Die "Lebensbasis" des ganzen ist in der Tat das Konsumverhalten.
Ohne irgendwas gegen das Beamtentum zu sagen: Diese Arbeitnehmer können wie eh und je Handeln und meinetwegen ihren Golf IV durch einen Mark VI ersetzen, da finanziell langfristig Planungssicherheit besteht.
Ein sorgenzerfurchter GM, Mercedes, Opel & Co Mitarbeiter, der in Zwangsurlaub gesteckt oder dem Kurzarbeit vorgeschrieben wurde, wird seinen Konsum einschränken und sein "Vermögen" eher abheben und verstecken.
Warum? Pro Lebensjahr sind nur 200€ anrechbares Vermögen erlaubt.
Wer schuftet und für sein späteres Leben anspart, wird es vor dem Bezug von Leistungen erst verbrauchen müssen.
Dieses Geld würde dem Finanzkreislauf entzogen, was diese Krise zusätzlich anheizen würde....
OT:
Was die Modellpolitik von Mercedes angeht: Das ständige Fahrzeugwachstum existiert nur, wenn man beim gleichen Modell bleibt. Statt einer 95er E-Klasse darf es heutzutage auch ruhig eine C-Klasse sein. Kleinere "Limousinen" gibt es leider inzwischen nicht mehr.
Was mich allerdings ohne Ende nervt, ist dass von diesem äußeren Fahrzeugwachstum in der zweiten Reihe nichts ankommt.
Im Gegenteil: In einer 95er E-Klasse sitzt es sich bei zwei 1,90-Menschen gut hintereinander, beim aktuellen Modell wird es eng. Das kann selbst ein Opel Signum besser!
Die aktuelle C-Klasse ist hinten auch nur für Menschen bis 1,85 geeignet (wenn die Sitze in der hintersten Raste sind).
Warum sitzt es sich vorne in einem Daheitsu Cuore vom Platz her besser als hinten in einem Benz?