Beiträge von mpp2008

    Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank fürs Posten! Natürlich mögen manche einwerfen, dass dieses Schneeballsystem leicht zu durchschauen ist. Aber dennoch, so ein Ponzi-Scheme kann nicht oft genug an den Pragner gestellt werden.

    Na dann mal Butter bei de Fische, namorico! Auch mir ist keine echte Prepaid-Karte von T-Mobile bekannt, wo Anklopfen funktionieren würde.


    Welchen Tarif von welchem Provider/Netzbetreiber hast Du genau?

    Zitat

    Original geschrieben von CremeDeLaCreme
    1. warum nutzen provider denn überhaupt postpaid? allein um ungewollte beträge berechnen zu können?
    2. wie ist es bei discotel genau bzgl negativem guthaben? was ist, wenn im smartphone die datenverbindung an ist? wie lange nach 0,00€ guthaben wird getrennt?


    1. Drillisch macht den Spagat und versucht einen eigentlich "Prepaid-Kunden" auf eine Vertragskarte zu locken, da es für eine solche, glaube ich, lukrativere Provisionen gibt. Siehe: http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=498217
    Meiner Meinung nach macht Drillisch dies auch bewußt, um Kostenfallen durch Pseudo-Prepaid aufzuspannen.


    2. Es ist Pseudo-Prepaid, da wird meines Wissens überhaupt nicht getrennt (mit Ausnahme einer Kartensperrung, wenn die offenen Forderungen nicht beigebracht werden können).


    3. Wenn es das Vodafone-Netz sein soll, guck Dir doch mal EdekaMobil an:
    http://www.prepaid-wiki.de/index.php5/EDEKA_mobil


    Oder die Übsichtsseite hier:
    http://www.prepaid-wiki.de/index.php5/Tariftabelle_Prepaid


    oder diese Suchmaschine für Handytarife:
    http://www.telfish.com

    Zitat

    Original geschrieben von CremeDeLaCreme
    was ist jetzt eigentlich die problematik mit discotel bzgl postpaid?
    die automatische aufland kann man deaktivieren. damit wäre das problem bezüglich postpaid doch gelöst?
    ... ich hatte gehofft, dass die dann automatisch endet, wenn kein guthaben mehr auf der karte ist. war aber nix, discotel hat das fehlende geld einfach abgebucht.
    aber abgesehen von dieser kleinen falle, die eigentlich keine ist, geht der anbieter doch in ordnung, oder nicht?


    Das Problem bei Pseudo-Prepaid ist ja genau das offline-billing. Daher sollte es für Dich ok sein, keine genaue Echtzeit-Kostenkontrolle zu haben und daher bereit sein, auch nachträglich Gebührenforderungen von mehreren hundert Euro Deines Providers zu aktzeptieren, z.B. Datenverbindungen, Roaming. Den Verruf bekam Pseudo-Prepaid unter anderem durch a) diese unerwünschte Datenverbindungen bei Smarphones, die dann zudem b) auch noch mit einem teuren Datentarif getätigt wurden (z.B. 19 Euro / MB). Im Falle von echtem Prepaid kann maximal das Guthaben betroffen sein, bei Pseudo-Prepaid gibt es je nach Verzögerung der Rechnungstellung kein Limit. Gleiches gilt für Diebstahl der Karte bzw. des Handys. Es können daher Gesprächskosten von bis zu mehreren tausend Euro nachträglich in Rechnung gestellt werden (ist aber schon von Gerichten begrenzt worden, da der ServiceProvider dann seine Fürsorgepflicht gegenüber dem Kunden verletzt hat).


    Hier gibt es nochmal eine Erläuterung beim Prepaid-wiki: http://www.prepaid-wiki.de/index.php5/Pseudo-Prepaid


    Außerdem gehört DiscoTel zum Drillisch-Konzern; den mögen aufgrund der unzähligen Kundenbeschwerden mit deren zahlreichen Konzerntöchtern viele hier nicht mehr. DiscoTel macht sich gerade wieder besonders viele Freunde, da sie zur Zeit (alle?) Kunden aus dem Tarif DiscoTel classic einfach mal vom T-Mobile Netz ins O2-Netz portieren und dabei meiner Meinung nach sogar bewußt den Netzwechsel verschweigen und auch auf Nachfrage nicht zugeben wollen.


    EDIT: http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=500671

    Zitat

    Original geschrieben von SnoopyDSL
    ... aber wäre es ohne diese möglich in ein WAP-Billingfalle durch anklicken eines Banners zu geraten, wenn z. B. das iPad über einen Mifi-Router mit dem mobilen Internet verbunden ist?


    Ich glaube, dass beim WAP-billing die MSISDN über das WAP-Protokoll vom Endgerät mit zurückübermittelt werden muss. Zumindest meine ich so etwas in der einen Fernsehsendung gesehen zu haben, die den Quelltext einer WAP-Billing-Falle gezeigt hat. Anhand eines Lookups erhält dann der Content Provider beim Netzbetreiber die Abrechnungsdaten und meldet seine Forderung dort an.


    Da Snoopy das Endgerät (iPad) nicht mit einer SIM-Karte ausgestattet hat (ich gehe mal davon aus), dürfte die MSISDN-Abfrage über das WAP-Protokoll ins Leere laufen. Da das iPad über WLAN online geht, dürfte es streng genommen noch nicht einmal das WAP-Protokoll unterstützen. Aber selbst wenn es die WAP-Anfrage auswertet, bleibt die Antwort aufgrund der mangelnden Routbarkeit des WAP-Protokolls bei der WLAN-Verbindung hängen.


    Es ist, so denke ich, ebenfalls komplett ausgeschlossen, dass ein mobile WiFi-Router alleine eine WAP-Seite auswertet und zurückschickt.


    Daher sollte Snoopys Methode tatsächlich einen Schutz vor ungerechtfertigtem WAP-Billing bieten. Den gleichen Schutz sollte aber auch das Löschen der WAP-Zugangsdaten im Endgerät liefern, da das WAP-Protokoll gleichfalls nicht übers Internet-Protokoll routbar ist (meines Wissens!).


    Sollte jedoch die Grundanahme von mir (MSISDN wird über das WAP-Protokoll abgefragt) nicht zutreffen und stattdessen eher eine interne GSM-Funktion analog zur Funktion "Böswillige Anrufer ermitteln" der Telekom verwendet wird, dann bietet der Router keinen Schutz.


    Sind aber alles nur meine Überlegungen, daher stark mit Vorsicht zu genießen!


    EDIT: die PCWelt sieht es ähnlich - http://www.pcwelt.de/ratgeber/…llen-in-Apps-1483388.html

    @ rmol und krautvornix: Ich widerrufe grundsätzlich bei meinen Verträgen alle Einwilligungen zu Werbezwecken. Obwohl es bei mir auch im Portal deaktiviert war, wurde ich im Februar 2010 mit einer sehr wenig genutzten Karte zwangsumgestellt. Daran kann es nicht liegen.