Beiträge von zardi77

    Achtung Leute: Das ist ein Sparkonto mit gesetzlicher Kündigungsfrist, d.h. vorschusszinsfrei lassen sich nur 2k pro Kalendermonat abziehen oder man muss drei Monate vorher kündigen. Das macht also nur Sinn, wenn man den für 3 Monate angelegten Betrag sofort nach Anlage wieder kündigt. Sonst liegt die Kohle noch weitere drei Monate mit Miniverzinsung herum.

    Wenn der Eigentumsübertrag gar nicht statt gefunden hat (hierzu sollte er sich einmal äußern), nützt ihm ein Steuerberater nichts, weil ihm das Haus aktuell gar nicht gehört und er es folglich gar nicht verkaufen kann ;)


    Er sollte in dem Fall also erst einmal seine Erbschaftsangelegenheiten klären. Dazu braucht er aber eher einen Anwalt als einen Steuerberater.

    Ich habe es so verstanden, dass der Hauskauf ganz offiziell abgewickelt und er ins Grundbuch eingetragen wurde. Nur das mit dem Wohnrecht haben sie ohne Notar vereinbart, also gegenstandslos. Wenn ich das falsch verstanden habe und ALLES ohne Notar gemacht wurde, dann hat sich gar nichts geändert. Ein Kaufvertrag über eine Immobilie ohne Notar ist nicht einmal das Papier wert, auf dem er geschrieben ist, d.h. die Mutter war weiterhin Eigentümerin und das Haus gehört jetzt zur Erbmasse.

    Sehr komplex. Eins vorneweg: Was du im Zusammenhang mit dem Eigentumsübertrag ohne Notar vereinbart hast, zählt nicht. Bei Immobilien reicht Schriftform nicht, es ist zwingend Notar vorgeschrieben. Dass du ihr das Haus abgekauft hast und sie es dir nicht einfach geschenkt hat, macht die Sache natürlich kompliziert. Du hättest ja als Sohn einen Freibetrag von 400k (innerhalb 10 Jahren) gehabt und es dann nach dem Ableben deiner Mutter, ohne dass Spekulationssteuer ein Thema wäre, verkaufen können. Ich kann dir nur mein Bauchgefühl sagen: Ich sehe keinen Grund, dass Spekulationssteuer nicht fällig werden sollte, sofern Spekulationsgewinne anfallen. Es sei denn, man könnte die Differenz zwischen Erwerbs- und Verkaufskosten als Erbe interpretieren. Um aber das zu beantworten, bin ich nicht fit genug.

    2FA beim Login kann nur dann Vorteile haben, wenn der IQ für eine ordnungsgemäße Bedienung nicht ausreicht. Betrifft mich aber nicht und ich muss darunter leiden, dass die VW Bank meint, Kunden mit zu geringem IQ schützen zu müssen. Dieses Gieskannenprinzip nervt mich. Wenn ich mein Online-Limit auf 999.999,99 EUR hochsetze, muss ich auch erklären, dass ich das auf eigene Gefahr hin tue und für Missbrauch hafte. Warum gibt's das beim dauerhaften 2FA-Login nicht auch?


    PS: Ich fand die Erstanmeldung auch nicht aufwändig. Mag sein, dass es Banken gibt, wo es einfacher geht, aber es gibt auch welche, wo es komplexer ist.