Beiträge von zardi77

    Die Prüfung wird immer für den Vertragsinhaber, also für den Schuldner, vorgenommen. Alles andere würde ja keinen Sinn ergeben. Wenn eine natürliche Person Schuldner ist, ja, dann gebe ich dir Recht, ist Schufa erste Wahl.


    Aber im GK-Bereich der Mobilfunksparte der Telekom würde ich jetzt einmal schätzen (jetzt verlasse ich wirklich das Feld des Wissens), dass etwa 80% der Umsätze von Kunden, die juristische Personen sind, gemacht werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Ray
    Das ist nicht richtig oder soll ich hier die ganzen Personengesellschaften und Einzelunternehmerformen aufzählen, die keine juristische Person sind? ;)

    Deshalb schrieb ich auch nicht "keine Bedeutung", sondern "von untergeordneter Bedeutung".


    Zitat

    Weiterhin kann man auch die Gesellschafter einer juristischen Personen über die SCHUFA prüfen.
    Inwieweit die Telekom davon Gebrauch macht, kann ich natürlich nicht sagen.

    Aber ich: Das tut sie nicht! Darf sie m.W. auch gar nicht, denn, wenn du einen Antrag für eine juristische Person ausfüllst, gibst du kein Einverständnis dafür, dass der Vertreter bzw. die Gesellschafter dieser juristischen Person bei der Schufa abgefragt werden dürfen.

    Zitat

    Original geschrieben von MaddiK
    Diese aus der Luft gegriffenen Behauptungen finde ich immer wieder befremdlich ...

    Ich finde Behauptungen, die aus der Luft gegriffen werden, auch immer wieder befremdlich; deshalb würde ich nie Behauptungen aufstellen, die aus der Luft gegriffen sind ;)


    Unsinn ist grundsätzlich erst einmal, die Schufa im Zusammenhang mit Geschäftskunden überhaupt ins Gespräch zu bringen, da die Schufa nur Daten natürlicher Personen sammelt, die Telekom mit Schufadaten also bei Anfragen von juristischen Personen gar nichts anfangen kann. Die Schufa hat also bei der Telekom GK-Boni eine untergeordnete Bedeutung.


    Viel entscheidender sind die erwähnten "& Co." und da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen, wenn der TE sagt, seine Schufa, die er ja problemlos online selbst abfragen kann, sei sauber. Es muss bei irgend einem anderen Dienst etwas gespeichert sein, was den Ausschlag gegeben hat; eine andere Erklärung scheidet eigentlich aus. Oder er hat das Gewerbe erst ganz neu aufgenommen. Dann bekommt er aus dem Stand auch keine Vertäge in großer Stückzahl. Das brauchen wir aber nicht diskutieren, denn es dürfte klar sein, dass ich einem Neukunden, der vor zwei Wochen eine "Ich-AG" angemeldet hat, nicht so ohne Weiteres 10 Verträge oder mehr gebe.


    PS: Ich finde ein dahin geknallltes "Unsinn" ohne weitere substanzielle Ausführungen auch immer wieder befremdlich.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wir sollten nicht vergessen, dass Thema dieses (und anderer) Threads ist, dass eben keine negativen Einträge in Schufa & Co. vorhanden sind!

    Woher weißt du das? Bzw. woher weiß der TE das? Er hat nur gesagt, dass seine Schufa "sauber" ist, aber wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, wüsstest du, dass sich die Telekom bei GK-Verträgen gar nicht der Schufa-Daten bedient. Und wie mein Vorredner gerade sagte: Es gibt x Auskunftsdienste, gerade für den gewerblichen Bereich und du hast keine Ahnung, wer genau was über dich bzw. deine Firma gespeichert hat. Deshalb auch mein Rat an den TE, die Boni anzurufen und sich sagen zu lassen, bei welchem Dienst das negative Merkmal, das zur Ablehnung geführt hat, vermerkt ist. Dann kann er auf Spurensuche gehen, ...


    ... wenn's unbedingt Telekom-Verträge sein müssen. Wäre schön, wenn der TE jetzt sich auch mal dazu äußern würde.

    Re: Re: Re: Re: Re: Riskmanagement/Eskalationsabteilung D1


    Zitat

    Original geschrieben von MaddiK
    Beachte bitte das ? dahinter, denn das steht nicht ohne Grund da ...

    Das habe ich gesehen und wollte nur deine Frage beantworten bzw. klar stellen, dass das Thema "Willkürr" FÜR MICH außer Frage steht.


    Zitat

    Ich kenne vom Bekanntenkreis her Schufa-Bomber, die problemlos und trotz Abfrage einen dicken T-Mobile Vertrag bekommen und bekomme immer wieder Fälle mit, bei denen man sich einfach nur wundern kann.

    Da stimme ich dir zu. Nicht immer ist jede Einzelfallentscheidung nachvollziehbar. Mir ging es nur darum, dass fehlende Nachvollziehbarkeit nicht gleich Willkür sein muss.

    Re: Re: Re: Riskmanagement/Eskalationsabteilung D1


    Zitat

    Original geschrieben von MaddiK
    Mir stellen sich bei solchen (willkürlichen (?) ) Entscheidungen eben immer die Nackenhaare,


    Das ist bestimmt keine Willkür. Die DTAG will Geld verdienen, d.h. ohne Grund lehnen die nicht ab. Meinst du die würfeln das am Frühstückstisch aus, wen sie heute annehmen und wen sie ablehnen? Es wird schon Gründe geben, warum sie den Threadersteller abgelehnt haben. Wer sagt dir, ob er uns alles erzählt hat, was es zu dieser Sache zu erzählen gibt? Warum glauben wir von vorneherein einem, der hier anonym etwas schreibt, immer gleich mehr als den Mitarbeitern irgendeines Unternehmens? Ist ein TT-Member per se glaubwürdiger?

    Dass die Telekom dir den Grund für die Ablehnung nicht nennt, stimmt nicht so ganz. Man kann auch mit der Boni telefonisch Kontakt aufnehmen und wenn man nett und freundlich fragt, sagen sie dir auch, welcher Eintrag bei welcher Auskunftei zur Ablehnung geführt hat. Ich hatte so einen Fall schon im Bekanntenkreis. Der hat sich dann relativ übel mit diesem Wirtschaftsinfodienst oder wie die hießen, gezofft, weil da ein Eintrag von der Bahn drin war, der erstens nicht korrekt war und zweitens nie dort hätte erscheinen dürfen. Ob er dann die Bahn verklagt hat oder wie das genau ablief weiß ich nicht mehr; auf jeden Fall wurde der Eintrag gelöscht und ein paar Wochen später hat er seine D1-Verträge bekommen.

    Ich würde einer Einzelperson aus dem Stand auch keine Verträge in hoher Stückzahl geben. Warum fängst du nicht mit 5 oder 10 Verträgen an? Und dann kannst du in 6 bis 12 Monaten, wenn der Verlauf positiv ist, bestimmt nochmal nachordern. Oder, da du sagst, dass Geld keine Rolle spielt und vorhanden ist, schlage ihnen doch Vorkasse für die ersten 12 Monate oder Stellung einer Sicherheitsleistung vor. Außerdem würde ich mal prüfen, in welchen Auskunftteien was über dein Unternehmen gespeichert ist. Schufa interessiert die GK-Boni nicht; die nutzen andere Dienste. Und wenn das alles nichts nützt, .... wir haben doch Wettbewerb; gehst'e halt zu 'nem anderen Anbieter ... oder warum muss es unbedingt D1 sein?

    Zitat

    Original geschrieben von flatty
    Seid doch nicht so zimperlich, die Herren bei den beiden großen Groupshoppinganbietern verdienen mit dem Geschäft ein sehr ordentliches Sümmchen und dann kann man entweder reibunglose Abwicklung oder rechtmäßiges Verhalten bei Problemen erwarten.


    Das hat nichts mit "zimperlich" zu tun. Wegen 50 Euro zum Anwalt zu marschieren - dafür ist mir einfach meine Zeit zu schade. Außerdem verfahre ich in meinem Leben nicht nach der Devise, alles, was rechtlich möglich ist, auch bekommen zu wollen. Wenn mir persönlich kein Schaden entstanden ist, mache ich auch keinen geltend. So einfach ist das (für mich). Das hat etwas damit zu tun, dass ich mich jeden Morgen im Spiegel anschauen muss.

    Im Übrigen finde ich es besser, Groupon wickelt einen Deal rück, als dass sie ihre Kunden evtl. bei einem unseriösen Anbieter auflaufen lassen. Wir wissen ja nicht, warum Groupon rückabwickelt. Das kostet Groupon auch Geld und wenn es zum Schutz des Kunden geschieht, kann der Kunde doch froh sein, mit einem "blauen Auge davon gekommen" zu sein. Warum muss man immer gleich ins BGB schauen? Ist der gesunde Menschenverstand heutzutage gar nichts mehr wert?