Beiträge von herbert1960

    Das wird sogar ganz bestimmt so sein.


    Dein Beispiel hat aber wenig mit einer schlecht funktionierenden Verwaltung zu tun. Oder worauf wolltest du hinaus?

    Naja, die Stadtverwaltung bzw. das Ordnungsamt muss solche Veranstaltungen wie im Beispiel genehmigen und macht dann Auflagen wg. der ggf. verkürzten Öffnungszeiten. Es gab dann mehrere Rechtsstreitigkeiten und das Klima war schon vergiftet. So weit ich weiß, hat auch das Ordnungsamt Auflagen immer wieder geädnert und das kostet dem Veranstalter unnötig Geld.

    Immer dieses DerBöseStaat-Mimimi. Ich bin seit ~25 Jahren Mitglied in einem örtlichen Verein und die größte Zeit auch Vorstandsmitglied. Wir haben in der Zeit zahlreiche öffentliche Veranstaltungen ausgerichtet und wurden von der Stadtverwaltung immer sehr gut unterstützt. Bei uns war früher Sperrstunde bei 1 Uhr morgens, eine Verkürzung auf ab 3 Uhr war immer problemlos möglich. Auch sonst kam eher die Frage "Wie können wir unterstützen?" als "Das geht aber nicht!".

    Teilweise liegt es dann aber eher am Ort der Veranstaltung. Es ist, zumindest für mich, logisch das eine Veranstaltung weit weg von Wohnbebauung weniger Einschränkungen (Lärm, Dauer, etc.) hat, als eine mitten in der Stadt.

    Sagen wir mal so, es gibt solche und solche Stadtverwaltungen bzw. ORdnungsämter. Manche benehemen sich schon wie Gutsherren und man muss denen in den A.... kriechen, wenn man etwas genehmigt haben möchte.

    Im Nachbarlandkreis hat ein Zugezogener wg. Lärmbelästigung gegen ein mehrere jahrzehnte bestehendes Schützenfest geklagt. Der Veranstalter hat sogar angeboten, dem Querulanten ein Hotel für die 10 Tage zu bezahlen, wenn er die Klage zurücknimmt, denn da sFest stand auf der Kippe. Besucher hatten den Querulanten sogar bedroht. Es kam dann zu einem Vergleich und jetzt muss um 22:00h oder 23:00h (Sa. Abend) geschlossen werden. Wie es heuer aussieht, weiß ich nicht, denn es stand nichts mehr in der Zeitung.

    Auch kleine Dorffeste kämpfen mit den Kosten. Umfangreiche Genehmigungsverfahren, dazu Versicherungen, Security, Strom- und Wasserversorgung usw., das muss man mit Getränke- und Essensumsätzen erstmal wieder reinbekommen.

    Früher waren die kleinen Dorffeste hauptsächlich für die Einheimischen. Man traf und unterhielt sich und hat natürlich auch gegessen und getrunken, zu vernünftigen Preisen.

    Heute sind die Preise teurer als in der Gastronomie, obwohl nur mit ehrenamtlichen Mitarbeitern gearbeitet wird. Das ist mir besonders bei Vereinen mit Laientheater aufgefallen.

    Familien mit Kindern gehen aus Kostengründen seltener auf solche Feste und Veranstaltungen, die früher monatelang vorher ausgebucht waren. Jetzt haben die oft eine Abendkasse, da nicht alle Plätze verkauft wurden.

    Das Auto war noch auf dem auswärtigen Händler angemeldet und ich bin damit nach Hause gefahren, mit allen Papieren. Am nächsten Tag habe ich das Auto selbst umgemeldet und dem Händler bescheid gegeben.

    Zum Händler bin ich mit der Bahn gefahren.

    Ja, Privatkäufe sind schon etwas umständlich, wenn man mehrmals hin- und herfahren muss. Ich vermute, dass diese Ummeldekaution zurücküberwiesen wird, wenn das Fahrzeug umgemeldet wurde.

    Ich hatte vor 9 Jahren einen Vorführwagen beim auswärtigen Händler gekauft, mit girocard bezahlt (dazu muss das Limit hochgestellt werden), abgeholt und dann bei der örtlichen Zulassungsstelle selbst umgemeldet.

    Diese Ummeldekaution ist mir neu. Wie hoch ist die und wie wird die bezahlt und rückerstattet?

    Bei einem Händler könnte man die ggf. mit Kreditkarte bezahlen und hätte dann eine Sicherheit. Bei Privatkäufen wird es schwierig.

    ..... Ansonsten fiel mir auf. Wenn man unter solchen Bedingungen mal müssen muss, und die Herrentoilette gerade mit Reinigungsschaum ausgespritzt wird, ist es überhaupt kein Problem, mal eben die Damentoilette zu nutzen.

    Das sehen manche Damen sicherlich anders, zicken und rennen zum Bademeister. ^^