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Original geschrieben von callipho
Man muss sagen, dass Brainstorms "Aufsatz" durchaus logisch und wohl überlegt ist, es widerlegt oder zumindest hinterfragt Dinge,an die JZ Zeugen selbst glauben, ohne dass Sie diesen Widerlegungen standhalten können. Vielleicht hört man deshalb nichts mehr von unseren Vorzeige-Zeugen...
Grüße
Dabei hat Adminstrator noch gesagt, er hätte alles immer und immer wieder hinterfragt....... 
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Original geschrieben von uwm
Kurz : Wenn man jemandem erst sein komplettes soziales Umfeld umkrempelt um ihm dieses dann wegnehmen zu können bei "falschem" Verhalten - ich gebe dafür keine Wertung ab. 
So arbeiten aber Sekten....das Unterscheidet diese ja auch von richtigen Kirchen.
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Original geschrieben von galahad13
In der Regel handelt es meistens um eine fundamentalistische Ausrichtung.
Obwohl es bewiesenermaßen keinen Gott oder Götter gibt, benötigt immer noch eine große Anzahl der Menschen eine Trugvorstellung zum persönlichen Halt.
Das ist deine Meinung...und bewiesen ist noch lange nichts....nur weil wir es nicht beweisen können, heißt es ja nicht das es nicht stimmt......
Außerdem fände ich es ganz angebracht wenn du sowas als deine eigene kleine bescheide Meinung kennzeichnest....
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Original geschrieben von ksweet
Ist es nicht bei terminierten Operationen mittlerweile Usus vorher selbst Blut zu spenden, so dass man während einer OP wenn nötig sein eigenes Blut bekommt?
Ich meine mich erinnern zu können, dass mein Vater vor seiner Hüft-OP für sich selbst Blut gespendet hat, ohne ZJ oder etwas ähnliches zu sein.
Wie stehen denn Zeugen Jehovas zu diesem Thema? Ist eine "Eigenblutspende" vor einer terminierten OP möglich bzw. gestattet?
Können bei Notoperationen Angehörige spenden? Oder ist jegliches Zuführen von Blut "verboten"?
Eigenblutspende ist auch verboten....hab ich eben beim Wikipedia nachgelesen......zum Glück bin ich kein Zeuge....sonst täts mich jetzt nach meiner Hüft OP nicht mehr geben 
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Original geschrieben von AdministratorDr
Darf denn ein Mensch aus seiner persönlichen Überzeugung heraus eine Abtreibung durchführen lassen? Hier werden Emotionen hochgekocht, als wäre jeden Tag ein Kind am verbluten. Diese Fälle kommen viel seltener vor als ihr glaubt, ich bin da gut informiert. Ich frage mich nur, wieso keiner derjenigen, die hier so gut über ZJ bescheid wissen, nicht schon längst anfangen wesentlich größere Probleme in dieser Gesellschaft anzupacken, anstatt auf, in meinen Augen, Kleinigkeit zu pochen. Hier wird wirklich eine Kleinigkeit hochstilisiert, aber wehe dem man fängt an andere zu kritisieren oder mal das Denken des anderen zu hinterfragen. Dann heißt es gleich:"Ja ja, jetzt können sie wieder von ihren Problemen ablenken". Für uns ist die Blutfrage kein Problem.
Ist es etwa doch eine persönliche Antipathie, die genau an diesem bisschen festgemacht wird? Es ist halt unsere Überzeugung. Es gibt inzwischen, und das sagt die Gesellschaft auch ganz öffentlich, viele Dinge in Verbindung mit Blut die einer Gewissensentscheidung bedürfen. Das sind Dinge die jeder selber entscheiden muss. Da steht dann keiner und überprüft, was mit euch gemacht wird. Es mag sicherlich auch Eltern geben, die ihren Kinder Blut geben lassen. Das ist ihre Entscheidung und die nimmt ihnen keiner ab. Die Gesellschaft legt eben nur den biblischen Standpunkt dar.
Aber sonst ist alles klar.......es geht nicht darum wie oft es vorkommt...es geht darum dass es vorkommt und genau dass ist das Problem, das Ihr es nicht als Problem seht. Es wird halt einfach alles hingenommen wie es irgendwelche Typen irgendwann gesagt haben und es zum Gesetzt gemacht wurde. Das Schlimme daran ist nur, das dies eine Entscheidung ist die von Menschen getroffen wurde und bestimmt nicht von Gott.
Glaub doch nicht immer alles was man dir erzählt. Wenn dir jemand was mit der Bibel beweisen will.....dann muss er lügen....denn man kann damit nichts beweisen.....es ist ein sehr sehr altes Buch von Menschen geschrieben um das zusammen Leben von Menschen zu regeln (vor 2000 Jahren) vieles davon hat heute keine Gültigkeit mehr, da sich der Mensch weiter entwickelt hat.
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Original geschrieben von Bob_Harris
Wie gesagt, als Zivi habe ich ja derartige Fälle miterlebt. Sagen wir es mal so: Was hinter geschlossenen OP-Türen passiert, bleibt auch dort. "Aufpasser" der Zeugen im Operationssaal wurden strikt abgelehnt.
Vorallem muss man sich ja einfach mal die sinnliche Frage stellen:
Komm ich nicht in den Himmel weil ich irgendwann fremdes Blut bekommen habe, von dem nach 4 Woche eh nichts mehr im Körper ist weil es schon längst abgebaut wurde.
Wenn Gott es wirklich an solchen Kleinigkeiten festmacht, wer darf und wer nicht....dann prost mahlzeit für die Menschheit.....der Himmel bleibt leer.. 
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Original geschrieben von SunnyStar
Mir fehlen die Worte.... 
SunnyStar
Außer es gibt natürlich diesen Blutersatz der schon erwähnt wurde. Mir ist aber nicht bekannt das dieser schon in Deutschland eingesetzt wird. 
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Original geschrieben von SunnyStar
AdministratorDr
Jetzt ist mir noch was eingefallen, was mich interessieren würde:
Wie sieht es z.B. mit OP's aus (neue Knie - und Hüftprothesen), die ohne der Zustimmung von evtl. Fremdblutspenden während der OP nicht durchgeführt werden können?
(Es gibt absolut keine alternativen Operationsmöglichkeiten)
Wie handhaben die ZJ soetwas?
SunnyStar
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Dann kann die OP nicht durchgeführt werden, oder man sucht sich einen Arzt der es trotzdem macht, mit dem Risiko das der Patient das ganze nicht überlebt.
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Re: Einmalige Ausnahme!
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Original geschrieben von AdministratorDr
Zu den Kindern.
Nun, hier fängt es an das ganze moralisch zu hinterfragen. Was ist verwerflicher? Seine Kinder sterben zu lassen, weil man kein Blut akzeptiert (mit der Hoffnung, dass man es mal wiedersieht) oder als Soldaten ausbilden zu lassen und es in den Krieg zu schicken um Menschen umzubringen (wie aktuelle an zig Schauplätzen der Welt zu beobachten)? Es ist eine moralische Frage, die sicherlich nicht leicht zu beantworten ist. Wer stellt bei einer Abtreibung, einem Mord oder Vergewaltigung die Frage nach der Religion? Das wird nicht gefragt, aber sobald ein Kind bei den ZJ stirbt wird es in den Mittelpunkt gerückt. Das ist grotesk ! Es ist auch eine Frage der Sichtweise. Natürlich ist es traurig, wenn ein Kind stirbt, aber diese Eltern lieben ihre Kinder vielleicht sogar mehr als andere Eltern und wollen wirklich das beste. Und wie schon erwähnt, es ist sehr selten, dass man so eine ungünstige Konstellation hat, dass Kinder bei einem Eingriff mit Blut hätten gerettet werden können. Diese Dinge sind häufig hypothetisch, denn ich kenne auch viele Fälle, wo auch Blut nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.
Es ist halt nun einmal so das Eltern nicht immer das tuen was gut für ein Kind ist. Als erwachsener kannst du entscheiden was du glaubst. Leider ist es in deiner Sekte ja so das bestimmt Einstellung, das Leben eines Mensch aufs Spiel setzen können (Blut-Thema).
Ein Kind ist den Entscheidung seiner Eltern ausgesetzt, kann also nur eingeschränkt selbst Entscheidung treffen. Wenn es dabei um das Leben des Kindes geht, spreche ich ganz klar deiner Sekte diese Entscheidungbefungniss aber. Es kann nicht sein, das ein Kind aufgrund einer Idiologie stirbt die sich auf ein Buch (Bibel) stützt das so wörtlich wie ihr es nehmt nicht genommen werden darf.
Ich dachte eigentlich immer, wenn man klar denken kann und eine eigene Meinung hat, kann man auf den Verein nicht herein fallen.
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Wie lange dauerd eigentlich die Lieferung von Odoban....ich hab am 25.04 bestellt und warte immer noch :confused: