes (Postleitzahl) wird an manchen Zapfsäulen verlangt, um Mißbrauch von gestohlenen Karten vorzubeugen. Es werden nur Zip-Codes aus der Umgebung akzeptiert.


    Dies betrifft aber nur die direkte Zahlung an der Zapfsäule, an der Kasse in der Tankstelle kann man mit jeder Karte bezahlen, man muss allerdings vor dem Tanken die Karte (oder Bargeld) an der Kasse hinterlegen.


    Das Ganze beruht auf der Annahme, dass Benutzer einer gestohlenen Karte sich scheuen werden, in den Kassenraum zu gehen. Weiterhin werden wohl gestohlene Karten überwiegend nicht in der Gegend eingesetzt, wo der Besitzer wohnt. (So hat es mir jedenfalls eine Tankstellenangestellte erklärt).