Beiträge von zardi77

    Du bist mit deiner Postbank-Karte nicht Kunde der Deutschen Post. Die Post kennt dich NICHT. Außer dem "Post" im Namen, einer historisch bedingten Zusammenarbeit und der Tatsache, dass die Postbank die Hausbank der Deutschen Post AG ist, haben die beiden Unternehmen nichts gemein und auch nichts miteinander zu tun.


    Was glaubst du, was da los wäre, wenn die Deutsche Post AG einfach so auf Kundendaten der Postbank zugreifen könnte, indem sie irgendwo eine GiroCard einstecken? Das müsstest du also erst einmal ausdrücklich gegenüber der Postbank vorab genehmigen.


    Aber dann frage ich mich: Warum nur Postbank? Dann könnte man das ja gleich auf alle Kreditinstitute ausweiten, zumindest auf Kunden der Deutschen Bank und Norisbank.

    Re: Re: Re: Re: Onvista


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Aber wenn ich mir die Abrechnungen anschaue, dann finde ich nur bei Verkäufen eine Einstellung in den VVT, bei Käufen nicht. Ich wäre, wenn mir jemand sagt dass bei Trades die Gebühren voll in den VVT wandern, davon ausgegangen dass bei jeder Abrechnung (egal ob Kauf oder Verkauf) diese sofort in den VVT eingestellt werden.

    Erwerbskosten sind kein Verlust, sondern Erwerbskosten. Sie mindern zwar in jedem Fall deinen Ertrag (bzw. erhöhen deinen Verlust), aber solange du die Papiere nicht veräußerst, wird auch kein steuerlich relevanter Vorgang ausgelöst. Steuerlich relevant werden Erwerbskosten erst, wenn du den Gewinn/Verlust realisierst.


    Würde man deiner Logik oben folgen, müsste man ja den insgesamt aufgewendeten Betrag erst einmal als Verlust buchen, denn schließlich hast du das Geld dafür aufgewendet und mit Aktien, Schuldverschreibungen oder sonstigen Wertpapieren kannst du deine Brötchen beim Bäcker nicht bezahlen. Du hast das Geld also erst einmal "verloren" und in irgendwelche verbriefte Rechte getauscht, die aber kein Zahlungsmittel mit einem bestimmten Wert darstellen. Buchgewinne und -verluste interessieren das Finanzamt aber nicht, sondern nur realisierte Gewinne/Verluste aus tatsächlichen Veräußerungsgeschäften.


    So kommt es auch, dass Papiere, die aus deinem Depot wertlos ausgebucht werden, steuerlich nicht als Verlust angerechnet werden, da keine Veräußerung statt gefunden hat. Da hat es schon bei manchen Anlegern böse Überraschungen gegeben.

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Volkswagenbank Depot-Aktion


    Zitat

    Original geschrieben von Sunny67
    ... Das Formular gibt aber keine separate Ankreuzmöglichkeit (d. h. nur Schließung ohne VVT-Übertrag). Wollte deshalb kein Risiko eingehen, indem ich den VVT-Übertrag gestrichen hätte.


    Ich denke nicht, dass du da ein Risiko eingegangen wärst. Schließung Altdepot und VVT-Übertrag sind ja zwei verschiedene Dinge. Wenn du das Depot schließt ohne VVT-Übertrag zu beauftragen, bekommst du eben eine Verlustbescheinigung. Der neuen Bank dürfte das aber egal sein, was du mit deinen VVTs machst. Die interessiert nur die Depotschließung und so steht's ja auch in den Bedingungen; von VVT-Übertrag keine Rede.

    PEBCAK


    Das ist wieder typisch deutsch. Du fragst, wie die Sparda-Bank sicher stellen will, dass nicht ein Trojaner o.ä eine Überweisung manipuliert. Warum muss die Sparda-Bank sicher stellen, dass kein Trojaner o.ä meinen PC befällt? Das ist doch mein PC, also muss ich sicher stellen, dass er nicht manipuliert wird. Mir käme nie in den Sinn, eine Bank für die Sicherheit meines Computers verantwortlich zu machen.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Scheint es auch für Windows/Mac zu geben.


    Scheint nicht nur, ist so.


    Zitat

    Dann muss man aber für das damit zu bedienende Konto die SecureApp freischalten.

    Ja, ist das ein Problem?


    Zitat

    Kann man mit einer installierten SecureApp auch mehrere Sparda-Konten bedienen, oder ist die einmal installierte App strikt kontogebunden?


    Du kannst mit der SecureApp mehrere Konten bedienen.


    Ich war sehr skeptisch, weil ich aufgrund meiner vielen Konten und längerer Auslandsaufenthalte ein unbedingter mTAN-Fan bin. Habe extra ein kleines Nokia-Handy ohne Internet mit extra "mTAN-SIM". Das war bisher sehr praktisch, weil ich so mit nur einem "TAN-Generator" alle Konten weltweit abdecken konnte.


    DKB und Norisbank tanzen leider aus der Reihe und jetzt auch die Sparda. Aber ich muss sagen, diese SecureApp ist ne feine Sache. Da ich online-banking eh nur am Notebook mache, ist das nicht weiter störend, denn ob ich jetzt mein mTAN-Handy anschalte oder die SecureApp öffne, bleibt sich eigentlich gleich.


    Nur wenn das alle Banken machen würden, hätte ich halt plötzlich über 10 verschiedene SecureApps installiert statt einem einzigen Handy in der Schublade. Deswegen war mTAN schon praktischer, vorallem auch, wenn das Handy im Ausland in Verlust gerät oder kaputt geht, ist das schneller zu beheben als wenn das Notebook mit über 10 installierten SecureApps kaputt geht oder abhanden kommt.


    Aber gut, das Leben ist kein Wunschkonzert.