Ich stimme Stefan und John absolut zu.
Saddam Hussein hat tausende seiner eigenen Landsleute, tausende Kurden umgebracht, sein Volk wird unterdrückt, lebt in Armut - den Amerikanern ging es doch letztendlich nicht um die Waffen des Iraks, sondern darum, Saddam zu stürzen.
Und um dieses Ziel zu erreichen ist der Krieg notwendig. Die Waffeninspekteure waren im Irak, um nach verbotenen Waffen zu suchen, sie zu finden und zu zerstören - aber einen Gewaltherrscher stürzen und somit das Volk von diesem befreien kann man so nicht.
Und als dann immer mehr Länder gegen den Krieg waren und sich gegen die USA stellten, war für eine konstruktive Arbeit der Inspekteure einfach der Druck zu klein.
Man hätte vielleicht auch anders etwas gegen Saddam tun können - aber ohne militärischen Druck ist der Mann in keinsterweise kooperativ!
Die Friedensbefürworter sagen immer, man hätte die Waffeninspekteure weitermachen lassen sollen. Oft wird aber vergessen, dass der Irak ohne den militärischen Druck durch die Amerikaner (...) niemals kooperiert hätte. Diesen Druck wollte man verstärken, aber als Frankreich ein Veto einlegen wollte, war es vorbei. Wie will man Saddam denn unter Druck setzen, wenn immer mehr Leute nicht gegen ihn in den Krieg ziehen würden, sollte es notwendig werden.
Nun kämpfen USA, GB ... gegen den Irak - und werden dem irakischen Volk hoffentlich dadurch genauso helfen, wie man die Deutschen von Hitler befreit hat. Heute fragt man sich, warum die Amerikaner nicht Jahre vorher kamen.
"Die Menschen aus den KZs wurden von Soldaten befreit, nicht von Zivilisten". (Angela Merkel)
Viele Grüße, webbi