Beiträge von herbert1960

    Früher war es eindeutig mehr Segen als Fluch und ein grosser Gewinn.

    Aber aktuell werden die Vorteile bzw. der Segen immer kleiner, während die Nachteile der Fluch (Phishing, Fraud, Doppelmoral, Cancel Culture, Überwachung, Spionage, Beleidigungen, Paywall Abzocke, etc.) immer grösser werden.


    Wenn es noch so weiter geht finde ich kommen wir in nicht allzuferner Zukunft an den Punkt wo die Nachteile die Vorteile überwiegen.

    Ja, das sehe ich auch so. Besonders die Bezahlwand, gegen die man ständig rennt, ist in den letzen 2-3 Jahren eine Seuche geworden. Anscheinend bekommen manche Verlage den Kragen nicht voll genug. Hier gibt es (noch) 2 Tageszeitungen. früher waren nur ein paar wenige, aufwändig recherchierte Artikel "Plus" oder "Premium", heute sind es fast alle Artikel. Die Hilfsprogramme, mit denen man die Seiten von der Bezahlwand säubern kann, werden immer wieder mal von den Verlagen ausgehebelt. Es ist ein Katz- und Mausspiel. Die Qualität nimmt immer mehr ab und für ein Jahresabo werden mittlerweile über 520,-€ verlangt. In Artikeln werden absichtlich ungenaue Ortsangaben gemacht, es werden Absätze wiederholt, es werden unsinnige "Symbolfotos" oder verpixelte Fotos verwendet, es wird immer weniger lokales berichtet. Manche Berichte gehen Richtung Bildzeitungs-Niveau, viel schwurbeln und wenig sagen. Auf dem Smartphone sind nervige Überlagerungen, die die Navigation erschweren, auch dann, wenn man ein Abo hat. Die nervige Werbung kostet mein Datenvolumen und sogar mit Werbeblockern geht der Scheiß nicht ganz weg. Anscheinend lebt da ein Programmierer seinen Spieltrieb aus.

    Früher war die Haupteinnahmequelle der Tageszeitung die Werbung von örtlichen Firmenkunden. Die Abogebühren waren für Papier, Druckerei und Austräger. Das fällt online alles weg. Ich denke, die (Tages-)Zeitungen schaffen sich gerade selbst ab. In örtlichen FB Gruppen ist man meist schneller informiert, als auf der Internetseite der Tageszeitung. Lediglich überregionale (Tages-)Zeitungen und z. B. das Handelsblatt dürften gute Überlebenschancen haben.

    Internetbetrügereien sind natürlich auch eine Seuche, die bekämpft werden muss. Es ist schon lästig, dass man ständig irgendwelchen Müll löschen muss, denn die Spamfilter funktionieren noch nicht so gut.

    Dennoch nutze ich das Internet täglich für verschiedene Dinge und ich denke, so schnell wird es nicht an Bedeutung verlieren.

    Meine CallYa SIM habe ich seit 2007 nicht mehr aufgeladen. Vor 2 Jahren bekam ich eine SMS, dass abgeschaltet wird, wenn ich nicht auflade. Ich hatte nicht aufgeladen, sondern rufe jetzt regelmäßig die 22922 alle 2 Monate an und die SIM ist weiterhin ohne Aufladung aktiv.

    Die Art und Weise wie herbert1960 das schreibt, unterstellt anderen etwas. Er hat dazu auch keine Beweise gebracht, nur Mutmaßungen angestellt. Also quasie wie, "scharren im Dreck" nach dem Motto, es könnte ja sein, dass...
    Ja morgen kann er oder ich tot sein, das könnte auch sein.

    Was ich hiermit schreiben will: Die Zeiten sind derzeit in der Tat schlecht. Auch und besonders für kleine Händler und Gewerbetreibende, bzw. den Einzelhandel, so dass man jenen nicht mit unbewiesenen Unterstellungen oder Mutmaßungen kommen muss. Und u.U. eine ganze Berufsgruppe unter "Generalverdacht" stellt, nur weil manche davon mittels Barzahlung agieren. Was sie ja auch dürfen, entsprechend deren Größe.
    Manchmal ist das auch nur wegen fehlender Kentnisse und/oder kaum Möglichkeiten des investierens, da zu wenig Umsatz/Einnahmen. Oder halt kein Interesse. Soll auch vorkommen.


    Und ich würde mal schreiben, wer hier schreibt, "ohne elektronische Zahlmöglichkeit, gehe ich dort nicht hin". Der Händler/Kaufmann kommt sicher auch ohne ihn aus. Da muss man sich nicht all zu wichtig nehmen.


    Wieso interessiert dich das so sehr?
    Hatte ich schon mal erwähnt, das muss es nicht. Du bist doch nicht deren Vormund. Was interessiert dich, wer, was und wieviel versteuert bzw. ob überhaupt?
    Dafür gibts staatliche Stellen, die das beruflich machen und dafür bezahlt werden. Keine Hobbygerüchteverbreiter, die mit daher geschriebenen Verdächtigungen anderen etwas unterstellen, ohne Beweise.

    Und ja, so etwas geht mir gehörig auf den Keks. Da sind wir voll beim Thema.

    Ich hatte lediglich gefragt, ob die alles ordnungsgemäß versteuern. Ein Wirt hat mal gesagt, dass Wirte, die nur Bargeld akzeptieren öfters vom Finanzamt geprüft werden. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es wäre durchaus nachvollziehbar.

    Übrigens, Barzahlung kostet auch immer mehr Geld, Arbeitszeit, Vericherungsbeiträge. Das vergessen die Barzahler gerne. Außerdem ist heutzutage ein gewisser Service üblich und wird von einigen Kunden / Gästen erwartet.

    Ja, vielleicht fallen wir wieder ins 19. Jahrhundert zurück und leben wie die Amish.

    Hier habe ich auf dem Wochenmarkt gesehen, dass ein Obst- und Gemüsehändler ein Pappschild am Stand hatte, dass er "EC-Karten" akzeptiert. Die gibt es zwar seit 2007 nicht mehr, aber er meinte vermutlich die Girocard. Evtl. geht an solchen Geräten auch Visa und Mastercard und der Händler weiß das nicht.

    Auch auf Weihnachtsmärkten gibt es mittlerweile vereinzelt Händler, die Kartenzahlung akzeptieren. Aber der größere Teil akzeptiert nur die umständliche Barzahlung, natürlich ohne Quittung. Ob die auch alles ordnungsgemäß versteuern?

    Im VFT bekommt man meist gute Infos, aber es gibt auch mal Trolle mit ADHS.

    Ja die sind so. Und ich stelle die auch immer wieder ein. Es ist nur die Wahrheit und daran ist jeder selber Schuld.


    Daumen :thumbup: für den Wirt.

    Naja, ich fahre auch mit dem Auto und nicht mit der Pferdekutsche, denn ich lebe im 21. Jahrhundert.

    Außerdem muss ich diese "Steueroptimierungsmöglichkeit" nicht unterstützen. Verlust, Falschgeld und Überfallrisiko werden manchmal unterschätzt.

    Im Vielfliegertreff wird darüber öfters mal berichtet.

    Naja, hier in Franken sind manche Wirte schon sehr beratungsresistent. Es werden Speisekarten ohne Preise auf der eigenen Seite oder auf FB veröffentlicht. Wenn man nachfragt und eine schlechte google Bewertung abgibt, bekommt man entweder keine oder eine freche Antwort. Man soll vorbeischauen, Preise werden online nicht veröffentlicht, u. a.

    Beim Bezahlen wird krampfhaft an der umständlichen und rückständigen Barzahlung festgehalten. Hoffentlich wird da alles ordnungsgemäß versteuert?

    Fahren die auch noch mit der Pferdekutsche?

    Hier in Franken wurden auch die Preise in kleineren Gaststätten massiv erhöht und z. T. die Portionen verkleinert. Für einen Sauerbraten mit Klößen und Rotkraut oder Salat hat man vor Corona 10 bis max. 12,-€ bezahlt, jetzt sind es 16 - 19 €. Jetzt wundern sich diese Wirte, dass weniger Familien zum Essen kommen. Vorgestern habe ich Gänsebrust mit Klößen und Wirsing für 20,80€ in einer kleinen Gaststätte gegessen. Es war lecker und wir hatten einen 2:1 Gutschein aus dem Schlemmerblock. Kommendes Jahr sind die jedoch nicht mehr im Schlemmerblock. Zahlen kann man dort auch mit Kreditkarten incl. AmEx über ein sumup Gerät.

    Wirte, die "leider" nur Barzahlung akzeptieren, kann ich "leider" nicht besuchen, denn wenn die Preise des 21. Jahrhunderts verlangt werden, erwarte ich auch den Service des 21. Jahrhunderts. Ich fahre meist mit dem Auto zum Wirt und nicht mit der Pferdekutsche. Die deutschen Inselwirte scheinen hier recht speziell zu sein und es nicht nötig zu haben. Hoffentlich rufen die nicht nach staatlichen Hilfen, wenn es nicht mehr so gut läuft.