Beiträge von zardi77

    Das Geld, das sie verbrennen, auch ;)


    Ich gehe davon aus, dass sie ihre Technik bald den etablierten Banken andienen werden und sich in den nächsten zwei Jahren aufkaufen lassen. Das Konstrukt n26 hat, so wie es jetzt aufgestellt ist, keine Überlebenschance; die Technik aber schon (innerhalb einer richtigen Bank).

    Zitat

    Original geschrieben von blacksun nominal stimmt das. Du hast das Thema Steuern vergessen, also dass von dieser "Rendite" nochmal fast 1/3 weggehen.


    Unterstellen wir einmal einen persönlichen Steuersatz von über 25%, okay, aber ansonsten bitte nicht übertreiben: 26,375% sind nicht fast 33,333%. Außerdem erreicht in der Summe wg. des Sparerfreibetrags kein Sparer den Höchstsatz von 26,375%. Wenn du beispielsweise 10.000 EUR Kapitaleinkünfte hast, geht effektiv nicht mal ein Viertel weg.
    (Anm.: KiSt. bleibt außer Betracht, da kein Zwang, sondern persönliches Hobby)

    Die Inflationsrate liegt, was ich gelesen habe, aktuell sogar bei -0,2%, d.h. wenn du auf's Tagesgeld z.B. 0,8% bekommst, liegst du bei effektiv 1% Rendite, also Werterhaltung gar kein Thema. Aus diesem Grund hinken auch Vergleiche mit Zeiten, wo es 4%, 5% oder noch mehr auf's Tagesgeld gab. Damals lag die Inflationsrate nach meiner Erinnerung zwischen 3% und 4%, d.h. soviel mehr hat man für seine Liquiditätsreserve damals auch nicht bekommen.


    Das Tagesgeldkonto reicht also im Moment immer noch aus, um den Wert seiner Notfallreserve zu erhalten. Zur Vermögensbildung bzw. Altersvorsorge hat es eh noch nie getaugt; als Langfristanlage sind solche Produkte (Tagesgeld, Festgeld, Sparbrief) auch nicht gedacht (obgleich sie der "Durchschnittsdeutsche" gerne nutzt, weil er in Gelddingen unwissend und unerfahren ist).


    Natürlich haben die Banken im Moment ein Problem mit dem vielen Geld, aber Negativzinsen auf die kleinen Spareinlagen können sie sich nicht leisten, dafür ist der Wettbewerb zu hart. Also führen sie jetzt sukzessive neue Entgelte ein, z.B. für mehr als x Bargeldabhebungen im Monat, für Bargeldeinzahlungen am Schalter, für beleghafte Überweisungen/Scheckeinreichungen oder das Ausstellen einer Girocard. Ich finde das okay, denn das sind alles kostenintensive Dinge und die soll bitteschön auch der Verursacher bezahlen.


    Kostenlose Girokonten gibt es allerdings mehr als genug auf dem Markt und die werden auch nicht aussterben. Wer den Markt ein bisschen sondiert, findet diese Produkte und wer zu bequem ist, muss halt in Zukunft etwas mehr bezahlen. So war das schon immer, so ist das auch heute und das wird sich auch nicht ändern.

    Da gibt es ja auch Beispiele dazu: Coba und VW z.B., das ganze Debakel ist drin im Index. Wären die nicht so abge****, würde der DAX weit über 1.000 Punkte höher stehen. Und wenn die jetzt rausfliegen würden (was allerdings nicht ansteht), würde das am Index nichts ändern. Aber der DAX ist natürlich so eine Sache, weil es ja ein Performance-Index inkl. Dividenden ist.

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Man könnte im besten Fall z.B. einen Indexfonds auf den DAX etc. mit niedrigen Kosten kaufen. Aber auch hier besteht, auch über Jahrzehnte, ein sattes Verlustrisiko, was man nur eingehen kann, wenn das Geld nicht unbedingt benötigt wird.


    Hast du dir mal die Renditen im DAX (bzw. eines vergleichbaren Index) in jedem möglichen 20-Jahreszeitraum über die letzten z.B. fünf Jahrzehnte angeschaut? Dann mach das mal und sag' mir dann, wo da ein Verlustrisiko sein soll.

    Zeithorizont 5 Jahre und Aktienanlage beißen sich natürlich. Mir ging es rein um die Altersvorsorge. Wer z.B. noch keine 40 Jahre alt ist und vorhat, jeden Monat oder jedes Quartal einen Betrag x für's Alter (>60) anzusparen, der tut das am besten mit einem Aktiensparplan, vorzugsweise über ETFs. Das Risiko auf diesen Zeithorizont bezogen ist praktisch Null und die Rendite gegenüber festverzinslichen Anlageformen definitiv höher.

    Bevor ich mir eine Nachranganleihe von fidor hole, wo außer ein paar Schreibtischen und Computern keine Substanz dahinter steckt, zeichne ich doch lieber die neue Eyemaxx-Anleihe oder lege mir sonst eine solide Immo-Unternehmensanleihe wie z.B. Cloud No 7, Gewa 5to1 oder KSW ins Depot, wo wenigstens etwas Verwertbares dahinter steht, ich eine gewisse Absicherung habe und im Insolvenzfall eine gescheite Quote bekomme.