Beiträge von fantomas

    Re: Re: Was haltet ihr von der geplanten Winterreifenregelung?


    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Nur das Fahren mit Sommerreifen soll doch wohl geahndet werden. Wenn man das Auto stehen lässt, braucht man auch keine WR zu kaufen...


    Das versteht sich ja wohl von selbst, vielleicht habe ich mich da etwas undeutlich ausgedrückt.
    Anders herum gesagt: ich finde es nicht gerechtfertigt, jemandem die Benutzung seines Autos zu verbieten, nur weil er keine Winterreifen hat und es in seiner Umgebung nur ausnahmsweise mal schneit.

    Ab 1. Januar 2006 soll die Ausrüstung mit Winterreifen bei Schnee Pflicht werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll der Verstoß gegen diese Vorschrift auch noch bußgeldbewehrt werden.


    Für mich persönlich kein Thema, da ich in meiner Gegend und wegen häufiger Fahrten nach Österreich sowieso Winterreifen benötige.


    Trotzdem ist die geplante Vorschrift meiner Meinung nach ein unüberlegter Schnellschuss, denn wer in Gegenden wohnt, wo es nur selten und kurzzeitig schneit, kann doch nicht allen Ernstes verpflichtet werden, sich extra Winterreifen zu kaufen. Ebenso jemand, der überwiegend in der Stadt fährt, wo es meistens schneefrei ist und dann ausnahmsweise aufs Land fährt. Hiervon profitiert doch nur die Reifenindustrie.


    Mich würde mal eure Meinung hierzu interessieren.

    Ich kann das Gejammer mit dem Simkarten"pfand" (das keines ist) eigentlich langsam nicht mehr hören. Auf jeden Fall wäre das für mich kein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Providers. Worin liegt das Problem, die Karte nach Nutzung zurückzuschicken? Das kostet eine Briefmarke. (für den, der auf Nummer sicher gehen will, ein Einschreiben). Premiere macht das übrigens genauso, da hat sich noch niemand drüber aufgeregt. Lediglich die Nutzer von Simkartenadaptern haben einen Nachteil.
    Natürlich ist es als Falle gedacht, aber in die wird doch sicher ein TT-Leser nicht tappen. Und wer das System ablehnt, braucht dort nicht Kunde zu werden.
    Schlimmer fände ich es, wenn es tatsächlich ein Pfand wäre, der Betrag also im Vorhinein bezahlt werden müsste. Das ist aber bei Simply gerade nicht so.


    OT:
    In meinem Fitness-Studio musste ich übrigens für eine nahezu wertlose Magnetstreifenkarte 10 Euro Pfand hinterlegen, bei 1800 Mitgliedern macht das einen zinslosen Kredit für den Betreiber von 18000 Euro. Das nervt schon eher, aber andererseits wusste ich das auch vorher.

    Vermutlich wird es die 9,9 cent nur rechnerisch geben und das Ganze auf einer Mischkalkulation beruhen. Talkline hat ja auch einen 9,9 cent-Tarif.
    9,9 cent schafft man als Kunde aber nur, wenn


    1. Das Minutenpaket voll ausgenutzt wird, also nicht unter- oder überschritten wird, was aber aufgrund fehlender Abfragemöglichkeit (vermutlich bewusst) gar nicht möglich ist
    2. JEDES Gespräch über 1 Minute dauert (wegen 60/1-Takt). Auch das ist nicht möglich, da immer mal irgendwo eine Mailbox/AB/Fax usw. rangeht oder der gewünschte Gesprächspartner nicht da ist oder man einfach nur mal kurz was sagen will.


    Auf der Seite des Anbieters sieht es so aus:


    1. Kunden, die ihr Minutenpaket unterschreiten, verschenken bezahlte Gesprächszeit, diejenigen die es überschreiten, bezahlen einen überhöhten Tarif.
    2. Bei Gesprächen unter 1 Minute macht der Anbieter immer einen Gewinn, da der Kunde 1 Minute bezahlt, die IC-Gebühren aber sekundengenau abgerechnet werden.
    3. Nur bei Gesprächen zu Fremdnetzen sind die IC-Gebühren höher als 9,9 cent, bei netzinternen oder Festnetzgesprächen sind sie wesentlich niedriger.
    4. Der Kunde wird vermutlich auch angerufen und generiert durch die anfallenden IC-Gebühren zusätzlichen Umsatz.
    5. Der Kunde nutzt ggf. auch zusätzliche Dienste (Sonderrufnummern, Roaming, Premium-SMS usw.) zu hohen Tarifen und steigert dadurch den Umsatz.


    Auf die Gesamtheit der Kunden gesehen wird sich das wohl rechnen, auch wenn es vielleicht einige monatliche Rechnungen gibt, bei denen der Anbieter draufzahlt,

    Das Konzept ist schon klar: Wenn jemand, der die Nummer auf dem Display hat, einfach zurückruft, ohne die Nummer genau anzusehen, zahlt er für das Gespräch ins Ausland. Wenn dann dort noch irgendeine Ansage läuft, die den Anrufer neugierig macht und ihn einige Zeit in der Leitung hält, umso besser.
    Der ausländische Netzbetreiber erhält vom deutschen Netzbetreiber Interconnect-Gebühren und gibt dem Inhaber der Nummer davon einen Teil ab, ähnlich wie bei 0900-Nummern.
    Natürlich können für die Lockanrufe auch Kosten entstehen, z.B. wenn sofort eine Mailbox rangeht. Wenn der Betreiber der Nummer mit seinem Netzanbieter aber sekundengenaue Abrechnung vereinbart hat, halten sich die Kosten in Grenzen.