Beiträge von Hamburger Jung

    Ich meinte mein privates Haus ! Wenn ich das heute verkaufen würde, dann würde ich immer noch mindestens das doppelte bekommen, als ich dafür vor dem Euro bezahlt habe. Aber das würde unter dem Strich nichts bringen, weil ich ja für ein neues Haus auch so einen extrem hohen Preis zahlen müsste.
    Mein Mehrfamilienhaus habe ich Aufgrund der enormen Preisentwicklung verkauft und eben weil der Gewinn meine weiteren Kosten gedeckt hat.
    Ich habe dem Euro schon mein schuldenfreies Haus zu verdanken.


    Ich musste als Unternehmer die Preise natürlich nach oben aufrunden. Auch wenn die Fahrzeugpreise nicht direkt explodiert sind, so stiegen die Ersatzteilpreise locker um 50% innerhalb eines Jahres. Diese Mehrkosten musste ich zum Teil weitergeben, oder auch für den Kunden dämpfen.


    Die freiwillige Verpflichtung des Handels die Preise nicht steigen zu lassen war nach 6 Monaten schon vom Tisch...

    Die Währungsumstellung hat aber diesen Windschatten verursacht und dem durchschnittlichen Konsumenten ist das kaum aufgefallen, weil er noch von den vermeintlich niedrigen Preisen geblendet wurden.
    Ob dabei der Euro oder der Unternehmer den Ausschlag gegeben hat ist im Grunde egal, es zählt das Ergebnis für den Konsumenten...

    Zitat

    Original geschrieben von Dauerposter
    Mehrfamilienhaus 1999 für 355.000 Deutsche Mark gekauft? Kleines Doppehaus oder im Osten?
    2004: 475.000 Euro?
    2011: 950.000 Euro?


    Hast du Armaturen aus Platin verbaut?


    Sinnvoll ist natürlich auch die Nichteinhaltung der Spekulationsfrist. Aber wir sollten einem Mäzen wie dir dankbar sein, der unseren maroden Staat derart gönnerhaft gegenübersteht :top:


    355.000 Deutsche Mark 1999 in Hamburg Marienthal gekauft, 2004 für 475.000 Euro verkauft. Im Laufe der Jahre habe ich ca. 30.000 DM investieren müssen. Beim Verkauf musste ich 1,5% an den Fiskus abführen, da die 7 Jahre noch nicht voll waren. Aber es hat sich gelohnt wie ich denke.
    Von 2011 habe ich nichts geschrieben, zumal die Immobilienpreise nie so stark gestiegen sind wie während der Euro Umstellung. Ich hätte das Haus auch nie verkauft, wenn es sich nicht so gelohnt hätte und mir damit die Schuldenfreiheit in meinem privaten Haus und Betrieb gesichert hätte.
    Warum ich ein Mäzen gegenüber unserem Staat sein sollte weiß ich nicht, ich zahle Steuern und schaffe Arbeitsplätze, trotzdem habe ich nichts zu verschenken.


    Dennoch sind mit der Einführung des Euro viele Preise nach oben gerundet worden, auch wenn auf irgendeinen Papier vielleicht was anderes steht...

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    750 Gramm Nutella haben 2000 6,99 DM gekostet und nach der Umstellung 3,57 Euro.
    Von 2000-2010 gab es eine Teuerungsrate von ca. 17%, in den 10 Jahren davor von ca.21%, dafür stagnierten bzw. sanken die Löhne mit ca. -4%.


    Und das Immobilien in Hamburg binnen 24Stunden ihren Wert verdoppelten, halte ich für ein Gerücht, das es zu belegen gilt :p


    Das war natürlich übertrieben. Jedoch sind die Preise vor dem Euro schon stark angezogen, weil die Leute in Immobilien investiert haben, danach stieg der Preis extrem weiter. Ich habe 1999 ein Mehrfamilienhaus für 355.000 DM und dieses 2004 für 475.000 Euro verkauft. Denke daher das man fast von "über Nacht" sprechen kann. Ich wüsste ebenfalls, dass ich heute für mein Haus deutlich mehr als das Doppelte bekommen würde. Der Preis hätte sind ohne den Euro nicht so entwickelt...

    Also wer behauptet, dass sich durch die Euro Umstellung einige Preise nicht erhöht haben, hat selber nie eingekauft oder ist völlig verblendet.
    Ich weiß nur, dass damals ein Glas Nutella im Schnitt 2,79 DM kostete und am nächsten Tag für 1,99€ im Angebot war. Das ist nur ein kleines Beispiel.
    Ich freue mich natürlich auch darüber, dass meine Immobilien ihren Wert über Nacht verdoppelt haben, denn zumindest in Hamburg wurden bei den Preisen nur DM gegen Eurozeichen ausgetauscht.
    Aber das die Einführung des Euro für den normalen Bürger kein Minusgeschäft war, kann mir keine Studie erzählen...

    Ja, besser wieder BTT... Die Argumentation geht eh ins Leere...


    Ein BMW 318 startet bei ca. 29.000 Euro, ein Honda Accord liegt von der Größe oberhalb des 3ers und ist mit so einen kleinen Motor gar nicht erhältlich, beginnt 26.500 Euro. Ausstattungsbereinigt liegen etwa 10.000 Euro zwischen den Beiden Fahrzeugen.

    Ich störe mich an der Bezeichnung Premium, weil die deutschen Hersteller sich selber als Premium bezeichnen und nicht dazu gemacht wurden. Besonders die Tatsache, dass VW sich als Premium bezeichnet ist der blanke Hohn.


    Klar fährt ein 7er BMW für 100.000 Euro und mehr besser als ein Mazda 6, bereitet aber auch deutlich höhere Kosten in der Werkstatt bis hin zum Wertverlust. In diese Preisregionen dringt Mazda erst gar nicht vor. Bei den Japanern liegt der Schwerpunkt in Deutschland auf dem breiten Markt und Marken wie Infiniti (Nissan) und Lexus (Toyota) sollen den "Premium" Bereich erreichen. Wenn man jedoch die Modellpalette auf dem japanischen Markt betrachtet bekommt man feuchte Augen. Schade dass nicht alle hier zu haben sind, die würden den Markt deutlich aufmischen.


    Ich habe einen Mazda RX-8 und einen RX-7, zu denen es keine Alternative von einem deutschen Hersteller gibt. Mal von einem MX-5 abgesehen.

    Zitat

    Original geschrieben von herold


    Auch die Koreaner wissen heute wie man Autos baut.


    Gruß herold


    Stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich trage mich mit dem Gedanken Kia mit ins Programm aufzunehmen, derzeit hab ich nur Mazda und Suzuki. Die Fahrzeuge werden sehr unterschätzt und liegen durchweg auf hohem Niveau. Hab für meine Schwiegermutter letztens einen Kia Venga besorgt und war sehr angetan davon...


    Aber um beim Thema zu bleiben, der neue Kia Picanto ist auch ein sehr schönes Auto, zumindest in der unteren Preisklasse... Oder ein Suzuki Swift.. :p

    Aha, also haben sozusagen die Käufer von japanischen Autos keine Ahnung, sind anspruchslos und pflegen ihre Autos nicht... Soso.


    Mit Deiner Aussage disqualifizierst Du Dich völlig.


    Ich denke mal ehr, dass gerade meine Kunden bewusster nach einem zuverlässigen und optisch ansprechenden Auto suchen als z.B. der VW Golf Käufer. Gerade meine Kunden machen sich Gedanken und informieren sich.


    Aber was bringt die Diskussion, ich habe ausreichend zufriedene Kunden. Soll doch jeder Fahren was er will, denn auch VW Fahrer sind genügsam...