Beiträge von zardi77

    Ich wechsle seit 10 Jahren regelmäßig jedes Jahr und habe aus der Flexstrompleite gar nichts gelernt, weil ich nie von einem Anbieter Strom beziehen würde, der Vorkasse verlangt. Ich musste auch noch nie irgend einem Bonus hinterher rennen, weil ich nur bei Anbietern abschließe, wo ich vorher weiß, dass alles gut funktioniert.


    Vorallem werden Schlussboni ja mit der Schlussrechnung verrechnet und da ist es nicht zwangsläufig so, dass ich immer Geld zu kriegen habe. Oft genug musste ich etwas nachzahlen, insbesondere bei den Anbietern, bei denen man die Abschlagszahlung nach Vertragsabschluss reduzieren kann. Ich gehe dann natürlich immer aufs Minimum. Manchmal gebe ich auch einen niedrigeren Verbrauch an als er dann tatsächlich entsteht und bin so am Schluss eh im Soll.


    Es bleibt also dabei: Welche Abschläge ich zahle und wann und wie Boni bezahlt oder verrechnet werden, ist mir vollkommen egal. Entscheidend ist die Gesamtrechnung. Ob du mir das jetzt glaubst oder nicht, ist mir auch vollkommen egal; ich werde deine Probleme bestimmt nicht zu meinem machen.

    Denn schließlich will ja jeder Verbraucher in erster Linie direkt sparen und nicht etwa Boni mit teuren Tarifen verrechnen...;)


    Du solltest nicht von dir auf andere schließen. Ich bin auch Verbraucher und mir geht es darum, was mich der Strom nach Ablauf von 12 Monaten kostet. Welche Abschläge ich zahle und wann und wie Boni bezahlt oder verrechnet werden, ist mir vollkommen egal. Am Schluss nach 12 Monaten wird abgerechnet und das, was mich der Strom am Ende unterm Strich gekostet hat, zählt für mich, sonst nichts.

    Ruf doch bei der Santander an und frag sie. [Ironiemodus aus]. Wobei die MA an der Hotline i.d.R. davon eh keine Ahnung haben. Die Geschäftspolitik ihres Arbeitsgebers zu kennen, gehört nicht zu deren Aufgabenbereich.


    Das was altaso geschrieben hat, ist SEINE Interpretation und nur eine THEORIE. Kein Mensch kann dir sagen, warum sie dir gekündigt haben, wenn sie es denn tun. Ich behaupte weiterhin, dass die o.g. Theorie Quatsch ist. Warum habe ich hier schon mehrfach geschrieben, also spare ich mir eine Begründung.

    Dafür hat die Santander 1 Plus (die ich im übrigen selbst benutze) den erheblichen Nachteil dass sie kein NFC hat - somit ist sie vielleicht zum tanken und fürs Ausland gut, aber für die tägliche Nutzung nicht praktikabel.

    Deswegen habe ich für die alltägliche Nutzung die Amex empfohlen. Die 1plus Visa ist für mich eine "Auslands- bzw. Fremdwährungskarte".


    Ich wollte nur sagen, dass die 1plus, was den Auslandseinsatz anbelangt, deutlich besser ist als die DKB (Gründe s.o.). Dazu kommt, dass im Ausland "Stecken" und "Sign first" den Vorteil hat, dass man nicht so schnell in eine "DCC-Falle" tappen kann.

    Und Cashback 0,5-0,75% z.B. in Form von Amazon-Gutscheinen.


    Das Cashback kann man sich bar auszahlen lassen, muss man nicht in Amazon-Gutscheine tauschen.


    Zitat

    Dazu als Akzeptanz-Backup z.B. die DKB Visa.


    Da finde ich halt die Sant. 1plus Visa wesentlich stärker, weil 1. du bei der DKB nur 500€ Limit bekommst, wenn du das Girokonto nicht als Gehaltskonto führst (Sant. Standardlimit 2.000€), 2. du zur Erhaltung des Aktivkundenstatus (um AEE 0% zu bekommen) jeden Monat 700€ Habenumsatz brauchst und 3. die DKB die ATM-Betreiberentgelte nicht mehr erstattet.

    Die Drivango ist nicht ganz pflegeleicht. Dort muss man zuerst Umsätze machen, um Punkte zu bekommen, die man dann als Tankrabatt einsetzen kann. Auf normale Umsätze gibt's glaube ich 0,15% cashback. Was dann über alle Umsätze gesehen, also Nicht-Tankstellen plus Tankstellen-Umsätze, das cashback ist, kann vlt. mal jemand vorrechnen.


    Unter Umständen ist es deshalb interessanter (und in der Handhabung einfacher), eine Karte zu holen, die gleich auf alle Umsätze cashback gibt, wie z.B. die Amex-gold, die ja inzwischen in Deutschland immer öfter genommen wird (Rewe, real, Kaufland, netto, Penny, Aldi, dm, etc. alle dabei, bis auf Lidl, kommt aber bald dazu). Die bringt zunächst mal beim Abschluss 200 EUR (20.000 MR für den Werber, 20.000 MR für den Geworbenen), was bei Punkteteilung dann 150 EUR wären.


    Mit dem Turbo für 15€ jährlich beträgt das cashback auf alle Umsätze 0,75% (bis maximal 40.000 EUR, darüber 0,5%). Ab 10.000 EUR Jahresumsatz ist die Karte entgeltfrei. Schafft man die 10k nicht, Finger weg, dann kostet sie nämlich satte 140 EUR/Jahr.


    Dann noch für Ausland und Tankstellenumsätze die Santander 1plus Visa dazu, gibt 1% auf alle Tankstellenumsätze, kein AEE und ATM-Abhebungen weltweit entgeltfrei (sogar Betreiberentgelte werden erstattet). Allerdings gleiches Prozedere wie bei der Super-MC, d.h. du musst selbst ausgleichen.


    Ich nutze im Inland generell die Amex-gold (0,75%) bis auf Tankstellen. Dort nehme ich die Super-MC (5%) und wenn die 100 EUR voll sind, die 1plus-Visa (1%). Im Ausland die 1plus-Visa (0% AEE, ATM 0,00). Bei reinen Händlerumsätzen im Ausland wäre die Drivango zwar besser als die 1plus-Visa, weil MC i.d.R. zu leicht besseren Kursen als Visa umrechnet, aber viel macht das nicht aus und da die 1plus-Visa auch an Tankstellen im Ausland 1% gibt und ATM komplett kostenlos ist, reichen eigentlich Amex für Inland und 1plus-Visa für Ausland als Doppel aus.


    Ich habe natürlich noch zahlreiche andere Karten (Advanzia, DKB, M&M, usw), aber das sollte hier nur mal ein Gedankenanstoß sein. Am Ende muss jeder für sein eigenes Nutzungsprofil die für ihn individuell beste Lösung finden. Einfach zu sagen "Hol Dir eine Drivango KK" finde ich da halt nicht zielführend.