Beiträge von herbert1960

    Wüstenrot VISA


    Lt. modern-banking werden die Jahresgebühren der Wüstenrot VISA-Karten erhöht bzw. neu eingeführt.
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    Wüstenrot hebt am 1.6.16 die Jahrespreise für alle Kreditkarten an bzw. führt für bislang beitragsfreie Karten einen Preis ein. So wird die zum Girokonto erhältliche "VISA Classic" künftig nur noch im ersten Jahr und bei Kartenumsatz von EUR 2.000 pro Jahr beitragsfrei sein, andernfalls EUR 19,00 kosten. Eine "VISA Prepaid" wird unabhängig vom Umsatz EUR 19,00 kosten, auch sie war bislang beitragsfrei. Weiterhin kann man mit den Kreditkarten/Prepaidkarten von Wüstenrot weltweit 24 Mal im Jahr gebührenfrei Geld abheben, für jede weitere Abhebung werden künftig aber EUR 1,99 (bisher EUR 0,99) berechnet.
    :flop:
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    Auf der Wüstenrot Seite stehen noch die alten Konditionen und ich habe noch keine Mitteilung über diese Änderung erhalten. Sobald diese kommt, werde ich widersprechen. :mad:

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Hanseatic Bank Kreditkarten:
    Genialcard
    Deutschland-Kreditkarte


    Derzeit kann man dort außer Affili-Provision noch einen 30€ Otto-Gutschein (genauer: 2x15€) mitnehmen.
    .....


    Hier gibt es eine Kostenfalle, die man auch erwähnen sollte:
    Bei beiden Karten wird bei Beantragung zunächst nur Teilzahlung eingestellt, die überteuerte Sollzinsen kostet. :eek:
    Man muss selbst auf mtl. Komplettzahlung umstellen lassen, dann werden keine Sollzinsen berechent. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Das funktioniert allerdings nur solange, wie es sich um einzelne Problemfälle handelt.


    Aber solange die Mehrheit der Deutschen bereit ist, für ihr Girokonto zu zahlen und auf ihr Sparbuch ca. 0,05 Prozent Zinsen zu erhalten, muss man sich um die Volkskatzen wohl keine Sorgen machen. Wären die User dieses Threads repräsentativ für die Bevölkerung Deutschlands, sähe es vermutlich etwas anders aus. ;)


    :top: :D
    Ja, die Spaßkassen und Genossenschaftsbanken leben von ihren Rentnern und anderen Kunden, die online nicht fit sind und sich fast alles gefallen lassen. Die TT-Mitglieder sind bei denen gefürchtet und nicht gerne gesehen. :cool:

    Re: Re: Bilanzgewinn?


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Auch wenn ich ebenfalls nicht angesprochen bin:


    Kritisch ist nur der sehr unwahrscheinliche Fall der Pleite der Bank. Besonders kritisch ist dann die evtl. vorhandene Nachschusspflicht (Haftsummenzuschlag). Wer 100k€ investiert, muss dann evtl. nochmal 100k€ nachschießen. Unbedingt vorher checken!


    Naja, Du bist doch Bankmitarbeiter und Experte, auch wenn Du bei einer anderen Bankengruppe arbeitest. :cool:
    Bisher konnte man für max. 26k€ Anteile kaufen. Erst vor ein paar Monaten wurde auf 104k€ erhöht. Deshalb dürfte es nur sehr wenige Kunden geben, die so viel angelegt haben. Diese Haftsumme ist natürlich bei größeren Beträgen schon kritisch zu sehen, obwohl eine Pleite sehr unwahrscheinlich ist. Vorher würde die Bank eher Geld vom Einlagensicherungsfonds bekommen. Das hat es bei kleinen Raiffeisenbanken durchaus schon gegeben.
    Ich denke, es ist eher ein Risiko, dass die Dividende verringert oder im Extremfall gar keine gezahlt wird. Allerdings könnte es dann zu einer Kündigungswelle kommen und das kann die Bank in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Diese Möglichkeit hat die Volksbank, denn die Gewinnverteilung wird jedes Jahr in der Vertreterversammlung neu vorgeschlagen und beschlossen. Da in letzter Zeit auch die Kontogebühren erhöht wurden, und Giros nur noch für Kunden mit bestimmten Einkommen und Geldanlagen kostenlos sind, hat diese Volksbank damit eine weitere Einnahmequelle erschlossen, um die sinkenden Zinseinnahmen zu kompensieren.

    Bilanzgewinn?


    Frage an die Experten hier:
    Eine Volksbank hat für 2015 einen Gewinn von 17,3 Mio. €. Davon werden 13,9 Mio. € als 3% Dividende an die Mitglieder ausgezahlt. Deshalb bleiben nur 3,4 Mio. € für Rücklagen bzw. Stärkung des Eigenkapitals übrig. Ist das noch als gut oder schon als bedenklich anzusehen? Diese Volksbank rechnet für dieses Geschäftsjahr 2016 mit weiter sinkendem Zinsüberschuss. Deshalb kann sie vermutlich keine höhere Dividende als 3% zahlen, sondern eher noch weniger. Bei dieser Volksbank kann man für max. 104.000 € Anteile kaufen. Das ist ein sehr hoher Betrag und mit etwas Risiko verbunden. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Sinn dieses Threads ist es meines Erachtens nicht, sich den Kopf eines Bankvorstandes zu zerbrechen, mit welchen Kunden er Gled verdienen kann und welche Kosten durch bestimmtes Kundenverhalten verursacht wird. Hier geht es darum, wie man Banken am besten ausnehmen kann ;)


    Banken ausnehmen? :eek: Wer macht das denn? ;):D
    Ich habe zwar auch schon ein paar Prämien mitgenommen, aber bei ein paar Banken bin ich schon seit Jahren hängen geblieben und werde diese Konten auch nicht kündigen, da die Konditionen brauchbar sind. :)
    Wenn man bei einer Bank arbeitet (Goyale?), sieht man natürlich manches etwas anders als der Durchschnittskunde und kennt eher die internen Kosten. Das ist durchaus mal interessant für uns.
    Manche Banken reizen die Kunden aber schon zum Prämienabgreifen, wenn bis zu 500,-€ für einen Depotübertrag gezahlt werden. Man muss für solche Prämien jedoch größere Beträge zur Verfügung haben, um entsprechend Wertpapiere zu kaufen. :rolleyes: