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Original geschrieben von BartS1975
Das glaubst du hoffentlich selbst nicht.
10 Euro? LOL. Die kalkulieren damit, dass möglichst viele zu o2o greifen, dafür bekommt der Anbieter deutlich mehr.
10 EUR sind viel, keine Frage, rein kaufmännisch in meinen Augen viel zu viel, aber da ich bezüglich der Praxis von Provisionszahlungen der Mobilfunkanbieter nicht ganz unbedarft bin, halte ich diesen Satz für realistisch, zumindest nicht für ausgeschlossen. Anderes Beispiel: Eteleon hat über DD angeboten: Ein Samsung E1050 inkl. discotelPlus-Karte für 6,90 bei kostenlosem Versand. Jetzt rechne mal nach: Von den 6,90 gehen mindestens 3,40 an DD, bleiben 3,50 EUR. Davon gehen Versandkosten ca. 2,00 ab, verbleiben 1,50 EUR. Das Samsung E1050 dürfte im EK etwa 8,50 EUR kosten, verbleiben 7,00 EUR Verlust. Wenn distoTEL nicht mindestens 10,00 EUR Provision bezahlt, kann sich das für eteleon nie rechnen. Und die discoTEL SIMs waren reine Prepaid-Karten ohne Identifikation und Schufa, also analog den o2-Freikarten. Es klingt verrückt, aber die großen Vertriebler am Markt dürften 10 EUR für solche Prepaid-SIMs bekommen, davon bin ich überzeugt.
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Dass die Kalkulation nicht aufgeht, siehst du darin, dass viele pro bestellte ARAL-Karte mehr als 1 O2-Freikarte erhalten, teilweise sehr viel mehr. Das ist m.E. ganz eindeutig kein Fehler von O2, denn solche "Fehler" sind vor dieser Aktion nie aufgetreten (währen m.E. auch sehr merkwürdige "Fehler"). Es ist Fakt, dass mehr O2-Karten verschickt werden als bestellt wurden, die Aktion läuft ja schon einige Wochen, so dass es Erfahrungswerte gibt.
Darüber wird berichtet, das stimmt. Ich kann aber auch sagen, dass für meine 16 Bestellungen genau 16 Freikarten gekommen sind. Wenn System dahinter stecken würde, wieso bekommen dann nicht alle Kunden mehr als 1 Karte. Und im Rahmen meiner 2. Bestellung ist mir etwas aufgefallen, das mich an der Fehlerfreiheit der Schnittstelle zwischen der Software von butterfly-effected und o2 zweifeln lässt. Und der Fehler fällt niemandem auf. Ich will das hier aber nicht öffentlich breit treten, auf jeden Fall haben mich meine Beobachtungen zu dem Schluss kommen lassen, dass da ein IT-Fehler im Spiel ist und kein Vorsatz.
Ich sage dir noch einen Grund für meine These: Einige Kunden, bei denen etwas schief gelaufen ist und die mehr als eine Freikarte bekommen haben, haben geschrieben, dass sie sich an o2 gewandt hätten (warum verstehe ich zwar nicht, aber egal). Meinst du, diese Rückmeldungen, wenn sie geballt auftreten würden, würden o2 nicht auf den Plan rufen? Wenn butterfly-effected o2 systematisch verarschen würde, würde o2 bestimmt nicht ein halbes Jahr tatenlos dabei zusehen.