Beiträge von fantomas

    Wenn jemand auf legale Weise einen Wohnsitz im Ausland annimmt und dieser nicht nur ein Scheinwohnsitz ist, kann man ihm doch nichts vorwerfen.
    Rechtswidrig handeln ja nur diejenigen, die den Auslandswohnsitz aus rein steuerlichen Gründen annehmen, dann aber doch die meiste Zeit (oder jedenfalls mehr als ein halbes Jahr) sich im Inland aufhalten und demnach hier eigentlich steuerpflichtig wären.

    Da die Klage von Vodafone geführt worden ist, müsste man eigentlich davon ausgehen, dass die keine Kundendatei führen wollen, was natürlich den Vertrieb des Produkts vereinfachen würde.
    Andererseits haben die Netzbetreiber ja Beschränkungen bezüglich der maximalen Prepaidkarten pro Nutzer eingeführt, um den Missbrauch von Prepaidpaketen einzudämmen, wie wollen die das dann noch überprüfen?
    Vielleicht geht es wirklich nur darum, wie Merlin gesagt hat, die Auskunftspflicht zu umgehen, was aber meiner Ansicht nach kaum erfolgreich sein wird. Im Falle von Straftaten müssten auf richterliche Anordnung hin auch Auskünfte aus freiwillig geführten Dateien gegeben werden.
    Endlich hat mal ein Gericht gegen die unsägliche deutsche Datensammelwut entschieden, aber ich vermute, dass alles beim alten bleibt. Dass die Netzbetreiber keine Kundendatei führen müssen, heisst noch lange nicht, dass sie das nicht trotzdem dürfen.
    In Österreich z.B. kann man Prepaidkarten anonym kaufen, erhält aber ein Gesprächsguthaben, wenn man sich registriert. Die Netzbetreiber haben also durchaus Interesse an den Daten (zu Marketingzwecken).
    So oder so, gegen Terroristen oder organisierte Kriminalität wird man mit einer Prepaidkartenregistrierung nichts ausrichten, die haben notfalls Strohmänner, falsche Ausweise oder anonym über Kleinanzeigen gekaufte SIM-Karten. In letzterem Fall besteht sogar noch die Gefahr, dass der unschuldige Verkäufer in die Mühlen der Justiz gerät.

    Ich habe auch einen T-Mobile Vertrag und noch nie ein Kennwort gehabt. Die Hotline verlangt zur Identifizierung entweder SIM-Kartennummer oder Kundenkontonummer (nicht zu verwechseln mit der Bankverbindung!).
    Meine Kundenkontonummer ist vierstellig und deshalb kann ich mir die gut merken. Aber die meisten Kunden haben heutzutage sieben- oder achtstellige Kundenkontonummern, die kann sich kein Mensch merken.
    Wenn man also gerade keine Rechnung parat hat, hat man schlechte Karten mit der Sperrung.
    Aus diesem Grund finde ich eine Regelung mit Kennwort oder Geheimfrage weitaus sinnvoller.


    Ein Freund von mir hatte auch mal dieses Problem, da hat dann der Polizist freundlicherweise das Fax geschickt, aber das hängt natürlich von der Tageslaune des Beamten ab.

    Ich finde die Regelung gut.
    Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und wie in manchen Ländern üblich (z.B. CH, GB) es 17-Jährigen ermöglichen, nach Absolvierung der Theorieprüfung von einem Erwachsenen zu lernen und dadurch zumindest einen Teil der Fahrstunden einsparen zu können.
    So etwas wird aber in Deutschland gegen die Lobby der Fahrschulen kaum möglich sein.

    Ich habe einen Paypal-Account und bis jetzt keine Probleme gehabt bis auf eine "vergessene" Gutschrift für die Kreditkartenverifizierung in Höhe von 1,95$, wurde aber nach einer email sofort behoben. Überweisen auf ein deutsches Konto geht problemlos und für eine Auslandsüberweisung relativ schnell.


    Es darf aber nicht verschwiegen werden, dass es in USA wohl relativ viele Leute gibt, die massive Probleme mit Paypal haben